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Juni 2024

Vortragsreihe: „Nach dem 7. Oktober: Wo beginnt der Antisemitismus gegen Israel?“

26. Juni 2024, 18:00 Uhr
Hochschule Hannover, Falkultät 5, Gebäude 3E, Raum 3E0.40, Blumhardtstraße 2
Hannover, 30625
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Der 7. Oktober 2023 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland. Noch nie nach 1945 hat es eine solche Welle antisemitischer Übergriffe gegeben, noch nie war die Bedrohungslage für Jüdinnen und Juden so hoch wie nach dem Massaker der Terrororganisation Hamas an der israelischen Bevölkerung. Dabei ist der gegen den Staat Israel gerichtete, häufig unter dem Deckwort „Israelkritik“ auftretende Antisemitismus nicht neu. Die Dämonisierung Israels hat eine lange Geschichte. Schockierend ist der explodierende Judenhass in…

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Ringvorlesung „Wege durch die Krisen. Impulse aus dem Judentum“

26. Juni 2024, 18:30 Uhr - 20:00 Uhr
TU Braunschweig, Bienroder Weg 84, Hörsaal 2 (BI 84.2), Bienroder Weg 84
Braunschweig, Niedersachsen 38106 Deutschland
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Vorlesung am 26.06.2024 Helmut Gollwitzers Beitrag zum christlich-jüdischen Gespräch (Prof. Dr. Gottfried Orth, Braunschweig) „Wege durch die Krisen“ - unter diesem Titel befasst sich eine Ringvorlesung an der TU Braunschweig mit jüdischen Impulsen zum Denken und Handeln in herausfordernden Zeiten. Filme über jüdisches Leben, jüdische Kinder- und Jugendliteratur sind dabei ebenso Thema wie die jüdische Aufklärung und die Antisemitismusprävention in Schulen. Die wöchentlichen Vorlesungen werden von renommierten Wissenschaftler:innen und jüdischen Gesprächspartner:innen gehalten und von PD Dr. Detlef Dieckmann im Institut für Evangelische…

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Juli 2024

Ringvorlesung „Wege durch die Krisen. Impulse aus dem Judentum“

3. Juli 2024, 18:30 Uhr - 20:00 Uhr
TU Braunschweig, Bienroder Weg 84, Hörsaal 2 (BI 84.2), Bienroder Weg 84
Braunschweig, Niedersachsen 38106 Deutschland
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Vorlesung (Online) am 03.07.2024 Die Kabbala als Krisentheologie (Prof. Dr. Daniel Krochmalnik, Potsdam) „Wege durch die Krisen“ - unter diesem Titel befasst sich eine Ringvorlesung an der TU Braunschweig mit jüdischen Impulsen zum Denken und Handeln in herausfordernden Zeiten. Filme über jüdisches Leben, jüdische Kinder- und Jugendliteratur sind dabei ebenso Thema wie die jüdische Aufklärung und die Antisemitismusprävention in Schulen. Die wöchentlichen Vorlesungen werden von renommierten Wissenschaftler:innen und jüdischen Gesprächspartner:innen gehalten und von PD Dr. Detlef Dieckmann im Institut für…

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Ringvorlesung „Wege durch die Krisen. Impulse aus dem Judentum“

10. Juli 2024, 18:30 Uhr - 20:00 Uhr
TU Braunschweig, Bienroder Weg 84, Hörsaal 2 (BI 84.2), Bienroder Weg 84
Braunschweig, Niedersachsen 38106 Deutschland
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Vorlesung am 10.07.2024 Migration von Jüdinnen und Juden in die USA in Krisenzeiten (Prof. Dr. Rüdiger Heinze, Braunschweig) „Wege durch die Krisen“ - unter diesem Titel befasst sich eine Ringvorlesung an der TU Braunschweig mit jüdischen Impulsen zum Denken und Handeln in herausfordernden Zeiten. Filme über jüdisches Leben, jüdische Kinder- und Jugendliteratur sind dabei ebenso Thema wie die jüdische Aufklärung und die Antisemitismusprävention in Schulen. Die wöchentlichen Vorlesungen werden von renommierten Wissenschaftler:innen und jüdischen Gesprächspartner:innen gehalten und von PD Dr.…

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August 2024

Vortrag: „Jüdische Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion 1990-2024. Eine Erfolgsstory?“

25. August 2024, 16:00 Uhr
Jüdische Gemeinde Celle e.V., Im Kreise 24
Celle, Niedersachsen 29221 Deutschland
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Mit Beginn der 1990er Jahre hatten Juden aus der Sowjetunion und Menschen mit jüdischen Vorfahren aus deren Nachfolgestaaten die Möglichkeit, als Kontingentflüchtlinge nach Deutschland einzureisen. Das Bild der jüdischen Gemeinden in Deutschland hat sich 1991 grundlegend verändert - und jüdisches Leben bunter gemacht. Referentin: Margarita Suslovic, Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen K.d.Ö.R. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Vortrag Dr. Thomas Rahe: Jüdischen Leben im Nachkriegsdeutschland

27. August 2024, 19:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Nach dem Kriegsende lebten 1945 etwa 60.000 Juden auf deutschem Boden, die hier als KZ-Häftlinge oder im Versteck überlebt hatten. Sie galten als "Displaced Persons", da sie bei der Befreiung außerhalb ihres Heimatlands waren. Zumeist waren sie in sog. DP-Camps, großen Sammelunterkünften untergebracht. Seit Anfang 1946 nahm ihre Zahl durch die Zuwanderung von Juden erheblich zu, die den Holocaust in osteuropäischen Ländern überlebt hatten. Der Vortrag betrachtet auch die besonderen Rolle, die der Region um Celle zukam, denn hier befand…

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September 2024

Vortrag: Gekommen, um zu gehen. Jüdisches Leben in Bad Harzburg 1945-1950

5. September 2024, 19:00 Uhr
Ev.-luth. Kirchengemeinde Martin Luther, Lutherstraße 7
Bad Harzburg, 38667
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Zum ersten Mal in der Geschichte Bad Harzburgs gab es nach 1945 eine jüdische Gemeinde. Und es gab ein Erholungsheim für Überlebende des Holocaust, wo es nicht nur um körperliche Erholung nach den Leiden ging, sondern auch um kulturelle und religiöse Bildung, um das Neu-Erlernen von "Jüdischkeit". Auch fanden 1947 und 1948 zwei bedeutende Veranstaltungen der jüdischen Organisationen in der britischen Besatzungszone in Bad Harzburg statt. Doch diese neue Phase der Geschichte endete bald um 1950, denn die meisten Überlebenden…

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Vortrag und Führung: Der jüdische Friedhof in Salzgitter-Bad

8. September 2024, 15:30 Uhr - 17:30 Uhr
Stadtbibliothek Salzgitter-Bad, Marktplatz 11
Salzgitter-Bad, Niedersachsen 38259 Deutschland
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Am Rande der Altstadt, an der Straße Hinter dem Salze, befindet sich der alte jüdische Friedhof in Salzgitter-Bad. Seit dem 19. Jahrhundert konnten die hier wohnhaften Juden nach jüdischen Beerdigungsriten beigesetzt werden. Somit schien die ewige Unversehrtheit der Grabstätten gesichert zu sein. Im Zuge der nationalsozialistischen Herrschaft waren die wenigen jüdischen Mitbürger:innen gezwungen ihre Heimat zu verlassen, sodass es in der Gegend bald keine Gemeindemitglieder mehr gab. Es ist nicht auszuschließen, dass in dieser Zeit auch der jüdische Friedhof in…

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Vortrag „Gemeinsam Denken mit einem Freunde“ – Lessing und Mendelssohn im Dialog

10. September 2024, 19:00 Uhr
Prinzenpalais, Reichsstraße 1
Wolfenbüttel, 38300
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27 Jahre währte die in der europäischen Aufklärung vollkommen singuläre Freundschaft zwischen Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn. Die beiden so unterschiedlichen Männer begegneten sich 1754 im Garten des gemeinsamen Freundes Friedrich Nicolai und fanden spontan und ohne Vorbehalte zusammen - und zwar auf Augenhöhe. Ihr gemeinsamer Denkweg hat in den Jahren bis zu Lessings Tod im Februar des Jahres 1781 fast alle brisanten Themen der deutschen und jüdischen und europäischen Kultur durchmessen: Fragen der Ästhetik und des modernen bürgerlichen…

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Vortrag: „Historische Synagogen in der Denkmalpflege in Niedersachsen“

15. September 2024, 14:30 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Im Zuge der Restaurierung und Wiedereröffnung der Celler Synagoge vor 50 Jahren wurde erstmals in Niedersachsen ein historisches jüdisches Bethaus unter Denkmalschutz gestellt. Seitdem sind einige weitere ehemalige Synagogen, die den nationalsozialistischen Terror mehr oder weniger unbeschadet überstanden hatten, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Welche Grundlagen und Ideen standen und stehen hinter solchen Projekten, die oft von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort getragen und vorangebracht werden? Welche denkmalpflegerischen Fragen müssen bei der Restaurierung von ehemals jüdischen Bauten beantwortet werden? Der…

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Vortrag: „Jüdische Literatur in der Sowjetunion – zwischen Anpassung und Widerstand“

17. September 2024, 16:00 Uhr
Stadtbibliothek Celle, Lauensteinplatz 2
Celle, Niedersachsen 29225 Deutschland
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Der Monsterstaat Sowjetunion existiert seit über 30 Jahren nicht mehr, seine Spuren finden wir trotzdem gelegentlich in unserem Leben. Deshalb scheint es wichtig zu sein zu verstehen, wie dieser Staat funktionierte. Am Beispiel der jüdischen Literatur in der Sowjetunion bekommen wir Einblicke in die Politik der kommunistischen Regierung hinsichtlich der Jüdischen Kultur und erfahren mehr über die Strategien des Umgangs der jüdischen Schriftsteller und Dichter mit dieser Politik.

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November 2024

Vortrag „Antheil Aller an Bildung und Fortschritt“ & „Dasein einer von Formeln befreiten Humanität“

12. November 2024, 19:00 Uhr
Prinzenpalais, Reichsstraße 1
Wolfenbüttel, 38300
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Leopold Zunz als Wissenschaftler, Politiker und Rabbiner Leopold Zunz gehört zu den einflussreichsten Gestalten des modernen Judentums und zugleich zu den Schlüsselfiguren der deutschen Wissenschaft, Kultur und Politik im 19. Jahrhundert. Als Gründungsfigur und Initiator der Wissenschaft des Judentums hat er 1818 ein neues Kapitel der deutsch-jüdischen, ja der jüdischen Geschichte überhaupt aufgeschlagen, während er als Prediger und Reformer der jüdischen Gemeinden programmatisch an die Tradition der jüdischen Aufklärung (der Haskala) anknüpfte. Insbesondere Zunz’ unermüdlicher Kampf für die bürgerliche Emanzipation…

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April 2025

„… dem Andenken Mendelssohns ist dieses Haus geweiht“ – Zur Geschichte des Berliner Lessing-Museums

2. April 2025, 19:00 Uhr
Prinzenpalais, Reichsstraße 1
Wolfenbüttel, 38300
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Der Vortrag befasst sich mit der frühen Museumsgeschichte Lessings. Das Lessing-Museum in Berlin, eine Gründung, die auf die Initiative eines Privatmannes zurückging, war das erste Museum überhaupt, das dem größten deutschen Aufklärer gewidmet war. Es wurde stark von jüdischen Intellektuellen unterstützt, die sich dem Geist Lessings und Mendelssohns verpflichtet fühlten. 1936 wurde das Museum aufgelöst. Bis heute hält sich die Behauptung, dass das Haus von den Nationalsozialisten geschlossen wurde. Aus den erhaltenen Unterlagen ist jedoch lediglich zu belegen, dass sie…

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