Jüdisches Leben in Deutschland Eine Posterausstellung des MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Im Jahr 321 erließ Kaiser Konstantin ein Edikt, das auch Juden zur Übernahme von Ämtern im Stadtrat Köln verpflichtete. Dies gilt heute als frühester Hinweis für die Existenz jüdischen Lebens nördlich der Alpen. In 2021 feierten wir deshalb bundesweit 1700 Jahre […]
„Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!“, schworen Überlebende des KZ Buchenwald wenige Tage nach ihrer Befreiung. Die Bestrafung der Verantwortlichen für die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen war auch ein wichtiges Anliegen der alliierten Kriegsgegner Deutschlands. Der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess fand weltweit Beachtung und gilt als Meilenstein der […]
Schülerinnen und Schüler der Schule am Harly in Goslar-Vienenburg haben ein außergewöhnliches Erinnerungsprojekt entwickelt: ein interaktives Holocaust-Denkmal aus Playmobil-Figuren, das historische Forschung, persönliche Geschichten und digitale Vermittlung miteinander verbindet. Im Mittelpunkt steht das Schicksal jüdischer Familien in Goslar zur Zeit des Nationalsozialismus. Das Projekt erhielt 2025 den Niedersächsischen Schülerfriedenspreis. Die Ausstellung ist im 2. Obergeschoss […]
Das Forschungsprojekt „Erforschung von Objekten vermeintlich jüdischer Herkunft in der Fläche von Sachsen-Anhalt – die Tiefenprüfung nach dem Erstcheck“ lädt zu einer Fachtagung mit dem Thema „Provenienz jüdischer Objekte erforschen und vermitteln“ ein. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter https://berendlehmannmuseum.de/
Antisemitismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem mit langer Geschichte. Spätestens seit dem Attentat gegen die Jüdische Gemeinde in Halle im Oktober 2019 und dem Pogrom gegen die israelische Bevölkerung am 7. Oktober 2023 hat die Brisanz weiter zugenommen. Bei der Veranstaltung wird Markus Weber (Verein Spurensuche Harzregion e.V.) auf historische Aspekte des Antisemitismus am Beispiel von […]
Im Frühsommer 1943 wurde mit der Errichtung eines zentralen „Ausländerfriedhofs“ begonnen. Am 20. Juli 1943 fanden die ersten neun Beisetzungen statt. Noch bis 1951 wurden hier „Ausländer“ aus dem Stadtgebiet beerdigt. Nach der letzten Bestattung änderte sich die Belegung des Friedhofs. Einerseits wurden nicht deutsche Kriegsopfer von anderen Friedhöfen in Salzgitter auf den Friedhof Jammertal […]
Vorgestellt wird die neue Publikation „Max Jüdel. Unternehmer, Politiker, Mäzen“, die dem Leben und Wirken einer der prägendsten Persönlichkeiten der Braunschweiger Stadtgeschichte gewidmet ist. Der 1845 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns geborene Max Jüdel hinterließ bedeutende Spuren im politischen, sozialen und kulturellen Leben Braunschweigs. Gemeinsam mit Heinrich Büssing gründete er 1873 die „Eisenbahnsignal-Bauanstalt Max Jüdel […]
Auf den Anschlag der palästinensischen Terrororganisation „Schwarzer September“ auf die israelische Olympiamannschaft am 5. September 1972 war die Bundesrepublik nicht vorbereitet. Die Aufarbeitung dieses Verbrechens, bei dem elf israelische Sportler ermordet wurden, sowie die Frage, wie es zu dem Attentat kommen konnte, beschäftigen Historikerinnen und Historiker bis heute. Terroranschläge gegen israelische und jüdische Menschen sowie […]
Das Gemeindehaus mit der im Dezember 2006 eingeweihten Synagoge bildet heute das Zentrum jüdischen Lebens in Braunschweig. Die Jüdische Gemeinde umfasst rund 160 Mitglieder. Die Synagoge an der Steinstraße ist ein Neubau, der im ehemaligen Innenhof der alten Synagoge entstand. Das alte Gotteshaus aus dem Jahr 1875 wurde 1938 zerstört und 1940 abgerissen. Eine Führung […]
Die Synagoge von 1875 in der Alten Knochenhauerstraße 1 wurde 1938 von den Nationalsozialisten zerstört und 1940 abgerissen. Im Jahr 1983 wurde in den ehemaligen Gemeinderäumen eine Synagoge eingerichtet. Da diese nach dem Zuzug von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion viel zu klein geworden war, wurde 2006 im Innenhof des Gemeindehauses eine neue Synagoge erbaut, […]
Der Friedhof ist ein bedeutendes kultur- und sozialgeschichtliches Zeugnis des hannoverschen Judentums. Wir wollen der Alltagsgeschichte der Juden nachspüren und Einblicke in ihre Bestattungskultur geben. Männliche Besucher müssen auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung tragen. Die Teilnahme an der Führung erfolgt auf eigene Gefahr. Wegen des unwegsamen Geländes ist festes Schuhwerk notwendig. Die Führung ist nicht […]
Die Samsonschule, gegründet 1786 als Talmud-Tora-Schule für Söhne der weitverzweigten Familie Samson, entwickelte sich nach ihrer Reformierung im 19. Jahrhundert zu einer überregional bekannten und nachgefragten jüdischen Bildungseinrichtung. 1896 zog die Schule aus der Wolfenbütteler Innenstadt in den imposanten Neubau am Lechlumer Holz und beging diesen Meilenstein mit einer eindrucksvollen Einweihung am 3. September. Zu […]
Eine Antisemitismuskritische Pädagogik sollte immer fester Bestandteil der Arbeit politischer Bildner*innen sein. Ob als Mitarbeitende in Gedenkstätten und Museen, in Schule, Hochschule oder in Sozial- und Jugendarbeit. Dabei muss historischer Kontext immer mit gegenwärtigen Entwicklungen verbunden werden, um Menschen heute erreichen zu können. Der Terroranschlag der Hamas am 7.10.23 auf die israelische Bevölkerung und all […]
Der Spaziergang beginnt beim Wohnhaus mit Betstube des Hofjuden Gumpel Fulda ben Mose bei der Trinitatiskirche, dem Begründer jüdischen Gemeinde in Wolfenbüttel und geht weiter über die ehemalige Samsonschule mit ehemaliger Synagoge bis zum Ort der neuen Synagoge, die in der Pogromnacht 1938 zerstört wurde. Auf dem Weg liegen natürlich noch viele weitere Stationen, bei […]
Wichtiger Hinweis: Die Anfangszeit der Veranstaltung hat sich geändert. Der neue Beginn ist um 14:00 Uhr. Das künstlerische Team „Callisto Collective“ entwickelt die Geschichte Orpheus aus einer aktuellen jüdischen Perspektive, in einer kompakten Fassung für reduzierte Besetzung. Grundlage für Monteverdis L’Orfeo von 1607 – eine der ersten Opern überhaupt – ist die bekannte mythologische Geschichte von Orpheus, der nach […]
Eine Führung mit Susanne Weihmann. Nach mittelalterlichen Siedlungsanfängen war über 300 Jahre Juden der Aufenthalt in Helmstedt verboten. Erst mit der Besetzung durch die Franzosen galt deren Gleichheitsgebot auch für die kleinen jüdischen Trödler und Händler, so dass sie sich gegen den Willen der städtischen Honoratioren Anfang des 19. Jahrhunderts wieder in der Stadt niederlassen […]
Es werden Führungen angeboten – zur Geschichte des Friedhofes, den beigesetzten Persönlichkeiten und zum Sanierungsprojekt der Grabstätten. Am Rande gibt es Kaffee, Kuchen und israelisches Gebäck. Der Friedhof ist Förderprojekt des Landes Sachsen-Anhalt und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Männliche Besucher werden gebeten, auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen. Alle Führungen sind kostenlos. Spenden für […]
mit anschließender Führung „Schicksale jüdischer Familien in Goslar zur NS-Zeit“ Anlässlich der Versetzung des Gedenksteins zur Erinnerung an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger Goslars als Opfer der NS-Gewaltherrschaft lädt die Stadt Goslar gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern auf den Jakobikirchhof ein. Ursprünglich aufgestellt auf dem jüdischen Friedhof, soll durch die Neuaufstellung des Gedenksteins und die Veranstaltung […]
Das Attentat auf die israelische Olympiamannschaft 1972 in München, bei dem elf israelische Sportler und ein deutscher Polizist ermordet wurden, gilt als das größte antisemitische Attentat nach 1945 in Deutschland. Das Ereignis war nicht nur ein Akt antisemitischer Gewalt, sondern zugleich geprägt von einem dilettantischen Vorgehen der deutschen Polizei und einem weitreichenden Staatsversagen. Die Veranstaltung […]
Ein Aspekt des Jüdisch-Seins ist die Küche. Gehen Sie mit uns auf eine kulinarische Reise mit typischen Gerichten wie zum Beispiel Shakshuka, Zucchinisuppe und Lokschenauflauf. Neben dem gemeinsamen Kochen erfahren Sie, was es über jüdisches Leben in Goslar zu berichten gibt, wie wir es in unserem Kochbuch „Goslarer Küche & Kultur“ von 2022 geschildert haben. […]
Das Klosterhotel Wöltingerode und das Israel Jacobson Netzwerk laden herzlich zu einem Vortrag von Herrn Prof. Dr. Cord-Friedrich Berghahn, TU Braunschweig, Institut für Germansitik/Lessing Akademie ein. Es erwartet Sie ein spannender Vortag über “Israel Jacobson: Leben, Werk und Wirkung eines Menschenfreundes“ mit anschließendem Austausch und kleinem Umtrunk im historischen Standesamt des Klosterhotels Wöltingerode. Israel Jacobson […]
Wie kann man ein jahrtausendealtes Symbol mit bunten Bausteinen neu entdecken? In unserem Familienworkshop bauen wir gemeinsam eine Menora – das siebenarmige Leuchter-Symbol des Judentums – aus Lego-Steinen. Die Menora ist eines der ältesten und bedeutendsten Symbole des Judentums. Sie stand im Tempel von Jerusalem und steht bis heute für Licht, Hoffnung, Weisheit und Gemeinschaft. […]
Folgen Sie den in Seesen hinterlassenen Spuren Meyer Jacobsons, Sohn des bekannten Schulgründers Israel Jacobson und erster Kurator dieser Schule, indem er die Werte seines Vaters in sein eigenes Leben und Wirken einfließen ließ. Im Rahmen dieser Führung werden die jeweiligen Stätten seines Handelns aufgesucht, über die Waisenanstalt zur Sehusaschule bis zum Friedhof, dem Haus […]
Der hannoversche Autor und Rezitator Kersten Flenter inszeniert in diesem Rundgang selbstverfasste, eindringliche Texte zu fünf ausgewählten jüdischen Schicksalen, die historische Fakten mit künstlerischer Reflexion verbinden. Auf dem 90-minütigem Spaziergang zwischen Calenberger Neustadt, Altstadt und Mitte – entlang der entsprechenden Stolpersteine – entstehen Momente des Staunens und der Besinnung von teils alarmierender Aktualität. Treffpunkt: Wird […]
Eine Führung mit Prof. Dr. Cord-Friedrich Berghahn, Präsident des Israel Jacobson Netzwerk e.V. Anlässlich des zehnjährigen Vereinsjubiläums des Israel Jacobson Netzwerks für jüdische Kultur und Geschichte e.V. wollen wir uns auf diesem Spaziergang mit der spannenden jüdischen Geschichte Braunschweigs in der Neuzeit befassen. Der historische Bogen wird dabei vom späten 17. bis zum frühen 21. […]
Spätestens seit der digitalen Revolution ist der Begriff „Netzwerk“ in aller Munde. Auch in der kunst- und architekturhistorischen Forschung spielt die Beschäftigung mit persönlichen und beruflichen Verbindungen von Künstler:innen eine immer größere Rolle. Aber was kann ein solcher Netzwerkansatz tatsächlich leisten? Anke Blümm berichtet von ihren Erfahrungen aus dem DFG-Forschungsprojekt „Bewegte Netze. Bauhaus-Angehörige und ihre […]
Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens lädt das Israel Jacobson Netzwerk zu einem festlichen Abend in das Städtisches Museum Braunschweig ein. Die Veranstaltung ehrt Israel Jacobson, den bedeutenden Braunschweiger Rabbiner, Aufklärer und Vordenker eines modernen, weltoffenen Judentums wie auch das reiche jüdische Leben des Braunschweiger Landes in Geschichte und Gegenwart. In Wort, Musik und Lesung wird dieses […]
Während der ca. einstündigen Führung auf dem jüdischen Friedhof erfahren die Besucher neben Informationen über die Grabstätten auch Wissenswertes über die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Gifhorn. Herren müssen auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung tragen. Kosten: 4 € pro Person Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mit der Band Folkadu erleben Sie die Magie jüdischer Musik. Ihre einzigartige Kombination aus Gesang, Oud, Akkordeon, Trompete und dem uralten Schofar schafft einen Klang, der Traditionelles mit Zeitgenössischem verbindet und verschiedenste Facetten jüdischer Musik zeigt. Mit einem Repertoire, das sowohl bekannte als auch vergessene Kompositionen und Gedichte in hebräisch, jiddisch und Ladino umfasst, baut […]
„Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt…“ oder auch „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück…“ – spätestens nach den ersten Takten (er)kennt diese Lieder jeder. Ebenso bekannt sind Namen wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Gustav Mahler oder Arnold Schönberg. Weniger bekannt ihre jüdischen Wurzeln – bei den Stücken wie den Komponisten. […]
„Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt…“ oder auch „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück…“ – spätestens nach den ersten Takten (er)kennt diese Lieder jeder. Ebenso bekannt sind Namen wie Felix Mendelssohn Bartholdy, Gustav Mahler oder Arnold Schönberg. Weniger bekannt ihre jüdischen Wurzeln – bei den Stücken wie den Komponisten. […]
Führung über den Friedhof und den historischen Ort der zerstörten Aussegnungshalle. Das Projekt „Sanierung und Wiederherstellung der Grabstätten des jüdischen Friedhofes in Aschersleben“ wird gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Männliche Besucher werden gebeten, auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen. Anmeldung unter Claudia_Andraet-online.de oder Tel. 03473 9143026, Mobil 0160 98472334 […]
Die Führung folgt den Spuren von Frauen, die als Jüdinnen in der männlich dominierten und von antisemitischen Ressentiments durchzogenen Welt des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts gegen eine zweifache Benachteiligung kämpften. Als Künstlerinnen, Wohltäterinnen oder Aktivistinnen; als Ehefrauen oder Ledige; als Bürgerstöchter oder Frauen aus der Mittelschicht stehen sie für eine Vielzahl an Lebensentwürfen. […]
Im September feiert das Berend Lehmann Museum sein 25-jähriges Jubiläum. Wir laden Sie zu einem vielfältigen Programm ein. Weitere Informationen unter https://berendlehmannmuseum.de/
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