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Vortrag: „Osteuropäisch-jüdische Migration und der Hilfsverein der deutschen Juden”

14. Januar 2020, 19:00 Uhr

Vortrag von David Hamann, Berlin
zuvor ab 18 Uhr Kuratorenführung
Von Brody über Braunschweig nach New York? Ost- und südosteuropäische jüdische Transmigration im Deutschen Kaiserreich und die Professionalisierung der modernen jüdischen Migrationshilfe.

Ausgehend von Braunschweig als Ziel- und Transitort jüdischer EmigrantInnen, beleuchtet der Vortrag die allgemeinen Entwicklungen der ost- und südosteuropäischen jüdischen Emigration sowie den Transit jüdischer AuswandererInnen durch das Deutsche Kaiserreich im 19. Jahrhundert. Dabei sind zwei Perspektiven ausschlaggebend: einerseits die Darstellung der Ursachen und Motive der AuswandererInnen, andererseits die Reaktionen der westeuropäischen und amerikanischen jüdischen Gemeinden sowie der entstehenden Hilfsorganisationen (Alliance Israélite Universelle, Hilfsverein der deutschen Juden u.a.), die sich seit Mitte des 19. Jh. in der Migrationshilfe engagierten.

Der Berliner Historiker David Hamann erforscht die Geschichte des Hilfsvereins im Rahmen seiner Doktorarbeit.

Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung
Gekommen, um zu bleiben? Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land
im Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Forstweg 2, Wolfenbüttel, 7. November 2019 bis 27. Januar 2020

Details

Veranstalter

  • Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.V.
  • Kulturstadt Wolfenbüttel e.V.
  • Arbeitskreis Andere Geschichte e.V./Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße
  • Niedersächsisches Landesarchiv Standort Wolfenbüttel

Veranstaltungsort

  • Niedersächsisches Landesarchiv Standort Wolfenbüttel
  • Forstweg 2
    Wolfenbüttel, 38302
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