Große Schule in Wolfenbüttel gewinnt Sally-Perel-Preis 2021

Der Sally-Perel-Preis wurde 2013 durch die Werkleitung und den Betriebsrat des Braunschweiger Volkswagenwerks ins Leben gerufen. Durch diesen Preis sollen junge Menschen ausgezeichnet werden, die sich für einen respektvollen Umgang einsetzen. In diesem Jahr wurde der Religionskurs des 11. (jetzt 12.) Jahrgangs des Gymnasiums Große Schule in Wolfenbüttel auf den ersten Platz gewählt. Den zweiten Platz belegt die Volkswagen Akademie in Braunschweig und auf dem dritten Platz landete die Sally-Perel-Gesamtschule in Braunschweig.

Das Preisgeld von 500 Euro, das die Schüler und Schülerinnen für den ersten Platz bekommen haben, werden sie an das Israel Jacobson Netzwerk weitergeben. Im Rahmen der Ausstellung „Gekommen, um zu bleiben. Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land“ des Arbeitskreises Andere Geschichte in Kooperation mit dem IJN wurde das Schulprojekt der Großen Schule eingebunden.
Zeitlich parallel zur Ausstellung im Landesarchiv Wolfenbüttel wurde das Ergebnis des Schülerprojektes der Großen Schule in Kooperation mit dem Kulturstadtverein Wolfenbüttel präsentiert. Die Religionsklasse (Jg. 11) begab sich auf die Spuren ehemaliger jüdischer Schüler ihrer Schule. In Text und Bild wurden Leben und Werk von Leopold Zunz – dem Begründer der Wissenschaft des Judentums – und von dem in Wolfenbüttel geborenen und aufgewachsenen deutsch-jüdischen Lyriker Joachim Esberg im Kontext der Zeitumstände behandelt und ausgestellt.