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Februar 2024

Ausstellung: Galka Scheyer und die Blaue Vier – Feininger, Jawlensky, Kandinsky, Klee

23. Februar 2024, 11:00 Uhr - 19. Mai 2024, 17:00 Uhr
Städtisches Museum Braunschweig, Steintorwall 14
Braunschweig, 38100
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Das Städtische Museum Braunschweig zeigt vom 23. Februar bis 19. Mai 2024 eine große Sonderausstellung über die jüdische Kunstförderin Galka Scheyer und die revolutionäre Kunst der Blauen Vier. Zusammen mit dem Avantgardisten Alexej von Jawlensky und den Bauhaus-Visionären Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky und Paul Klee gründete die gebürtige Braunschweigerin 1924 die Verkaufsgemeinschaft „Die Blaue Vier“ mit dem Ziel, die Werke der Künstler in den USA zu vermarkten. Als eine der ersten übte Scheyer das neue Berufsbild der Kunstagentin aus und…

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März 2024

Stolpersteinverlegung in Helmstedt

4. März 2024, 11:00 Uhr
Helmstedt, Neumärker Straße 38
Helmstedt, Niedersachsen 38350 Deutschland
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Am 4. März um 11 Uhr findet in Helmstedt in der Neumärker Str. 38 - in Anwesenheit von mehreren Nachfahren - die Verlegung von fünf Stolpersteinen für die Angehörigen der 1936/37 emigrierten Familie Lippmann/Rosemann durch den Künstler Gunter Demnig statt.

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Vortrag: Der 7. Oktober 2023 – die Geiseln – der Kampf gegen die Hamas im Gazastreifen.

4. März 2024, 19:00 Uhr
Aula des Martino-Katharieneum Braunschweig, Breite Straße 3
Braunschweig, Niedersachsen 38100 Deutschland
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Amos Davidowitz, geb. 1958, war über Jahrzehnte friedensbewegter Aktivist in der israelischen Gesellschaft. Über zwei Dekaden war er israelischer Partner bei Austauschprojekten mit jüdischen und arabischen Israelis mit deutschen Jugendlichen, meist aus Hannover. Er leitete ein Projekt zur Friedenserziehung mit arabischen und jüdischen Jugendlichen aus Israel, türkischen und griechischen Zyprioten und katholischen und protestantischen Jugendlichen aus Nordirland außerdem war aktiver Teil der Expo 2000. Vor dem Mordüberfall vom 07. Oktober war er im Rahmen von "Brothers and Sisters in Arms"…

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Lernort Bergen-Belsen: Fortbildung für schulische Multiplikator_innen aller Schulformen und Fächer

5. März 2024, 10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Gedenkstätte Bergen-Belsen, Anne-Frank-Platz
Lohheide, 29303
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Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über den historischen Ort und die Dauerausstellung. Anschließend stellen wir Ihnen ausgesuchte Materialien und historische Quellen vor, die wir in der Arbeit mit Lerngruppen einsetzen. Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit, im Vorfeld eines Besuches mit Ihrer Lerngruppe, Methoden der Bildungsarbeit auszuprobieren. Dies erleichtert Ihnen, Anknüpfungspunkte für die Vor- und Nachbereitung zu finden. Zusätzlich geben wir Ihnen praktische Hinweise zu unseren Bildungsangeboten und beantworten Ihre Fragen zu einem zukünftigen Besuch mit Ihrer Lerngruppe. Bitte…

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Film: IGOR LEVIT NO FEAR

7. März 2024, 19:00 Uhr
Kino achteinhalb, Hannoversche Straße 30F
Celle, 29221
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Am 3. März 2024 wird dem Pianisten und Aktivisten Igor Levit im Kurfürstlichen Schloss in Mainz im Rahmen der Eröffnung der „Woche der Brüderlichkeit“ die Buber-Rosenzweig-Medaille verliehen. Die Laudatio hält Katharina von Schnurbein, Antisemitismusbeauftragte der Europäischen Kommission. Aus Anlass dieser Ehrung zeigen wir den Film „No fear“. „Citizen. European. Pianist.“ – mit diesen Stichworten beschreibt Igor Levit sich selbst auf seiner Website. Die Reihenfolge ist Programm. Zuallererst begreift sich der als einer der besten Pianisten der Welt geltende Künstler als…

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Sektführung „Doppelt emanzipiert: Jüdische Frauen zwischen Freiheit und Beschränkung“

8. März 2024, 17:00 Uhr
Braunschweigisches Landesmuseum – Hinter Aegidien, Hinter Aegidien 4
Braunschweig, 38100
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In der von männlicher Dominanz und antisemitischen Ressentiments geprägten Welt des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts kämpften jüdische Frauen gegen doppelte Benachteiligungen. Eine Sektführung am Internationalen Frauentag am Freitag, den 08. März 2024 um 17 Uhr im Landesmuseum Hinter Aegidien folgt den Spuren von Frauen wie der Kunstagentin Galka Scheyer und beleuchtet die Herausforderungen ihres täglichen und beruflichen Lebens. Die Teilnahme an der Führung kostet 15 €, ermäßigt 13 €. Ein Glas Sekt inklusive. Die Anmeldung erfolgt über den Buchungsservice: E-Mail:…

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Präsentation Stolpersteine – Schicksale jüdischer Opfer

12. März 2024, 19:00 Uhr
Roter Saal, Schlossplatz 1
Braunschweig, 38100
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Seit 1995 erinnert der Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt „Stolpersteine“ bundesweit an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. „Stolpersteine“ werden in den Fußweg vor der letzten frei gewählten Wohnstätte eingelassen und holen die Opfer aus der Anonymität heraus und dorthin zurück, wo sie als Nachbarn gelebt haben. Seit siebzehn Jahren werden auch in Braunschweig „Stolpersteine“ verlegt. Dabei arbeitet der Verein „Stolpersteine für Braunschweig Förderverein e. V.“ eng mit Braunschweiger Schulen zusammen, deren Schülerinnen und Schüler ab dem 9. Jahrgang die Biografien…

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Führung über den jüdischen Friedhof Seesen

13. März 2024, 16:00 Uhr - 17:30 Uhr
Jüdischer Friedhof Seesen, Dehnestraße
Seesen, 38723
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Das jüdische Leben in Seesen ist eng verbunden mit dem Philanthropen Israel Jacobson. Er stiftete im Jahre 1801 die Seesener Jacobson-Schule und gilt als Begründer des Reformjudentums in Deutschland. 1805 kaufte er in Seesen ein Areal für einen Friedhof, die ersten Bestattungen fanden erst ab 1836 statt. Heute befinden sich noch ca. 100 Grabsteine auf dem Friedhof. Die ältesten Steine sind mit hebräischen Inschriften versehen, neuere Steine weisen neben den hebräischen auch deutsche Inschriften auf. Neben den einzigartigen baulichen Gegebenheiten…

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Weinhebers Koffer – Ein Schauspielprojekt von rimon production

13. März 2024, 19:00 Uhr
Das KULT Theater, Hamburger Straße 273
Braunschweig, 38114 Deutschland
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Elias lebt im heutigen Berlin und ist Journalist. Als er für seine Freundin ein Geburtstagsgeschenk sucht, entdeckt er einen Lederkoffer bei einem Trödler mit den Initialen seiner Freundin. Er findet eine Visitenkarte seines Vorbesitzers Leonard Weinheber. Er war ein jüdischer Schriftsteller und hatte Berufsverbot. Er sah sich zur Emigration gezwungen und wollte nach dem damaligen Palästina auswandern. Elias gelingt es, die Geschehnisse fast im Detail nachzuzeichnen. Er begegnet Menschen, die durch ihre Schilderungen eine Zeit beschreiben, die uns in ihrer Tragweite…

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Sterne ohne Himmel. Kinder im Holocaust. Ausstellung von Yad Vashem – Internationale Holocaust Gedenkstätte

15. März 2024, 11:00 Uhr - 30. Juli 2024, 16:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Diese Ausstellung präsentiert das besondere Schicksal der Kinder während des Holocaust. Während des Holocaust machte die jüdische Gemeinschaft enorme gesellschaftliche und familiäre Umwälzungen durch. Kinder, die in dieser Realität aufwuchsen, verloren ihre Kindheit. Die Zeichnungen, Gedichte, Briefe und Spielsachen, die in dieser Ausstellung gezeigt werden, belegen die einzigartige Fähigkeit der Kinder, an der Macht des Lebens festzuhalten und der sie umgebenden Realität mit Kreativität, Phantasie und Optimismus zu begegnen. Die Ausstellung wird am Donnerstag, 14. März 2024 18:00 Uhr mit…

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Buchvorstellung: Jüdisch jetzt! Junge Juden und Jüdinnen über ihr Leben in Deutschland

21. März 2024, 19:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Die meisten Nichtjuden in Deutschland sind noch nie – oder zumindest nicht bewusst – einem jüdischen Menschen begegnet sind. Dementsprechend halten sich in der nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft oftmals uralte Klischees oder bestimmen undifferenzierte Neuzuschreibungen das Bild. Wie aber sieht das jüdische Leben im heutigen Deutschland wirklich aus? Wie fühlen sich Jüdinnen und Juden in diesem Land? Und was bedeutet eigentlich jüdisch, wenn man sie selbst danach fragt? In Gesprächen mit der Autorin Andrea von Treuenfeld haben Noam Brusilovsky, Sveta Kundish, Garry…

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April 2024

Vortrag: Erinnerung an die Kinder vom Bullenhuser Damm

4. April 2024, 18:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm in Hamburg erinnert an 20 jüdische Kinder und mindestens 28 Erwachsene, die am 20. April 1945 im Keller des Gebäudes von SS-Männern ermordet wurden. Vor ihrer Ermordung wurden die Kinder zu pseudomedizinischen Versuchen im KZ Neuengamme missbraucht. Wer waren diese Kinder und was war ihr Schicksal? Wer hat nach 1945 an sie erinnert? Wie kam es zur Gedenkstätte und wie sieht die Gedenkstätte heute aus? Welche Fragen haben jungen Menschen heute an die Geschichte? Welche aktuellen…

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Vortrag: „Du bist der Erde geschenkt!“

11. April 2024, 19:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass unser Planet geplündert wird und wir an die Grenzen des Wachstums stoßen. Ökologische Fragestellungen und unser Verhältnis zur Natur stehen deshalb zurzeit auf den vorderen Plätzen der Tagesordnung. Gangbare Wege werden gesucht und diskutiert. In dieser Situation ist es interessant zu fragen, welches Verhältnis zur Natur sich im jüdischen Schrifttum zeigt. Welche Wege hat die Tradition zwischen den Polen „Macht euch die Erde untertan“ und „Dienet der Erde“ gefunden? Ausgehend von den biblischen Quellen wird…

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Lesung und Gespräch: “Terror gegen Juden“ mit Ronen Steinke

29. April 2024, 19:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Bereits vor dem Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel war die Lage angespannt. In Deutschland hat man sich an Zustände gewöhnt, an die man sich niemals gewöhnen darf: Jüdische Schulen müssen von Bewaffneten bewacht werden, jüdischer Gottesdienst findet unter Polizeischutz statt, Bedrohungen sind alltäglich. Der Staat hat zugelassen, dass es so weit kommt - durch eine Polizei, die diese Gefahr nicht effektiv abwehrt, sondern verwaltet; durch eine Justiz, die immer wieder beschönigt. Der jüdische Autor Ronen Steinke, selbst Jurist,…

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Mai 2024

Film: Holocaust light – gibt es nicht! Ein Dokumentarfilm von Ilona Rothin (2014)

6. Mai 2024, 19:00 Uhr
Kino achteinhalb, Hannoversche Straße 30F
Celle, 29221
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Zum Jom HaShoah, dem israelischen Gedenktag für die Opfer und Helden der Shoa, wird in Kooperation mit dem Kino achteinhalb in Celle dieser bewegende und wichtige Film gegen das Vergessen gezeigt. „Auschwitz? Kenne ich nicht!“ Als die Jüdin Sara Atzmon noch ein Kind war, jagten die Nazis sie und ihre Familie durch halb Europa. Als 12-jährige überlebte sie wie durch ein Wunder Ghetto, Arbeitslager und das KZ Bergen-Belsen. Der Film begleitet die 79-jährige Israelin noch einmal an die Orte ihres…

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Vortrag und Lesung: „Diagnose Judenhass“: Die Wiederkehr einer deutschen Krankheit

8. Mai 2024, 18:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Deutsche Jüdinnen und Juden hätten Mitgefühl und Verständnis erwartet. Doch es kam anders. Nach dem 7. Oktober 2023, dem Tag des Terrorangriffs der antisemitischen Hamas auf Israel mit mehr als 1200 Toten, brutal ermordeten Frauen, Männern, Kinder, Babys darunter, und 240 in den Gaza-Streifen verschleppten Geiseln, flammte in Deutschland der Judenhass auf. Jüdische Eltern trauten sich nicht mehr, ihre Kinder auf die Schulen zu schicken, Häuser, in denen Juden wohnen, wurden mit dem Davidstern markiert, es gab versuchte Anschläge auf…

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Vortrag/zur Lesung: Geboren im KZ. Sieben Mütter, sieben Kinder und das Wunder von Kaufering I

9. Mai 2024, 18:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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In den Konzentrations- und Vernichtungslagern des Naziregimes wurde auch das ungeborene Leben nicht verschont. Schwangere Frauen – sofern es sich nicht um Jüdinnen handelte – sollten in der Regel nicht in ein KZ eingewiesen werden. Die SS befürchtete dadurch „erhebliche Mehrarbeit und Unkosten“, trotzdem waren Schwangere Teil des Lager-Alltags. Ihre Zahl erhöhte sich mit der zunehmenden Inhaftierung weiblicher Häftlinge. In Auschwitz tötete die SS bis Mitte 1943 alle Frauen, bei denen eine Schwangerschaft entdeckt wurde. Schwangere Jüdinnen fielen ähnlich wie…

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Vortrag: „Das Regierungsprogramm des Himmelreichs“

15. Mai 2024, 19:00 Uhr
Kantoreisaal der Stadtkirche Celle, Kalandgasse 8
Celle, Niedersachsen 29227 Deutschland
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Jesu Lehre auf dem Berg – traditionell als Bergpredigt bezeichnet – ist ein zentraler Teil des Matthäusevangeliums. In dessen Gesamtkontext ist Jesus Lehrer, aber auch endzeitlicher Richter und König. So lässt sich die Bergpredigt als Regierungsprogramm des Messias Jesus verstehen. Sie soll umgesetzt werden von Jesu Schülerschaft, von der Gemeinde, geht aber intentional darüber hinaus. Am Ende des Evangeliums kommen „alle Völker“ in den Blick: Nicht nur an Israel richtet sich Jesu Lehre, auch die Völker sollen mit Israel mitlernen.…

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Lesung: „Das Leben ist ein Kampf“ von Marianne Elikan. Tagebuch, Briefe und Gedichte einer Jugendlichen aus Theresienstadt

26. Mai 2024, 16:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Als uneheliche Tochter einer jüdischen Mutter und eines christlichen Vaters wurde Marianne Elikan von Trier ins KZ Theresienstadt deportiert. Schätzungsweise 10.000 Kinder bis 15 Jahre wurden in den sogenannten „Kinderheimen“ untergebracht. Die Mehrzahl von ihnen wurde im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ermordet. Während Marianne Elikan erlebte, wie die anderen Kinder um sie herum abgeholt wurden, überlebt sie aufgrund ihres Status als sogenannte „Halbjüdin“ fast drei Jahre KZ-Haft. Schwer traumatisiert kam sie nach Trier zurück. Im Gepäck brachte sie einzigartige Aufzeichnungen aus der…

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Juni 2024

Vortrag: Israelbezogener Judenhass – das Echo der Vergangenheit

5. Juni 2024, 19:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Israelbezogener Antisemitismus ist im 21. Jahrhundert die bei weitem häufigste und bereits breit akzeptierte Form des Judenhasses. Wir hören ihn als Hasssprache auf den Straßen, sehen ihn multipel im Internet, lesen ihn in den Medien und registrieren ihn in der Alltagskommunikation. Dabei ist Israelhass kein neues Phänomen, sondern untrennbar gekoppelt an die uralte Judenfeindschaft, deren Tradition auf diese Weise modern fortgeführt wird. Der Vortrag erörtert anhand zahlreicher Beispiele, dass israelbezogener Antisemitismus alle Merkmale des klassischen Anti-Judaismus aufweist und daher als…

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Vortrag: Kinder im KZ Bergen-Belsen

13. Juni 2024, 18:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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In kaum einem anderen der nationalsozialistischen Konzentrationslager auf deutschem Boden gab es so viele Kinder unter den Häftlingen wie in Bergen-Belsen, wo mehr als 3.500 Kinder im Alter bis zu 14 Jahren lebten. Die beiden jüngsten Häftlinge, die am 15. April 1945 im KZ Bergen-Belsen befreit wurden, waren hier am Tag zuvor geboren worden. Warum wurden so viele Kinder nach Bergen-Belsen deportiert und zu welchen Verfolgtengruppen gehörten sie? Wie war ihre Lebenssituation im Konzentrationslager? Welche Überlebenschancen hatten sie und wie…

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Film: Au revoir les enfants – Auf Wiedersehen Kinder. Ein Spielfilm von Louis Malle (1987) in deutscher Fassung

13. Juni 2024, 18:00 Uhr
Kino achteinhalb, Hannoversche Straße 30F
Celle, 29221
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Frankreich 1944: Als Julien nach den Weihnachtsferien ins Internat zurückkommt, sind drei neue Mitschüler in der Klasse. Er schließt Freundschaft mit Jean Bonnet, der sein Bettnachbar wird. Er weiß nicht, dass sein neuer Freund ein Geheimnis hütet. Das friedliche Leben im Provinzinternat findet ein jähes Ende, als Jean Bonnet als Jude denunziert wird. Der katholische Priester, der das Internat leitet, hatte versucht, jüdische Kinder vor der Gestapo zu verstecken. Der Film, der mit einem goldenen Löwen und sieben Césars ausgezeichnet…

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Lesung: „Eine Formalie in Kiew“

25. Juni 2024, 19:00 Uhr
Direktorenwohnhaus Celle, Magnusstraße 6
Celle, Niedersachsen 29221 Deutschland
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Dmitrij Kapitelman kann besser sächseln als die Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt – nach 25 Jahren als Landsmann, dem Großteil seines Lebens. Aber der Bürokratie ist keine Formalie zu klein, wenn es um Einwanderer geht. Frau Kunze verlangt eine Apostille aus Kiew. Also reist er in seine Geburtsstadt, mit der ihn nichts außer Kindheitserinnerungen verbindet. Schön sind diese Erinnerungen, warten doch darin liebende, unfehlbare Eltern. Und schwer, denn gegenwärtig ist die Familie zerstritten. „Eine Formalie in Kiew“…

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August 2024

Buchvorstellung im Rahmen der 5. Jüdischen Kulturtage 2024: Unsichere Heimat. Jüdisches Leben in Deutschland von 1945 bis heute. Morgen noch in Berlin oder schon in Jerusalem?

22. August 2024, 19:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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In dem Buch "Unsichere Heimat. Jüdisches Leben in Deutschland von 1945 bis heute. Morgen noch in Berlin oder schon in Jerusalem?" untersucht C. Bernd Sucher, wie es um die deutschen Jüdinnen und Juden steht. Dafür beleuchtet er sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart und sucht in zahlreichen Gesprächen eine Antwort auf die Frage: Haben Juden in diesem Staat eine Zukunft – oder nicht? Die Buchvorstellung findet im Rahmen der 5. Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide 2024 statt. Das Buch ist…

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Führung: Schicksale jüdischer Kaufleute und ihrer Familien in der Langen Herzogstraße nach 1933

25. August 2024, 15:00 Uhr
Lange Herzogstraße 33, Lange Herzogstraße 33
Wolfenbüttel, Niedersachsen 38300
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Im Rahmen der 5. Jüdischen Kulturtage 2024 lädt der "Erinnerer" Jürgen Kumlehn aus Wolfenbüttel zu einem Erinnerungsgang entlang einstiger Geschäfte und Wohnungen jüdischer Bürgerinnen und Bürger ein. Gezeigt werden Dokumente und Photografien und dazu Erläuterungen gegeben. Ein besonderes Gedenken gilt der mutigen Tat einer Wolfenbüttelerin, die in einem Haus in der Langen Herzogstraße durch das Verstecken einer Jüdin deren Deportation im Februar 1945 in das KZ Theresiensstadt verhindert hat. Treffpunkt: Wolfenbüttel Innenstadt, Ecke Lange Straße - Lange Herzogstraße

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Vortrag Dr. Thomas Rahe im Rahmen der 5. Jüdischen Kulturtage 2024: Jüdischen Leben im Nachkriegsdeutschland

27. August 2024, 19:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Nach dem Kriegsende lebten 1945 etwa 60.000 Juden auf deutschem Boden, die hier als KZ-Häftlinge oder im Versteck überlebt hatten. Sie galten als " Displaced Persons", da sie bei der Befreiung außerhalb ihres Heimatlands waren. Zumeist waren sie in sog. DP-Camps, großen Sammelunterkünften untergebracht. Seit Anfang 1946 nahm ihre Zahl durch die Zuwanderung von Juden erheblich zu, die den Holocaust in osteuropäischen Ländern überlebt hatten. Der Vortrag betrachtet auch die besonderen Rolle, die der Region um Celle zukam, denn hier…

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Führung zu den Celler Stolpersteinen

29. August 2024, 17:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Seit dem Jahr 2004 werden in Celle unter der Federführung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e. V. Stolpersteine für die Opfer der NS-Diktatur verlegt. Die Mehrzahl dieser Stolpersteine erinnert an die verfolgten Celler Juden. Während der Stolpersteintour, die im Rahmen der 5. Jüdischen Kulturtagen 2024 stattfindet, erfahren Sie Interessantes aus den Biografien der verfolgten Celler Juden. Treffpunkt: vor der Synagoge Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 30 Personen. Anmeldungen werden erbeten bis spätestens 22. August 2024 bei der Geschäftsstelle des…

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September 2024

Judentum Basic: Was Sie schon immer über das Judentum wissen wollten, sich aber nie zu fragen getraut haben.

1. September 2024, 15:00 Uhr
atelier 22 e.V. Celle, Hattendorffstraße 13
Celle, Niedersachsen 29225 Deutschland
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Vieles weiß man vielleicht über das Judentum, oder man meint etwas zu wissen. Eine schnelle Information, kompetent und unterhaltsam, ist das Ziel dieses Nachmittags. Kommen Sie mit dem Referenten Peter W. L. Kuhlmann (Dipl.-Theologe) und den anderen im Rahmen der 5. Jüdischen Kulturtage ins Gespräch. Denn nichts ist jüdischer als der Dialog, These und Antithese, zwei Juden – drei Meinungen. Anmeldungen erbeten bis zum 28.08.2024 unter: info@atelier22-celle.de (Foto: Peter W. L. Kuhlmann)

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Lesung: Kurzgeschichten von Ephraim Kischon

2. September 2024, 15:00 Uhr - 17:00 Uhr
Gemeindehaus Celle, Hannoversche Straße 61
Celle, Niedersachsen 29221 Deutschland
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Im Rahmen der 5. Jüdischen Kulturtage werden im Gemeindehaus der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Celle Kurzgeschichten des israelischen Schriftstellers, Theater- und Filmregisseurs Ephraim Kischon (gelesen von Rosemarie Schilling) präsentiert, der als einer der erfolgreichsten Satiriker des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum gilt. Anmeldungen werden erbeten bis zum 26. August 2024 unter: kirchengemeinde(at)reformiert-celle.de

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Führung über den Jüdischen Friedhof in Celle

5. September 2024, 17:00 Uhr
Jüdischer Friedhof Celle, Am Berge
Celle, Niedersachsen 29223 Deutschland
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Im Rahmen der 5. Jüdischen Kulturtage 2024 können Sie auf der Führung über den Friedhof bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten des Celler Judentums entdecken. Besuchen Sie die eindrucksvollen Grabmäler und erfahren Sie Interessantes aus der Celler Jüdischen Gemeinde. Beschränkte Teilnehmerzahl: 30 Personen. Bitte ziehen Sie sich festes Schuhwerk an, das eine rutschfeste Sohle hat. Der Friedhof hat keine befestigten Wege. Die männlichen Teilnehmer der Führung werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen, da es gemäß der jüdischen Tradition nur gestattet ist, den…

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Jahrestagung: AG Jüdische Sammlungen

10. September 2024, 10:00 Uhr - 13. September 2024, 17:00 Uhr
Konferenzsaal Hochschule Harz Halberstadt, Domplatz 16
Halberstadt, Sachsen-Anhalt 38820 Deutschland
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In diesem Jahr findet die Jahreskonferenz der AG Jüdische Sammlungen vom 10.-13. September 2024 in Halberstadt statt. Die Kolleginnen und Kollegen freuen sich, Sie zahlreich im Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte und Kultur begrüßen zu dürfen. Austragungsort der Konferenz wird der Festsaal der Hochschule Harz am Domplatz in Halberstadt sein. Für den 11. September ist außerdem ein festlicher Abend im Ratssaal von Halberstadt geplant. Bitte machen Sie sich Gedanken, ob Sie in diesem Jahr einen Vortrag über Ihre Arbeit,…

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Judentum und Kunst. Eine Fahrradtour durch die Geschichte Braunschweigs

18. September 2024, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
Braunschweig

Unlängst haben sich zwei Ausstellungen im Städtischen Museum Braunschweig dem künstlerischen Schaffen von zwei jüdischen Braunschweigerinnen gewidmet: Lette Valeska und Galka Scheyer. Im Fokus der diesjährigen Radtour durch die jüdische Geschichte Braunschweigs stehen die Themenfelder "jüdische Kultur" und "Kunst". In den Blick geraten in der Kunstszene tätige Frauen und Männer. Der zeitliche Bogen spannt sich vom 19. Jahrhundert bis in die Zeit der BRD. Die Beschäftigung mit den Lebenswegen einzelner Braunschweiger Persönlichkeiten öffnet sich in dem größeren Kontext von Musik,…

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