Jüdisches Leben in Hannover nach der Schoa

Ein Abend mit Michael Fürst.

Michael Fürst, Rechtsanwalt und Notar a.D., ist wie kaum ein anderer mit der jüdischen Geschichte Hannovers der vergangenen Jahrzehnte vertraut. Als Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hannover und des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen gestaltet er sie seit vielen Jahren maßgebend mit. Zudem ist er ein Unterstützer des IJN und dem Verein seit seiner Gründung eng verbunden. In diesem Jahr wird er wieder als Schirmherr der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide fungieren.

Am 2. März 2021 berichtete er von seiner Kindheit in Hannover, der Einweihung der Synagoge in der Haeckelstraße 1963 und der Zuwanderung aus Osteuropa und der früheren UdSSR in den 1990er Jahren. Wie hat sich die Gemeinde in den vergangenen Jahrzehnten verändert? Worin liegen die aktuellen Herausforderungen? Diese und weitere Fragen beantwortete er in diesem Gespräch, das online verfügbar ist.