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März 2016

Ausstellung „Zeichne, was du siehst – Zeichnungen eines Kindes aus Theresienstadt/Terezin“

16. März 2016
Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße, Schillstraße 25
Braunschweig, 38102
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Ausstellung "Zeichne, was du siehst - Zeichnungen eines Kindes aus Theresienstadt/Terezin" mit Bildern von Helga Weiss, die als 12jährige in das Ghetto Theresienstadt deportiert wurde. Zeit: Donnerstag 16. März 2017 bis Samstag 8. April 2017 Helga Weiss wurde mit ihren Eltern im Dezember 1941 in das Ghetto Theresienstadt deportiert. „Zeichne, was Du siehst“, war die Aufforderung ihres Vaters an die gerade 12-jährige Tochter. Die bald von den Eltern getrennte Helga nutzte alle Möglichkeiten, um den Alltag im Ghetto auf ihrem Zeichenblock…

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Dezember 2016

Ausstellungseröffnung: Hornburg und seine jüdische Gemeinde

4. Dezember 2016, 11:00 Uhr

„Hornburg und seine jüdische Gemeinde“ am Sonntag, 4. Dezember 2016, um 11.00 Uhr, laden wir Sie, Ihre Angehörigen und Freunde herzlich in das Heimatmuseum Hornburg, Montelabbateplatz 1 in Hornburg ein. Der erste archivalisch nachweisbare Beleg für die Ansiedlung von Juden in Hornburg datiert auf das Jahr 1642. In den folgenden knapp drei Jahrhunderten wuchs und gedieh die jüdische Gemeinde, bevor sie aufgrund von Landflucht im Laufe des 19. Jahrhunderts wieder kleiner wurde. Mit dem Tod des letzten Mitglieds der jüdischen Gemeinde…

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Vortrag: Wissenschaft des Judentums – Neue Wege für die jüdische Musik

14. Dezember 2016, 18:00 Uhr
Braunschweigisches Landesmuseum, Burgplatz 1
Braunschweig, 38100
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  Dr. Regina Randhofer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Europäischen Zentrum für Jüdische Musik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Ein mehrjähriger Forschungsaufenthalt in Jerusalem begründete ihren Forschungs- und Interessensschwerpunkt in jüdischer Musik. Sie war zuletzt wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften am Leipziger Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur.   „Neue Wege für die jüdische Musik“ Im Gefolge der Aufklärung erprobten jüdische Akteure im 19. Jahrhundert neue Formen des…

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Januar 2017

Vortrag: Jüdische Theologie – eine Säule der Wissenschaft des Judentums

23. Januar 2017, 18:00 Uhr
Jüdische Gemeinde Braunschweig, Steinstraße 4
Braunschweig, 38100
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1836 formulierte Rabbiner Abraham Geiger die Forderung, das Judentum sei erst dann voll in Deutschland integriert, wenn seine Geistlichen ebenso wie Priester und Pastoren an der staatlichen Universität ausgebildet würden. Die generelle Ablehnung der Jüdischen Theologie als ebenbürtiger Wissenschaft durch den Staat und die evangelische Kirche führten schließlich zur ihrer Institutionalisierung außerhalb der Universitäten: 1854 wurde das Breslauer Jüdisch-Theologische Seminar gegründet, 1872 die Berliner Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. In ihrer Tradition stehen heute die Hochschule für Jüdische Studien…

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Kuratorenführung in der Ausstellung „Von Wolfenbüttel nach New York“

29. Januar 2017, 14:00 Uhr

Kuratorenführung durch die Ausstellung "Von Wolfenbüttel nach New York – eine amerikanische Ausstellung zur Wissenschaft des Judentums" mit apl. Prof. Dr. Cord Berghahn Öffnungszeiten: Fr bis So 10 Uhr bis 17 Uhr Eintrittspreise: Tageskarten für alle Dauerausstellungen des Braunschweigischen Landesmuseum Erwachsene 4€, ermäßigt 3€, Kinder (6-16 Jahre) 2€ Partner der Ausstellung: Technische Universität Braunschweig, Bet Tfila Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Allianz für die Region GmbH, (Eine Ausstellung des) Leo Baeck Institute New York / Berlin Sie…

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Februar 2017

Vortrag: Moses Mendelssohn und die Erfindung des modernen Judentums

1. Februar 2017, 18:00 Uhr

  Prof. Dr. Cord-Friedrich Berghahn ist Literaturwissenschaftler am Institut für Germanistik der TU Braunschweig. Seit 2012 leitet er im Ehrenamt Präsident der Lessing-Akademie (Wolfenbüttel) und Sprecher des Wissenschaftlichen Beirats der Moses Mendelssohn-Stiftung für Geisteswissenschaften (Dessau). Zu seinen Forschungsgebieten zählen die deutsch-jüdischen Literatur- und Kulturgeschichte, Kunst und Literatur der Goethezeit, die Berliner Kulturblüte um 1800, Poetik und Ästhetik der Klassischen Moderne und das Verhältnis von Musik und Text.   Moses Mendelssohn und die Erfindung des modernen Judentums Moses Mendelssohn (1729-1786) ist…

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Philosophisches Tischgespräch: Was ist ein gutes Leben? Antworten der jüdischen Philosophie

13. Februar 2017, 19:30 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung "Von Wolfenbüttel nach New York. Eine amerikanische Ausstellung zur Wissenschaft des Judentums", die das Braunschweigische Landesmuseum in Zusammenarbeit mit dem Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.V. vom 17. November 2016 bis zum 5. März in seiner jüdiischen Abteilung Hinter Aegidien zeigt, disktutiert Dr. Grazyna Jurewicz mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung über Aspekte des "guten Lebens" in der jüdischen Philosophie seit Moses Mendelssohn. Grazyna Jurewicz promovierte über jüdische Philosophie und ist derzeit…

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März 2017

Vortrag: Judentum und Gender – Halacha im Wandel

1. März 2017, 18:00 Uhr

Liberales Judentum und Gender – Halacha im Wandel Die allermeisten Gebote der jüdischen Tradition gelten gleichermaßen für Frauen und Männer. Es gibt jedoch Gebote, die nur für Männer und Gebote, die nur für Frauen gelten. So sind Frauen z.B. anders als Männer nicht dazu verpflichtet, zu festen Zeiten zu beten. Die Halacha, das jüdische Religionsgesetz, regelt diese Fragen. In den verschiedenen Strömungen lässt sich – seit dem 19. Jahrhundert -  ein sehr unterschiedlicher Umgang mit der Halacha, insbesondere in Bezug…

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Finissage der Ausstellung „Von Wolfenbüttel nach New York“

5. März 2017, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr

Am 5. März 2017 wird die Ausstellung "Von Wolfenbüttel nach New York. Eine amerikanische Ausstellung über die Wissenschaft des Judentums" mit einer Finissage enden. Von 11 Uhr bis 17 Uhr erwartet Sie ein buntes Programm mit diversen Führungen, Musik etc. Programm 11:00 Uhr  Eröffnung 11:15 Uhr  öffentliche Kuratorenführung durch die Sonderausstellung mit PD Dr.-Ing. Ulrich Knufinke, TU Braunschweig/ Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.V. (IJN) Ab 12:00 Uhr   Koschere Kleinigkeiten, im Foyer 12:15 Uhr   Kurzführung mit Dr. Heike Pöppelmann: Wie kommt die…

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Internationale und interdisziplinäre Tagung „Lessing und das Judentum“

9. März 2017, 11:00 Uhr

Internationale und interdisziplinäre Tagung "Lessing und das Judentum" - Lektüren, Dialoge, Kontroversen im 20. und 21. Jahrhundert. Zeit: Donnerstag 9. März 2017 11:00 Uhr bis Samstag 11. März 2017 14:00 Uhr Veranstalter: Prof. Dr. Dirk Niefanger (Universität Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Gunnar Och (Universität Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Cord-Friedrich Berghahn (TU Braunschweig), Dr. Helmut Berthold (Lessing-Akademie, Wolfenbüttel) Birka Siwczyk (Arbeitsstelle Lessing-Rezeption, Kamenz), Sonstiges: Anmeldung unter der Telefonnummer 05331 / 808 227 Ort: Lessinghaus, Lessingplatz 1, 38304 Wolfenbüttel

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Vortrag: „Jeder sage, was ihm Wahrheit dünkt“ Hannah Ahrendts Gedanken zu Lessing

9. März 2017, 18:30 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Barbara Hahn (Vanderbilt): "Jeder sage, was ihm Wahrheit dünkt". Hannah Ahrendts Gedanken zu Lessing Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der internationalen und interdisziplinären Tagung "Lessing und das Judentum. Lektüren, Dialoge, Kontroversen im 20. und 21. Jahrhundert" Veranstalter: Herzog August Bibliothek / Lessing Akademie Wolfenbüttel Ort: Lessinghaus, Lessingplatz 1, 38304 Wolfenbüttel

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Vortrag: „Kirchliche Inquisition: die Dominikaner und die Juden“

15. März 2017, 19:00 Uhr
Jüdische Gemeinde Braunschweig, Steinstraße 4
Braunschweig, 38100
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Vortrag von P. Wolfgang Stickler OP: "Kirchliche Inquisition: "Die Dominikaner und die Juden" Sonstiges: Eintritt frei - Spenden erbeten; Anmeldung bis zum 9.3.2017 unter Tel.: 0531 45536 , per Fax: 0531 124019 oder per E-Mail unter JGemeinde-BS@gmx.de

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Vortrag: „Über die Arbeit einer Rabbinerin in Deutschland“

21. März 2017, 16:00 Uhr

Es ist noch nicht sehr lange, dass Rabbinerinnen in Deutschland wirken. Sie sind oft damit konfrontiert, dass ihr Amt oft mit Bart und schwarzem Hut in Verbindung gebracht wird, von Juden und Nichtjuden gleichermaßen. Worin liegen die Schwierigkeiten und die Chancen für Rabbinerinnen, ein neues Rollenmodell zu entwickeln und dabei Führungspositionen in der jüdischen Gemeinschaft wahrzunehmen? Die neue Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde Hameln, Dr. Ulrike Offenberg, wird einen Einblick in ihre Arbeit geben. Ort: St. Albertus Magnus Gemeinde in der Bruchnerstraße…

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Präsentation Stolpersteine – Schicksale jüdischer Opfer

22. März 2017, 19:00 Uhr
Roter Saal, Schlossplatz 1
Braunschweig, 38100
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Veranstalter: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost in Kooperation mit Stolpersteine für Braunschweig Förderverein e.V.

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3. Rundgang „Auf jüdischen Spuren in Bad Harzburg“

26. März 2017, 14:00 Uhr

Der 3. Rundgang des Israel Jacobson Netzwerks "Auf jüdischen Spuren in ..." wird nach Bad Harzburg führen, wo Markus Weber uns zu den jüdischen Orten der Stadt führen wird. Markus Weber ist Experte für die jüdische Geschichte von Bad Harzburg und Autor des 2016 erschienen Bandes: "Das ist Deutschland ... und es gehört uns allen" Juden zwischen Akzeptanz und Verfolgung im Kurort Bad Harzburg (Appelhans Verlag, 288 Seiten, 19,80 €) Hotel Parkhaus, hinter dem sich von 1901 bis ca. 1935…

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Ausstellungseröffnung „Zeichne, was du siehst – Zeichnungen eines Kindes aus Theresienstadt/Terezin“

28. März 2017, 18:00 Uhr
Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße, Schillstraße 25
Braunschweig, 38102
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Ausstellungseröffnung "Zeichne, was du siehst - Zeichnungen eines Kindes aus Theresienstadt/Terezin" mit Bildern von Helga Weiss, die als 12jährige in das Ghetto Theresienstadt deportiert wurde. mit Zeitzeugin Michaela Vidláková aus Prag, die selbst als Kind in Theresienstadt war. Helga Weiss wurde mit ihren Eltern im Dezember 1941 in das Ghetto Theresienstadt deportiert. „Zeichne, was Du siehst“, war die Aufforderung ihres Vaters an die gerade 12-jährige Tochter. Die bald von den Eltern getrennte Helga nutzte alle Möglichkeiten, um den Alltag im…

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April 2017

Gedenkfeier am Jom Ha-Schoa mit Kranzniederlegung auf dem jüdischen Friedhof an der Helmstedter Straße in Braunschweig

24. April 2017, 14:00 Uhr

Contact: info@ij-n.de Herren werden gebeten eine Kopfbedeckung zu tragen

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Mai 2017

Ausstellungseröffnung „Schulbau und dergleichen – der Reformarchitekt Heinrich Tessenow“

2. Mai 2017, 18:30 Uhr

Der nachhaltig schlichte Reformer Braunschweig/Steinhorst, 10. März 2017. Das Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.V. (IJN) lädt gemeinsam mit den Museen des Landkreises Gifhorn/Schulmuseum Steinhorst, der Tessenow-Runde Steinhorst und der TU Braunschweig zur Eröffnung der Ausstellung „Schulbau und dergleichen – der Reformarchitekt Heinrich Tessenow“ am Dienstag, 2. Mai 2017 um 18:30 Uhr in den Architekturpavillon der Technischen Universität Braunschweig (Pockelsstraße 4, 38106 Braunschweig) ein. Heinrich Tessenow war einer der wichtigsten Architekten der Lebensreformbewegung. Die Bildungsreform und der…

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Dokumentarfilm „Erzähl es niemandem!“

8. Mai 2017, 19:00 Uhr

Dokumentarfilm "Erzähl es niemandem!" Ein Film über die Liebe eines norwegischen Mädchens zu einem deutschen (und jüdischen) Soldaten zur Zeit des Zweiten Weltkrieges (Regie: Klaus Martens, D 2016, 90 Min., kj, OmU) Ort: Universum Filmtheater, Neue Straße 8, 39100 Braunschweig Contact: info@ij-n.de

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Vortrag „Der Philosoph unter den Architekten – Heinrich Tessenow 1876-1950“

11. Mai 2017, 18:30 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung "Schulbau und dergleichen - der Reformarchitekt Heinrich Tessenow" lädt das Israel Jacobson Netzwerk gemeinsam mit den Museen des Landkreises Gifhorn und der Tessenow-Runde Steinhorst zum Vortrag von Theodor Böll, Heinrich-Tessenow-Stiftung Berlin, mit anschließender Führung durch die Ausstellung ein. Heinrich Tessenow gehört zu den herausragenden Meistern der Reformarchitektur nach 1900. Im elterlichen Zimmereibetrieb hatte er in seiner Heimatstadt Rostock zunächst eine handwerkliche Ausbildung absolviert, wurde aber nach dem Besuch von Baugewerkeschulen und als Gasthörer an der TU…

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Dokumentarfilm „Erzähl es niemandem!“

14. Mai 2017, 11:15 Uhr

Dokumentarfilm "Erzähl es niemandem!" Ein Film über die Liebe eines norwegischen Mädchens zu einem deutschen (und jüdischen) Soldaten zur Zeit des Zweiten Weltkrieges (Regie: Klaus Martens, D 2016, 90 Min., kj, OmU) Ort: Universum Filmtheater, Neue Straße 8, 39100 Braunschweig Contact: info@ij-n.de

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Filmnachmittag: Ephraim Kishon „… Sallah – oder: Tausche Tochter gegen Wohnung“

16. Mai 2017, 16:00 Uhr

Ort: St. Albertus Magnus Gemeinde in der Brucknerstr. 6, 38106 Braunschweig Contact: info@ij-n.de

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Vortrag: „…wo das Notwendige schön wird, wo das Zweckgebundene zu klingen beginnt.“ – Architekturen des Gebrauchs von Heinrich Tessenow

18. Mai 2017, 18:30 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung "Schulbau und dergleichen - der Reformarchitekt Heinrich Tessenow" lädt das Israel Jacobson Netzwerk gemeinsam mit den Museen des Landkreises Gifhorn und der Tessenow-Runde Steinhorst zum Vortrag von PD Dr. Olaf Gisbertz mit anschließender Führung durch die Ausstellung ein. Der Vortrag widmet sich der Architektur von Heinrich Tessenow; zeigt Prinzipien und Rezeption seines Werkes auf, das vor allem im Spiegel der Lebensreformbewegung zwischen Tradition und Moderne oszillierte und die zeitgenössische Kritik begeisterte. Lohnend scheint es aber auch…

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4. Rundgang „Auf jüdischen Spuren in Braunschweig – der alte Friedhof an der Hamburger Straße“

21. Mai 2017, 14:00 Uhr

Der 4. Rundgang des Israel Jacobson Netzwerks "Auf jüdischen Spuren in ..." wird auf dem alten jüdischen Friedhof in Braunschweig stattfinden, über den Renate Wagner-Redding, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig und Vorstandsmitglied des Israel Jacobson Netzwerks e.V., führen wird. Als 1782 an der Hamburger Straße die ersten jüdischen Begräbnisse stattfanden, lag das Grundstück noch weit vor den Toren der Stadt. Zuvor nutzte die Braunschweiger Gemeinde den Friedhof in Wolfenbüttel. Die zahlreichen erhaltenen Grabsteine sind ein steinernes Archiv der Jüdinnen und…

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Vortrag „Die stille Revolution – die Lebensreformbewegung, ihre Begleiterscheinungen und Folgen“

23. Mai 2017, 18:30 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung "Schulbau und dergleichen - der Reformarchitekt Heinrich Tessenow" lädt das Israel Jacobson Netzwerk gemeinsam mit den Museen des Landkreises Gifhorn und der Tessenow-Runde Steinhorst zum Vortrag von Dr. des. Christoph Schmidt, Museen des Landkreises Gifhorn, ein. „Die stille Revolution – die Lebensreformbewegung, ihre Begleiterscheinungen und Folgen“ Bei Auf- und Umbrüchen, die unsere heutige Gesellschaft geprägt haben, denkt man oft vorschnell vor allem an die 68er-Bewegung. Viel radikaler, tiefgreifender und zugleich aber auch weniger laut daherkommend jedoch…

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Vortrag: „Synagogen in den USA – Geschichte und Gestalt“

30. Mai 2017, 18:30 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Carol Herselle Krinsky, New York: „Synagogen in den USA – Geschichte und Gestalt“ Veranstalter: Vortragsreihe der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, TU Braunschweig, in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost Ort: TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.3

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Juni 2017

Führung über den jüdischen Friedhof an der Helmstedter Straße Braunschweig

7. Juni 2017, 17:00 Uhr

Führung mit Reinhard Bein und Renate Wagner-Redding über den Jüdischen Friedhof an der Helmstedter Straße, Braunschweig Ort: Helmstedter Straße, Treffpunkt vor dem Rondell Sonstiges: Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. Eintritt frei – Spenden erbeten, Anmeldung bis zum 1.6.2017 unter Tel. 0531 45536, Fax.: 0531 124019, JGemeinde-BS@gmx.de

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Führung über den jüdischen Friedhof an der Hamburger Straße Braunschweig

11. Juni 2017, 11:00 Uhr

Führung mit Reinhard Bein und Renate Wagner-Redding über den Jüdischen Friedhof an der Hamburger Straße, Braunschweig. Als 1782 an der Hamburger Straße die ersten jüdischen Begräbnisse stattfanden, lag das Grundstück noch weit vor den Toren der Stadt. Zuvor nutzte die Braunschweiger Gemeinde den Friedhof in Wolfenbüttel. Die zahlreichen erhaltenen Grabsteine sind ein steinernes Archiv der Jüdinnen und Juden Braunschweigs, das bis in das beginnende 20. Jahrhundert reicht, als an der Helmstedter Straße der neue Begräbnisplatz eröffnet wurde. Besonders interessant ist…

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Konzert des Rheingauer Streichquartetts

18. Juni 2017, 17:00 Uhr
Jüdische Gemeinde Braunschweig, Steinstraße 4
Braunschweig, 38100
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Konzert des Rheingauer Streichquartetts: Igor Mishurisman (Violine), Anton Tykhyy (Violine), Anastasiya Mishurisman(Viola), Emanuela Simeonova (Violoncello) mit Musik von Mendelssohn Bartholdy – Kramer – Brahms – Gardel – Godowsky – Gade – Gershwin – MacDowell – Skoryk. Sonstiges: Das Konzert wird unterstützt vom Zentralrat der Juden in Deutschland. Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. Eintritt frei – Spenden erbeten. Anmeldung bis zum 13.6.2017 unter Tel. 0531 45536, Fax.:0531 124019, JGemeinde-BS@gmx.de

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Luthers „Judenschriften“ in ihrem Zusammenhang

20. Juni 2017, 16:00 Uhr

Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost e.V. lädt ein zu ihrem Gesprächskreis zum Thema „Luthers "Judenschriften“ in ihrem Zusammenhang“: An diesem Nachmittag wollen wir uns mit Pfarrer i.R.  Dietrich Kuessner mit  Luthers „Judenschriften“ auseinandersetzen. Es soll  nicht die zentrale Bedeutung Luthers für die Geschichte und die Theologie des Protestantismus in Frage gestellt werden. Es soll aber darauf aufmerksam gemacht werden, dass Luthers Verhältnis zum Judentum, wie es sich in seinen „Judenschriften“ spiegelt, weder ein zufälliges Ereignis, noch eine marginale Größe innerhalb seines…

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August 2017

Vortrag: „Der Psalm im Spiegel der Kulturen“

15. August 2017, 16:00 Uhr
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost e.V.

Die Psalmen verbinden zwei Weltreligionen miteinander, Judentum und Christentum. Bei beiden ist Psalmengesang fester Bestandteil der Liturgie oder des privaten Gebets. Als Textkorpus sind die Psalmen ein Vermächtnis des alten Israel an das Christentum - doch gilt dies auch für ihre musikalische Überlieferung? Die Veranstaltung will dieser Frage nachgehen udn gibt dabei gleichzeitig einen Einblick in die Vielfalt jüdischer und christlicher Traditionen.   Dr. Regina Randhofer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Europäischen Zentrum für Jüdische Musik an der Hochschule für Musik,…

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Vortrag „Hitlers Braunschweiger Personal“

29. August 2017, 19:00 Uhr
Jüdische Gemeinde Braunschweig, Steinstraße 4
Braunschweig, 38100
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Vorstellung des neuen Buches „Hitlers Braunschweiger Personal“ von Reinhard Bein. Schreibtischtäter und Massenmörder tragen die Verantwortung für die Vertreibung und den Mord an den Juden während der Nazidiktatur. Das kürzlich erschienene Buch „Hitlers Braunschweiger Personal“ geht mit Kurzbiografien u.a. der Frage nach, welche Rolle bekannte bzw. unbekannte Braunschweiger hierbei gespielt haben. Regina Blume liest über den Zeichner Adolf Otto Koeppen, einen rechtskonservativen Antisemiten, der nach dem Kriege trotz seiner Vergangenheit als Schreibtischtäter als „Herr Lauwe“ durch die Stadt gehen durfte. Der Projektleiter…

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September 2017

Kreativer Marktplatz der KreativRegion Braunschweig Wolfsburg

1. September 2017, 13:00 Uhr - 18:00 Uhr

Das Israel Jacobson Netzwerk ist dabei .... beim diesjährigen kreativen Markplatz der KreativRegion Braunschweig Wolfsburg! Auf dem Braunschweiger Altstadtmarkt stellt sich die Kultur- und Kreativwirtschaft der Region vor, mit einem Programm zum Informieren, Zuhören, Mitmachen, Staunen. 13 Stände, eine Bühne; Workshops – und viele kreative Aktivitäten … Aktuelles zum Kreativmarktplatz finden Sie auf der Seite der KreativRegion: https://www.facebook.com/events/122378268370623/

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5. Rundgang „Auf jüdischen Spuren in Salzgitter – die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Außenlager SZ-Drütte und der Ausländerfriedhof Jammertal“

3. September 2017, 14:00 Uhr

In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. lädt das Israel Jacobson Netzwerk zu seinem 5. Rundgang ein, der diesmal nach Salzgitter führt. 1942 richteten die Reichswerke „Hermann Göring“ das KZ Außenlager in Salzgitter-Drütte ein, in dem mehr als 3.000 Häftlinge zur Zwangsarbeit untergebracht wurden. Ein ehemaliger Unterkunftsraum wurde 1994 als Gedenkstätte eröffnet. Das Gedenkstätten-Archiv verfügt u.a. über eine Vielzahl von Biografien jüdischer Häftlinge aus den Lagern im Salzgittergebiet. Auf Grund der steigenden Sterberate richteten die Reichswerke „Hermann Göring“ im Sommer…

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Filmvorführung „„Die vergessenen Flüchtlinge – The Forgotten Refugies“

11. September 2017, 17:00 Uhr

Gemeinsam mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der St. Katharinengemeinde lädt die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost e.V. ein zu einem Filmabend und Vortrag mit Diskussion. Der Eintritt ist frei. „Die vergessenen Flüchtlinge – THE FORGOTTEN REFUGEES“ Israel 2005, 50 Min., deutsche Fassung, teilw. engl. Original mit Untertitel Regie: Michael Grynszpan, mit: Irwin Cotler, Mordechai Ben-Porat, Raphael Israeli, Gina Waldman, Linda Abdul Aziz Menuhin Die Geschichte jüdischer Flüchtlinge aus arabischen Ländern Der preisgekrönte Dokumentarfilm zeigt die Geschichte, die Kultur und den erzwungenen…

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6. Rundgang „Auf jüdischen Spuren in Hornburg“

17. September 2017, 14:00 Uhr

Das Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte lädt in Zusammenarbeit mit der Bet Tfila - Forschungsstelle für jüdische Architektur, der Universität Göttingen, der Gemeinde Schladen-Werla und dem Stadtarchiv Hornburg herzlich ein zum 6. Rundgang "Auf jüdischen Spuren in Hornburg" ein. Der Treffpunkt ist vor dem Haus Damm 20 (38315 Hornburg), wo sich mit dem erhaltenen ehemaligen jüdischen Gemeindehaus und der in den 1920er Jahren abgebrochenen Synagoge das Zentrum des jüdischen Gemeindelebens befand. Dipl.-Ing. Mirko Przystawik, Bet Tfila -…

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Vortrag „Kirchliche Inquisition: Die Dominikaner und die Juden“

19. September 2017, 16:00 Uhr

Kirchliche Inquisition: Die Dominikaner und die Juden Der Antisemitismus des 19. und 20. Jahrhunderts ist ohne den christlichen Antijudaismus nicht erklärbar. Den Anteil, den die Dominikaner vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts daran hatten, will dieser Vortrag aufzeigen. Zur Person des Referenten: P. Wolfgang Stickler OP, geb. 1949 in Worms, Studium der Philosophie, Theologie und Pastoralpsychologie. Seit 1971 Mitglied des Dominikanerordens. Er arbeitet an der Dominikanerkirche St. Albertus Magnus in Braunschweig sowie in der katholischen Ehe-, Familien- und…

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Ausstellungseröffnung „Deutsch und Jüdisch – eine Kabinettausstellung des Leo Baeck Instituts auf Reisen“

28. September 2017, 17:00 Uhr
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Am 28. September 2017, 19 Uhr, wird die Ausstellung „Deutsch und Jüdisch - eine Kabinettausstellung des Leo Baeck Instituts New York | Berlin auf Reisen“ im Historischen Museum Schloss Gifhorn eröffnet. Das Israel Jacobson Netzwerk freut sich, dass es ihm gelungen ist, die Ausstellung seines Partners, des Leo Baeck Instituts New York | Berlin, in unsere Region zu holen und in Kooperation mit dem Historischen Museum Schloss Gifhorn zu präsentieren. Großer Dank gilt der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, deren freundliche Unterstützung es…

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Oktober 2017

Rundgang durch das ehem. Lehrlingswohnheim Steinhorst

8. Oktober 2017, 14:00 Uhr

Im Zusammenhang mit der im Historischen Museum Schloss Gifhorn gezeigten Ausstellung "Deutsch & Jüdisch - Eine Kabinettausstellung des Leo Baeck Instituts auf Reisen" bietet die Tessenow-Runde Steinhorst einen Rundgang durch das ehemalige Lehrlingswohnheim der jüdischen Landwirtschaftsschule Steinhorst an. Das als "Haus der Gemeinde" bekannte Gebäude, entworfen vom bedeutenden Architekten Heinrich Tessenow, zählt zu den am besten erhaltenen Gebäuden Tessenows. Durch das Gebäude führt Prof. Dr. Karin von Welck, Tessenow-Runde Steinhorst. Treffpunkt: Haus der Gemeinde, Methinger Straße 1, 29367 Steinhorst

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Vortrag „Vor 75 Jahren – der Beginn der Deportation aus Braunschweig“

16. Oktober 2017, 17:00 Uhr

Frank Ehrhardt, Arbeitskreis Andere Geschichte e.V.: "Vor 75 Jahren - der Beginn der Deportationen aus Braunschweig" In der Nacht vom 31. März zum 1. April 1942 erreichte ein Deportationszug, der aus Bielefeld über Hannover kam, den Braunschweiger Ostbahnhof. Hier wurden Wagen mit den jüdischen Familien angehängt, die am Vortag zu einem Sammelort gebracht worden waren. Etwa 60 Deportierte kamen aus der Okerstadt. Über die Situation der bis ahin in Braunschweig verbliebenen Juden und ihr weiteres Schicksal berichtet Frank Ehrhardt vom…

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Botschafter Dr. Felix Klein spricht über „Jüdisches Leben heute“

18. Oktober 2017, 19:00 Uhr

Im Zusammenhang mit der im Historischen Museum Schloss Gifhorn gezeigten Ausstellung "Deutsch & Jüdisch - Eine Kabinettausstellung des Leo Baeck Instituts auf Reisen" freuen wir uns, dass wir Sie zu einem besonderen Ereignis einladen dürfen. "Jüdisches Leben heute. Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Förderung des jüdischen Gemeinwohls in Deutschland und im Ausland" Vortrag von Dr. Felix Klein, Botschafter und Sonderbotschafter des Auswärtigen Amtes, mit anschließender Diskussion. Momentan ist die Sonderausstellung „Deutsch und Jüdisch - eine Kabinettausstellung des Leo Baeck Instituts New…

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Jahresmitgliederversammlung des Israel Jacobson Netzwerks

27. Oktober 2017, 13:30 Uhr

Zur Jahresmitgliederversammlung sind alle Mitglieder des IJN aber auch alle an der Arbeit des IJN Interessierten herzlich eingeladen! Die Versammlung findet im Seminarraum des Instituts für Baugeschichte (TU Braunschweig, Pockelsstraße 4, 38106 Braunschweig, Altgebäude, Raum 220) statt.

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7. Rundgang „Auf jüdischen Spuren in…“ – Der Jüdische Friedhof Gifhorn

29. Oktober 2017, 14:30 Uhr
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November 2017

Vortrag „Ausgewiesen im Oktober 1938. Die Geschichte der Polenaktion in Braunschweig“

2. November 2017, 19:00 Uhr

Am 27.10.1938 wurden reichsweit etwa 17.000 Menschen verhaftet und mit Sonder­zügen an die polnische Grenze gebracht. Sie waren Juden polnischer Staatsangehörig­keit. Auch aus Stadt und Land Braunschweig wurden Menschen, die oftmals seit Jahrzehnten hier lebten oder geboren waren, verhaftet und ausgewiesen. Die Historikerin Alina Bothe von der Freien Universität Berlin wird diese fast unbe­kannte Aktion als erste Massendeportation im Deutschen Reich nachzeichnen und auf die Geschehnisse in Braunschweig anhand verschiedener Biographien betroffener Familien eingehen. Der Vortrag findet  in der Gedenkstätte…

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Gedenkveranstaltung zum 9. November 1938

9. November 2017, 17:00 Uhr

Zum Gedenken an die Progromnacht am 9. November 1938 und zur Erinnerung an die Verbrechen, die an Braunschweiger Bürgerinnen und Bürgern jüdischen Glaubens verübt wurden, werden die Stadt Braunschweig, die Jüdische Gemeinde Braunschweig, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost e.V. und die Deutsch-Israelische Gesellschaft am Donnerstag, 9. November 2017, um 17 Uhr an der Gedenktafel für die ehemalige Synagoge in der Alten Knochenhauerstraße Kränze niederlegen. Im Anschluss werden die Gebete "El Male Rachamim" und "Kaddisch" von Frau Kantorin Svetlana Kundish…

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Vortrag „Die Pogromnacht im Braunschweiger Land“

12. November 2017, 15:00 Uhr

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden überall in der Region Braun­schweig Kommandos der allgemeinen SS und SS-Junker, unter­stützt von örtlicher SA und Polizei in Gang gesetzt. Sie überfielen Synagogen, setzten sie wie in Holzminden, Peine und Seesen und Wolfenbüttel in Brand oder verwüsteten sie wie in Goslar und Braunschweig. Sie erschossen Angehörige der Gemeinden, plünderten Wohnungen und Geschäfte, verhafteten fast alle jüdischen Männer, die sie antrafen und brachten sie in das Konzentrationslager Buchenwald. Dietrich Kuessner,…

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Konzert „Durch die landschaftliche Schönheit Israels“ mit dem Rotem Ensemble

14. November 2017, 19:00 Uhr

Die jüdische Gemeinde Braunschweig lädt ein zu einem Konzert des Rotem Ensemble. „Rotem“ ist Hebräisch und bezeichnet eine rot-weiße Wüstenblume, die in den Wüsten Israels und Arabiens häufig vorkommt. Die Musik des Rotem Ensembles entspringt aus den Kompositionen von Shaul Bustan – eine einzigartige Mischung aus israelischer Musik mit europäischen Klängen und Musik aus der Wüste, inspiriert durch seine eigene Familiengeschichte. Das Rotem Ensemble sind Shaul Bustan (Kontrabass, Oud und Perkussion), Liron Yariv (Cello) und Héloïse Lefebvre (Geige). Die drei…

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Vortrag „Jüdische Nachbarn zwischen vordergründiger Integration und nationalsozialistischer Verfolgung: Beispiele aus dem Landkreis Gifhorn“

24. November 2017, 19:00 Uhr

Doppelvortrag von Reiner Silberstein, Redakteur der Braunschweiger Zeitung, und Dr. Manfred Grieger, Lehrbeauftragter an der Georg-August-Universität Göttingen. Heute leben in der Stadt Gifhorn und im Landkreis als Spätfolge des nationalsozialistischen Holocausts nur ganz ausnahmsweise Juden. Doch so genannte Landjuden waren hier Jahrhunderte ansässig, gehörten in ihrer Vielfalt als in den religiösen Traditionen Gebundene, Assimilierte oder auch vollkommen Säkularisierte lange dazu. Der Doppelvortrag von Reiner Silberstein, Redakteur der Braunschweiger Zeitung, und Dr. Manfred Grieger, Lehrbeauftragter an der Georg-August-Universität Göttingen, will anhand…

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Finissage der Ausstellung „Deutsch & Jüdisch. Eine Kabinettausstellung des Leo Baeck Instituts New York | Berlin auf Reisen“

26. November 2017, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr

Das Historische Museum Schloss Gifhorn lädt gemeinsam mit dem Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.V. zur Finissage der Ausstellung „Deutsch & Jüdisch – eine Kabinettausstellung des Leo Baeck Instituts New York | Berlin auf Reisen“ ein. Die Besucherinnen und Besucher haben zum letzten Mal die Möglichkeit, die einzigartigen Objekte des Leo Baeck Institutes zu sehen. Neben einem Friesenheimer Schutzbrief aus dem Jahre 1777 ist das allererste Protokollbuch der 1792 in Berlin gegründeten „Gesellschaft der Freunde“ zu sehen…

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Dezember 2017

Vortrag „‚Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid – Ein Bilderbuch für Groß und Klein‘ – Erziehung zur Unmenschlichkeit“

19. Dezember 2017, 16:00 Uhr

Im Jahr 1935 erschien im Stürmer-Verlag Julius Streichers in Nürnberg ein Buch, das wie kein anderes zuvor Propaganda gegen die Juden verbreitete. Sein Titel lautet: „Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid - Ein Bilderbuch für Groß und Klein“ In Vorschulen und Kindergärten fand das Buch große Verbreitung. Das Buch gilt heute als „Prototyp nationalsozialistischer Gestaltungsversuche“. Diakon Siegfried Graumann wird versuchen, dieses Buch mit seinem menschenverachtenden Inhalt zu erklären. Ort: St. Albertus Magnus Gemeinde in der…

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Januar 2018

Vortrag „Porträts Israel Jacobsons“

24. Januar 2018, 19:00 Uhr
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Dr. Joachim Frassl, Gründungsmitglied im IJN, wird sich in seinem Vortrag mit den „Porträts Israel Jacobsons“ auseinandersetzen. „Wenn das Seesener Bürgerhaus und ehemalige Alumnatsgebäude der alten Jacobson-Schule ab Sommer 2018 offiziell Jacobson-Haus heißen wird, ist es sinnvoll, sich im besten Sinne des Wortes vorher ein 'Bild' von der Person zu machen“, so begründet Frassl seine Vortragsplanung. Er wird dabei anhand der Bildnisse die Vita des Bankiers, des Kammeragenten des Braunschweiger Herzogs, des Gründers der Jacobson-Schule, des Tempelerbauers, des Präsidenten des…

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Februar 2018

Konzert an Tu Bischwat „Musik um alle Bäume auf der Welt zu ehren“

1. Februar 2018, 19:30 Uhr

Tu Bischwat ist das Neujahrsfest der Bäume. An diesem Feiertag können wir viel über Natur, Tradition und uns selbst lernen. Mit einem Konzert im Augustinum (Am Hohen Tore 4A, Braunschweig) wollen wir uns diesem Tag nähern. „Musik um alle Bäume auf der Welt zu ehren“ Mit Alex Jacobowitz, dem Marimbaphon-Spieler aus Berlin. Auf dem Programm stehen Werke von François Couperin, Dominico Scarlatti, J.S.Bach und Francisco Tarrega sowie Musikstücke aus der jüdischen Tradition.

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Studientag in der Gedenkstätte Bergen Belsen

4. Februar 2018, 9:00 Uhr - 18:30 Uhr

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Dieses Datum will die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost e.V. zum Anlass nehmen, um zu einem Studientag in die Gedenkstätte Bergen – Belsen einzuladen. Am 4. Februar 2018 soll mit Mitarbeitern der Gedenkstätte der Themenkreis "Kinder und Jugendliche in Bergen-Belsen" erarbeitet werden. Im Lager Bergen-Belsen waren mindes­tens 2750 Kinder und Jugendliche zu unterschiedlichen Zeiten eingesperrt, manche mit ihren Familien,…

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Lesung von Gila Lustiger „Die Schuld der anderen“

6. Februar 2018, 19:00 Uhr

Gila Lustiger wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. Sie studierte Germanistik und Komparatistik an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Seit 1987 lebt sie als freie Autorin in Paris. Ihr erster Roman »Die Bestandsaufnahme« erschien 1995, dann 1997 »Aus einer schönen Welt«. Mit »So sind wir«(2005), einem Familienroman über die Geschichte der europäischen Juden, stand sie 2005 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. 2011 erschien ihr Roman »Woran denkst Du jetzt«, 2015 ihr hellsichtiger und vielgelobter Gesellschaftsroman »Die Schuld…

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Lesung von Ronen Steinke „Der Muslim und die Jüdin – Die Geschichte einer Rettung in Berlin“

8. Februar 2018, 20:15 Uhr
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Ronen Steinke liest aus „Der Muslim und die Jüdin - Die Geschichte einer Rettung in Berlin“ Eine Geschichte, die Mut macht in Zeiten des Hasses. Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat bis heute mehr als 25 000 mutige Männer und Frauen geehrt, die während des Zweiten Weltkriegs Juden retteten. Diese Geschichte ist trotzdem einzigartig. Unter den „Gerechten unter den Völkern“ ist bislang nur ein Araber: Mohammed Helmy. Er lebte in Berlin. Den ganzen Krieg über blieb er in der Stadt. Der Ägypter balancierte ständig…

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„Die Frau im Judentum – Regina Jonas, weltweit erste Frau die zur Rabbinerin ordiniert wurde“

20. Februar 2018, 16:00 Uhr
St. Katharinen Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4
Braunschweig, 38100
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"Die Frau im Judentum - Regina Jonas, weltweit erste Frau die zur Rabbinerin ordiniert wurde" In den Jahren nach dem Krieg geriet Jonas fast völlig in Vergessenheit. Soweit bekannt, wird sie von keinem der prominenten Überlebenden Theresienstadts (z. B. Leo Baeck oder Viktor Frankl, mit dem sie zusammengearbeitet hatte), in deren Schriften auch nur erwähnt. Regina Jonas – Die erste Rabbinerin der Welt (DVD) Das visuelle Konzept des Films beruht auf einer ungewöhnlichen, lyrischen Behandlung des Archivmaterials vom jüdischen Leben…

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März 2018

Lesung „Jüdische Märchen – ist dies das ganze Paradies?“

15. März 2018, 19:00 Uhr

Lesung von Paula Quast und Henry Altmann in der Synagoge Steinstraße (Steinstraße 4, 38100 Braunschweig) Feiner Witz und tiefer Sinn zeichnet jüdische Märchen aus. In ihnen verbinden sich die Weisheit und der Humor dieser Erzähltradition mit den Farben und der Fabulierfreude des Orients. Auch mit diesem Programm haben Paula Quast und Henry Altmann erneut etwas Besonderes erschaffen. Mit ihrer warmen, tiefen Stimme und der klaren, akzentuierten Sprechweise zieht Paula Quast Jung und Alt in ihren Bann, Henry Altmanns musikalische Virtuosität…

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April 2018

Führung über den Jüdischen Friedhof Hamburger Straße in Braunschweig

8. April 2018, 11:00 Uhr

Führung mit Reinhard Bein und Renate Wagner-Redding Der älteste Braunschweiger Jüdische Friedhof von 1797 ist heute ein geschlossener Friedhof. Die Geschichte der Juden ist immer auch die Geschichte ihrer Friedhöfe. Jüdische Friedhöfe und ihre Grabdenkmale sind oft die einzigen sichtbaren und zugänglichen Zeugen einstigen jüdischen Lebens, bewahren sie doch als Stein gewordenes Archiv vergangenes Leben für die Nachgeborenen. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 25 Personen begrenzt. Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. Treffpunkt: vor dem Eingangstor Eintritt frei –…

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Gedenkfeier zum Jom Ha-Schoa

12. April 2018, 15:00 Uhr

An Jom Ha Schoa gedenken die Juden in aller Welt der 6 Millionen Opfer des Naziterrors. Die Gedenkfeier mit Kranzniederlegung findet auf dem jüdischen Friedhof an der Helmstedter Straße, Braunschweig, statt. Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

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„Jud Süß – Geschichte(n) einer Figur – Zwischen Dichtung und Wahrheit“

17. April 2018, 16:00 Uhr
St. Katharinen Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4
Braunschweig, 38100
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Joseph Ben Issachar Süßkind Oppenheimer (kurz Joseph Süß Oppenheimer, auch diffamierend Jud Süß; geboren vermutlich Februar oder März 1698 in Heidelberg, Kurpfalz; gestorben am 4. Februar 1738 in Stuttgart, Herzogtum Württemberg) war Hoffaktor des Herzogs Karl Alexander von Württemberg. Nach dem Tod des Herzogs wurde Oppenheimer als Opfer eines Justizmordes aufgrund judenfeindlicher Anschuldigungen hingerichtet und sein Leichnam sechs Jahre lang in einem Käfig zur Schau gestellt. Der württembergische Hoffaktor Joseph Süß Oppenheimer (1698/99-1738) ist eine der bedeutendsten und ambivalentesten Persönlichkeiten…

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Mai 2018

„Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid – Ein Bilderbuch für Groß und Klein“ – Erziehung zur Unmenschlichkeit

15. Mai 2018, 16:00 Uhr - 17:00 Uhr
St. Katharinen Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4
Braunschweig, 38100
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Im Jahr 1935 erschien im Stürmer-Verlag Julius Streichers in Nürnberg ein Buch, das wie kein anderes zuvor Propaganda gegen die Juden verbreitete. Sein Titel lautet: „Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid - Ein Bilderbuch für Groß und Klein“. In Vorschulen und Kindergärten fand das Buch große Verbreitung. Das Buch gilt heute als „Prototyp nationalsozialistischer Gestaltungsversuche“. Diakon Siegfried Graumann wird versuchen, dieses Buch mit seinem menschenverachtenden Inhalt zu erklären.

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Juni 2018

Führung über den Jüdischen Friedhof Wolfenbüttel

3. Juni 2018, 11:00 Uhr

Führung mit Eckard Wagner und Renate Wagner-Redding Die Teilnehmerzahl ist auf max. 25 Personen begrenzt. Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. Treffpunkt: Wolfenbüttel, Am Jahnstein, vor dem Eingangstor Eintritt frei – Spenden erbeten Anmeldung bis zum 28.05.2018 unter Tel.: 0531 - 4 55 36, Fax.: 0531 - 12 40 19

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Erzähl-Konzert mit Sveta Kundisch und Patrick Farrell

24. Juni 2018, 19:00 Uhr

Erzähl-Konzert im Dominikanerkloster St. Albertus Magnus Motiks Tonband Sveta Kundisch & Patrick Farrell   Nach dem Zerfall der Sowjetunion wanderten in den 1990er Jahren Hunderttausende jüdischer Familien aus der früheren UdSSR nach Israel, nach Deutschland und nach Nordamerika aus. Die Familie der Sängerin Sveta Kundish war Teil dieser großen Auswanderungswelle. Sie verließ die Ukraine und ging 1995 nach Israel. Jahre später entdeckten Svetas Eltern eine Reihe von alten Tonbändern mit Aufnahmen, die Svetas Großvater in den 1970er und 1980er Jahren…

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Oktober 2018

Jacobson@Seesen

1. Oktober 2018 - 14. Oktober 2018
Städtisches Museum Seesen, Wilhelmplatz 7
Seesen, 38723
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Contact Tel. 05381‐48891 und museum@seesen.de Di–Fr 11–17 Uhr, Sa und So 14–17 Uhr. Sonderöffnungszeiten sind nach Absprache möglich. Der Eintritt ist frei, eine Spende willkommen.

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Jews and Citizens – Juden und Bürger, internationale Konferenz

9. Oktober 2018, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr

Contact m.przystawik@tu-bs.de „Jews and Citizens  – Juden und Bürger“ Beginn der internationalen Konferenz zum 250. Geburtstag von Israel Jacobson. Ort: TU Braunschweig, Schleinitzstraße 22, Hörsaal SN22.1

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Jews and Citizens – Juden und Bürger, internationale Konferenz

10. Oktober 2018, 9:00 Uhr - 17:30 Uhr

Contact m.przystawik@tu-bs.de „Jews and Citizens  – Juden und Bürger“ Der zweite Tag der internationalen Konferenz zum 250. Geburtstag von Israel Jacobson Ort: TU Braunschweig, Schleinitzstraße 22, Hörsaal SN22.1

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„Einigkeit in der Un-Einigkeit – Die Entstehung der jüdischen Einheitsgemeinde“

10. Oktober 2018, 18:30 Uhr
Untitled

Festvortrag von Prof. Ismar Schorsch im Rahmen der internationalen Konferenz zum 250. Geburtstag von Israel Jacobson. Anmeldung bis zum 1. Oktober 2018 an m.przystawik@tu-bs.de

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Jews and Citizens – Juden und Bürger, internationale Konferenz

11. Oktober 2018, 10:30 Uhr - 13:45 Uhr
Moses Mendelssohn Akademie, Rosenwinkel 18
Halberstadt, 38820
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Contact m.przystawik@tu-bs.de „Jews and Citizens  – Juden und Bürger“ Die internationale Konferenz zum 250. Geburtstag von Israel Jacobson gastiert in Halberstadt.

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Jews and Citizens – Juden und Bürger, internationale Konferenz

11. Oktober 2018, 15:00 Uhr - 18:30 Uhr

Contact m.przystawik@tu-bs.de „Jews and Citizens  – Juden und Bürger“ Die internationale Konferenz zum 250. Geburtstag von Israel Jacobson gastiert in Seesen.

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Aufklärung, Bildung, Gleichberechtigung – Israel Jacobson und seine Wirkungen bis in die Gegenwart

11. Oktober 2018, 17:00 Uhr - 18:30 Uhr
Untitled,

Öffentliche Veranstaltung im Rahmen der der Konferenz „Juden und Bürger – Jews and Citizens. Internationale Konferenz zum 250. Geburtstag von Israel Jacobson“

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Vom chassidischen Niggun zu Bob Dylan – Ein musikalischer Einblick in die jüdische Musikgeschichte

11. Oktober 2018, 19:30 Uhr
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Es musiziert das Jewish Music Studies Ensemble – Paula Breland, Domenic Eggers, Paloma Léon, Anna Schau & Michael Stach Das Konzert findet im Rahmen der Konferenz "Jews and Citizens – Juden und Bürger statt und wird ermöglicht durch die großzügige Unterstützung durch die Stadt Seesen und die St. Vitus und St. Andreas Kirchengemeinde Seesen.  

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Ecclesia und Synagoga – Schwestern im Streit?

16. Oktober 2018, 16:00 Uhr
St. Katharinen Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4
Braunschweig, 38100
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Vortragsgespräch mit Prof. Dr. Ursula Rudnick, Hannover Gesprächskreis der Gesellschaft für christlich‐jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen‐Ost e.V.

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Moshes zweites Leben

18. Oktober 2018, 18:00 Uhr
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Ein Theaterstück über den Todesmarsch jüdischer Häftlinge, ab 16 Jahren. Im Rahmen der Gedenkwoche „80 Jahre Novemberpogrome“.

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Moshes zweites Leben

19. Oktober 2018, 11:00 Uhr
Untitled

Ein Theaterstück über den Todesmarsch jüdischer Häftlinge, ab 16 Jahren. Im Rahmen der Gedenkwoche „80 Jahre Novemberpogrome“.

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Oskar Schindlers Liste

23. Oktober 2018, 19:30 Uhr
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Ausstellung „Schützende Inseln. Lehrgüter für die Auswanderung jüdischer Jugendlicher im Nationalsozialismus“

24. Oktober 2018, 19:00 Uhr
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Eröffnung der Ausstellung eines Seminar-Projektes von Studierenden der Erziehungswissenschaft an der Technischen Universität Braunschweig unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Pilarczyk, in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Cohn-Scheune Rotenburg/Wümme und mit Unterstützung des Institutes für Erziehungswissenschaft. Frau Prof. Dr. Pilarczyk führt mit einem Vortrag in die Thematik ein. Das zionistisch-sozialistische Projekt der Kibbuz-Gemeinschaften in Palästina (später Israel) sprach jüdische Jugendliche an, die im nationalsozialistischen Deutschland nach Orientierung und Lebenssinn suchten. In sogenannten Hachschara-Lehrgütern bereiteten sie sich auf ihre Auswanderung (Alija)…

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„Grunewald im Orient“ – Das deutsch‐jüdische Jerusalem

25. Oktober 2018, 19:00 Uhr
Jüdische Gemeinde Braunschweig, Steinstraße 4
Braunschweig, 38100
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Dr. Thomas Sparr: „Grunewald im Orient“ – Das deutsch‐jüdische Jerusalem, Lesung Eintritt frei – Spenden erbeten. Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. Anmeldung unter jgemeinde‐bs@gmx.de bis zum 18.10.2018.

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Ausstellung: Israel Jacobson. Ehrendoktor der Universität in Helmstedt

26. Oktober 2018
Zonengrenz-Museum, Südertor 6
Helmstedt, 38350
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Vom Freitag, 26. Oktober 2018 Bis Sonntag, 6. Januar 2019 Am 17. Oktober 1768 wurde in Halberstadt der jüdische Aufklärer, Pädagoge, Rabbiner und Bankier Israel Jacobson geboren, der viele Jahre in Braunschweig lebte und wirkte. Als einer der Gründer des Reformjudentums gehört er zu den herausragenden Persönlichkeiten seiner Zeit. Auf ihn geht das erste als Reformsynagoge gebaute jüdische Bethaus zurück: der vor 80 Jahren in der Reichspogromnacht zerstörte Jacobstempel in Seesen. Das Kreis- und Universitätsmuseum Helmstedt erinnert in einer Ausstellung an den…

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November 2018

Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht mit Kranzniederlegung

8. November 2018, 18:30 Uhr
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„Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht…“ (Heinrich Heine)

8. November 2018, 19:00 Uhr

Lesung mit den Schauspielern Götz van Ooyen und Sabine Waibel. Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Jüdischen Gemeinde Braunschweig mit dem Fachbereich Kultur der Stadt Braunschweig Jüdische Gemeinde Braunschweig, Steinstraße 4, 38100 Braunschweig Eintritt frei – Spenden erbeten. Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. Anmeldung bis 1. Nov. 2018 unter jgemeinde‐bs@gmx.de oder Tel. 0531.45536

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Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht

9. November 2018, 17:00 Uhr
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Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht

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Theaterstück „Hexenjagd“

9. November 2018, 17:30 Uhr
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Schauspiel von Arthur Miller im Rahmen der Gedenkwoche „80 Jahre Novemberpogrome“.

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Konzert: III. temporäres Memorial – „Zerstörtes Denken“

10. November 2018, 18:00 Uhr
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Veranstalter: Stadt Braunschweig, Dezernat für Kultur und Wissenschaft in Zusammenarbeit mit dem Staatsorchester Braunschweig unter Einbindung des Projekt-Chores aus Chören der Braunschweigischen Landschaft, des Schulchores MKantat und des Konzertchores Braunschweig unter der Leitung von Matthias Stanze

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3. Sinfoniekonzert „Memorial“

11. November 2018, 11:00 Uhr
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Werke von Erich Wolfgang Korngold und Felix Mendelssohn Bartholdy. Eintrittskarten an der Kasse des Staatstheaters und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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Führung „Die Reichspogromnacht in Peine“

11. November 2018, 14:00 Uhr
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Stadtspaziergang mit Dr. Jens Binner

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Lesung „Ich bin in Sehnsucht eingehüllt“

11. November 2018, 18:00 Uhr
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Gedichte von Selma Meerbaum‐Eisinger, Hilde Domin und Paul Calan. Iris Berben und Benjamin Moser erinnern. Im Rahmen der Gedenkwoche „80 Jahre Novemberpogrome“.

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3. Sinfoniekonzert „Memorial“

12. November 2018, 20:00 Uhr
Stadthalle Braunschweig, Leonhardplatz
Braunschweig, 38102
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Werke von Erich Wolfgang Korngold und Felix Mendelssohn Bartholdy. Eintrittskarten an der Kasse des Staatstheaters und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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Ausstellung: „Gekommen, um zu bleiben?“ – Jüdische Migranten aus Osteuropa in Braunschweig

18. November 2018 - 13. Dezember 2018
Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße, Schillstraße 25
Braunschweig, 38102
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  Öffnungszeiten: Di, Mi, So 14–17 Uhr, Do 16–19 Uhr Jacob Rosen Die Ehepaare Benno und Regina Fränkel, Jacob und Rachel Rosen, die Brüder Eduard und Gustav Udelsmann, Scholem Schimmer, Betty und Janku Moise. Wer sind diese Menschen? Und was verbindet sie mit Braunschweig? Sie alle kamen Anfang des 20. Jahrhunderts aus verschiedenen Ländern Osteuropas nach Braunschweig. Dieser heterogene Personenkreis machte in der 1920er Jahren rund ein Drittel der jüdischen Gemeinschaft in der Stadt aus und ist heute fast vergessen.…

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Vortrag „Israel Jacobson und das Klostergut Wöltingerode“

18. November 2018, 14:30 Uhr
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Vortrag von Dr.‐Ing. Birte Rogacki‐Thiemann, Hannover

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Konzert: Vom chassidischen Niggun zu Folksongs – Ein musikalischer Einblick in die jüdische Musikgeschichte

18. November 2018, 17:00 Uhr
Kloster Wöltingerode, Wöltingerode 3
Goslar, 38690
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Es musiziert das Jewish Music Studies Ensemble unter Leitung von Michael Stach: Emely Harmening (Klavier), Lotte Neick (Geige), Iris Solveig König (Gesang) und Michael Stach (Akkordeon).

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Jud Süß – Der Film

20. November 2018, 16:00 Uhr
St. Katharinen Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4
Braunschweig, 38100
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Jud Süß – Der Film, Filmvortrag Referentin: Miriam Hesse  

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„Vom Alumnat zum Jacobson‐Haus“

20. November 2018, 19:00 Uhr
Jacobson Haus, Jacobsonplatz 1
Seesen, 38723
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Dialogischer Vortrag von: Dr. Joachim Frassl und Dirk Stroschein

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„Aaron Meyers Concurs“ – Denkwürdiges über eine Reihe judenfeindlicher Lithografien aus den 1820er Jahren in Halberstadt

29. November 2018, 19:30 Uhr
Moses Mendelssohn Akademie, Rosenwinkel 18
Halberstadt, 38820
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Vortrag von Dr. Werner Treß, Potsdam Hinweis: Die Moses Mendelssohn Akademie widmet der Halberstädter Synagoge, in der auch Israel Jacobson betete, derzeit eine Sonderausstellung.

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Dezember 2018

Die Weihnachtsgeschichte im Lichte jüdischer Traditionen

18. Dezember 2018, 16:00 Uhr - 17:00 Uhr
St. Katharinen Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4
Braunschweig, 38100
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Die Weihnachtsgeschichte im Lichte jüdischer Tradtionen, Vortragsgespräch Referent: Diakon i.R. Siegfried Graumann

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Januar 2019

Kammerkonzert und Lesung „Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen.“

28. Januar 2019, 19:00 Uhr
St. Katharinen Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4
Braunschweig, 38100
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Am 19. April 1945 schworen sich die Befreiten des KZ Buchenwald in einer bewegenden Ansprache, den »Nazismus mit seinen Wurzeln« zu vernichten. Doch schon bald lebte in Deutschland rechtsextremes Gedankengut wieder auf. Seit 1945 fielen immer wieder Menschen rechtsextremer und rassistischer Gewalt zum Opfer. Seit ihrer Gründung sind in der Bundesrepublik Deutschland Rechtsextremismus, rechtsextreme Übergriffe, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Terror immer wieder Realität. Die Geschichte der extremen Rechten ist bis heute Teil der deutschen Demokratiegeschichte. Mit ihrer Collage aus Lesung und…

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Februar 2019

Lesung und Gesang „Schir ha-shirim“ – Das Hohelied

3. Februar 2019, 19:00 Uhr
Dominikanerkloster St. Albertus Magnus, Brucknerstraße 6
Braunschweig, 38106
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Im Dominikanerkloster wird „Shir ha-schirim – das Hohelied“ vorgetragen, das seit 2400 Jahren die Menschen fasziniert. Das Buch Hohelied in der Bibel handelt weder von der Geschichte des jüdischen Volkes, noch vom Wirken eines Propheten. Auch religiösen Themen werden darin nicht angeschnitten. Schir ha-shirim scheint reine Sinnlichkeit, erotische Poesie zu sein. Mann und Frau sprechen, ja besingen abwechselnd ihre Liebe zueinander. In der jüdischen Tradition und Liturgie sowie der christlichen Spiritualität nimmt das „Lied der Lieder“ eine große Rolle ein.

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Vortrag „Israel Jacobson und die Musik in der Synagoge“

6. Februar 2019, 19:00 Uhr
Jüdische Bibliothek in der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, Fuhsestraße 6
Hannover, 30419
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von Dr. Wolfgang Borchardt

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Vortrag „Exil und Heimat: Jiddische Kultur in der Weimarer Republik“

25. Februar 2019, 19:00 Uhr
St. Katharinen Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4
Braunschweig, 38100
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Viele jiddischsprachige, osteuropäische Intellektuelle und Kulturschaffende kamen ab 1918 nach Deutschland und fanden in verschiedenen Städten der Weimarer Republik, besonders jedoch in Berlin, ein temporäres Exil oder eine Wahlheimat. Sie waren Teil einer länderübergreifenden, europäischen jiddischen Kultur, die gerade in der Zwischenkriegszeit eine bis dahin ungekannte Blüte erlebte. Im neuen Umfeld entstanden wichtige Werke der jiddischen Literatur und Musik, etablierten sich Theater und Kabarett, wurde Jiddisch gedruckt, gelesen und geschrieben. Dieser Vortrag möchte Sie mitnehmen in die Welt der jiddischen…

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März 2019

Jeder stirbt für sich allein

10. März 2019, 19:30 Uhr
Lessingtheater Wolfenbüttel, Harztorwall 16
Wolfenbüttel, 38300
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Jeder stirbt für sich allein, Schauspiel Nach dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada.

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April 2019

Vortrag „Der Beitrag jüdischer Intellektueller am geistigen und politischen Leben der Weimarer Republik“

23. April 2019, 19:00 Uhr
St. Katharinen Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4
Braunschweig, 38100
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Mit der „bürgerlichen Emanzipation" der Juden begann der Aufstieg der deutschen Juden in akademischen Berufen, in den modernen Wissenschaften, in der Literatur, Musik, Malerei, im Film und anderen Künsten, in Politik und öffentlichem Leben. Ihre Flexibilität, Innovationsbereitschaft und traditionell geschulte Geistesschärfe machte sie zu „Pionieren der Moderne". Besonders in der ersten bürgerlichen Demokratie Deutschlands, der Weimarer Republik, führte die jüdische Beteiligung zu einer beispiellosen Blüte des deutschen Kultur und Wissenschaftsbetriebs, von der Deutschland bis heute profitiert. Sie endete abrupt mit…

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Mai 2019

Dokumentarfilm „Die wesentliche Verbindung: Die Geschichte von Wilfried Israel“

16. Mai 2019, 19:00 Uhr
Roter Saal, Schlossplatz 1
Braunschweig, 38100
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frei

Dokumentarfilm Israel 2017 „Noch nie in meinem Leben bin ich mit einem so edlen, so starken oder selbstlosen Wesen wie Wilfrid Israel in Berührung gekommen.“ - Albert Einstein Wilfrid Israel, Besitzer des größten Kaufhauses Berlins und Mitglied einer der prominentesten jüdischen Familien Deutschlands zum Zeitpunkt der Machtergreifung Hitlers, war einer der großen Retter der Juden während des Holocaust. Er half mit der Kindertransport-Operation, Tausende jüdischer Kinder zu retten, und sicherte Hunderten seiner Angestellten und deren Familienangehörigen aus Nazi-Deutschland die Flucht.…

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„Die illustrierte Haggada als didaktisches Artefakt“, Vortrag von Prof. Dr. Katrin Kogman-Appel

24. Mai 2019, 18:30 Uhr

  Im Mittelpunkt des Pesachfestes, das alljährlich im Frühjahr, am 15. Nissan begangen wird, steht das Gedenken an die wundersame Befreiung aus der ägyptischen Knechtschaft: „An diesem Tag erzähl deinem Sohn: Das geschieht für das, was der Herr an mir getan hat, als ich aus Ägypten auszog,“ heißt es im Buch Exodus. In dieser Auflage, die Geschichte der Befreiung an die nächste Generation weiterzuleiten, liegt ein prägnant didaktisches Element, das dem Ritual, welches im Familienkreis gefeiert wird, zugrunde liegt. Seit…

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Juni 2019

„Constantin Uhde – Architekt der Braunschweiger Synagoge“

25. Juni 2019, 18:30 Uhr
TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.3, Altgebäude/Trakt Schleinitzstraße, Pockelsstraße 4
Braunschweig, 38106
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Vortrag von Dr.-Ing. Christina Krafczyk, Präsidentin des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege Die Profanbauten des Architekten Constantin Uhde (1836–1905) prägen auch heute noch das Städtebild seiner Heimatstadt Braunschweig. Seine Sakralbauten – die Neue Synagoge in Braunschweig (1873–1875), die Synagoge in Wolfenbüttel (1893) und der Entwurf für eine Synagoge in Dortmund (1896) – sind zerstört bzw. blieben unausgeführt. In ihrem Vortrag widmet sich Dr.-Ing. Chr. Krafczyk dem Schaffen des Braunschweiger Hochschullehrers, der ebenso durch sein umfassendes publizisitisches Werk Bedeutung für die Bewertung der Architektur…

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Rundgang „Jüdische Orte in Bad Harzburg“

29. Juni 2019, 15:00 Uhr - 16:30 Uhr
Treffpunkt: Jungbrunnen in der Stadtmitte, Herzog-Wilhelm-Straße 72
Bad Harzburg, 38667
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Markus Weber nimmt uns auf einen Rundgang zu den "jüdischen Orten" Bad Harzburgs mit - u. a. zum einst koscher geführten Hotel Parkhaus, hinter dem sich zeitweilig sogar eine Synagoge befand. Der Hotelbesitzer Max Hecht warb damit, internationales Publikum zu beherbergen - u. a. viele russische Gäste. Auch Mitglieder der Familie Kahan waren hier bei einem Aufenthalt in der Sommerfrische untergebracht. Weber ist Experte für die jüdische Geschichte von Bad Harzburg und Autor des Bandes "Das ist Deutschland ... und…

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Lesung „Sommerfrischen im Krieg. Jüdische Migranten in Bad Harzburg 1915-1917“

29. Juni 2019, 18:00 Uhr
Wandelhalle, Badepark
Bad Harzburg, 38667
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Ein Teil der Ölunternehmerfamilie Kahan aus Baku lebte während des Ersten Weltkriegs, getrennt von Heimat und Verwandten, in Berlin. Nur mit polizeilicher Genehmigung war es ihnen als "feindlichen Ausländern" erlaubt, in die Sommerfrische zu fahren. Erstes Ziel war Bad Harzburg. Korrespondenzen berichten davon. Verena Dohrn ist Historikerin mit dem Schwerpunkt Jüdische Geschichte und Kultur im östlichen Europa und Autorin der Familienbiographie "Die Kahans aus Baku" (Wallstein Verlag 2018, 519 Seiten, 29,90 €). Flyer Koscher Kuren

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August 2019

Antisemitismus gestern und heute – Eine Herausforderung für die Zivilgesellschaft

15. August 2019, 17:00 Uhr
Martin Luther Saal der Stadtkirchengemeinde, An der Christuskirche 3
Wolfsburg, 38440
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Als Referent des Abends steht Herr Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, zur Verfügung. Nach dem Vortrag von Herrn Dr. Klein wird es die Gelegenheit zum Austausch geben. Einladung "Antisemitismus gestern und heute" als pdf

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Vernetzungstreffen von Stolpersteininitiativen in der Region zwischen Harz und Heide.

29. August 2019, 17:00 Uhr
Gartensaal der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft BWG, Fallersleber-Tor-Wall 16
Braunschweig, 38100
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Bei diesem ersten Treffen mit diesem Zweck möchten wir gerne mit Ihnen über Ihr Engagement vor Ort ins Gespräch kommen. Die grundlegende Idee des Vernetzungstreffens ist, sich über praktische Fragen auszutauschen, die im Kontext von Stolpersteinprojekten entstehen: Wie recherchieren, verfassen (und veröffentlichen) Sie die Biografien? Haben Sie besondere Tipps und Tricks? Wie werben Sie das Geld für die Produktion und Verlegung der Stolpersteine ein? Der Austausch miteinander verspricht einen Mehrwert für alle bereit zu halten. Sofern der Wunsch besteht und…

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September 2019

Vortrag: „Watenstedt – Produktions-, Kranken- und Auffanglager“

12. September 2019, 19:00 Uhr
Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße, Schillstraße 25
Braunschweig, 38102
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Vortrag von Dr. Bernhard Strebel Watenstedt/Leinde war eines der drei KZ-Außenlager der Hermann Göring Werke im Raum Salzgitter. In riesigen Werkshallen der Stahlwerke Braunschweig mussten männliche und weibliche Häftlinge Bomben und Granaten herstellen. Ab Anfang 1945 diente Watenstedt zudem als Krankenlager in der Region und schließlich Ende März 1945 als Auffanglager. Dr. Bernhard Strebel, Historiker aus Hannover, berichtet von der Bedeutung dieses kaum erforschten Lagers und den vielfältigen Verbindungen zu den Außenlagern in Braunschweig.

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Konzert: Kantorin Sveta Kundish & die Regalim Kapelye

17. September 2019, 19:00 Uhr
Jüdische Gemeinde Braunschweig, Steinstraße 4
Braunschweig, 38100
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Seit mehr als 2000 Jahren leben Jüdinnen und Juden in vielen Ländern der Welt, wo sie jüdische Gemeinschaften mit eigenen Sprachen, Bräuchen und Liturgien gebildet haben. Im Alltag verwurzelt am jeweiligen Ort, spielte im Gebet Jerusalem jedoch weiterhin eine wichtige Rolle. Die so genannte Diaspora hat mit hebräischen Texten aus Gebeten und Pijutim eine unglaublich reiche Sammlung liturgischer Musik geschaffen. Unsere Kantorin Sveta Kundish und die Regalim Kapelye Shingo Ali Masua – Kanun Patrick Farrel – Akkordeon Nora Thiele –…

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Lesung: „Im Zwielicht der Zeit“

18. September 2019, 18:30 Uhr
Haus der Kirche, Lutherstraße 7
Bad Harzburg, 38667
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„Im Zwielicht der Zeit": Autorenlesung mit Ellinor Wohlfeil, geb. Landauer. Frau Wohlfeil wurde 1925 in Braunschweig geboren. Ihr Vater Kurt Julius Landauer stammte aus einer jüdischen Familie und war Textilhändler aus Braunschweig. Zur Hochzeit mit seiner christlichen Frau Gertrud konvertierte er zum Protestantismus. Die Mutter Getrud Landauer war die Tochter des Braunschweiger Mathematik-Professors Robert Fricke, der in Bad Harzburg die nach seiner Frau benannte Villa „Lorenhöhe" am Eichenberg als Sommerhaus erbauen ließ. 1932 zog die Familie nach Bad Harzburg, wo…

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Oktober 2019

„Ich stehe in der Wissenschaft allein.: Richard Ehrenberg (1857-1921)“

8. Oktober 2019, 19:30 Uhr
Untitled

Vortrag von Dr. Martin Buchsteiner, Universität Greifswald. "Ich stehe in der Wissenschaft allein.: Richard Ehrenberg (1857-1921)". In Wolfenbüttel als Enkel von Samuel Meyer Ehrenberg, dem Direktor der von ihm reformierten Samson Schule, geboren, ist er zusammen mit seinem älteren Bruder Viktor, dem Begründer der Versicherungswissenschaften und Schwiegervater von Max Born, einer der exponiertesten Mitglieder der das Reformjudentum über mehrere Generationen verkörpernden Familie Ehrenberg. Durch seine epochalen Veröffentlichungen als Ordinarius für Staatswissenschaften in Rostock wurde er zum Begründer der Methodik der…

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„Das Zelig“ – ein Filmprojekt über Überlebende des Holocaust heute

10. Oktober 2019, 19:00 Uhr
Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße, Schillstraße 25
Braunschweig, 38102
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Gespräch mit Tanja Cummings Jede Woche treffen sich aus verschiedenen Regionen Europas stammende Holocaust-Überlebende im Café Zelig in München. Viele von ihnen tragen traumatische Geschichten des Überlebens und des Verlusts von Verwandten und Freunden in sich und werden im Zelig sensibel und liebevoll betreut. Der Film begleitet einige von ihnen zurück in ihre alte Heimat, aus der sie entwurzelt wurden, in die deutsche Nachkriegszeit, als sie wieder zurück ins Leben fanden – und in ihren heutigen Alltag. Tanja Cummings, Regisseurin…

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„A teyl vun dir – a teyl vun mir“ – Jiddische Lieder und Klezmer

14. Oktober 2019, 19:30 Uhr
Untitled

Ein Mensch ist immer ein „Gemisch“. In ihm ist ein Teil von ihm selbst und ein Teil von den anderen – von den Eltern, von Freunden, von denen, die er liebt. Und wenn ein Mensch in einem Land auf die Welt gekommen ist, doch in anderen lebt, so ist immer in ihm ein Teil seines Volkes und auch ein Teil des anderen Volkes. Und ist dieser Mensch ein Jude, dann gibt es in ihm noch zusätzlich Jahrhunderte alte gespeicherte Erfahrung…

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Die Reichserntedankfeste im „Dritten Reich“. Geschichte(n) einer nationalsozialistischen Masseninszenierung

15. Oktober 2019, 16:00 Uhr
St. Katharinen Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4
Braunschweig, 38100
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Gesprächskreis mit Dr. Anette Blaschke, Georg-Eckert-Institut. Der „Nationale Erntedanktag" gehörte seit Frühjahr 1933 als staatlicher Feiertag zum Festkalender des „Dritten Reiches". Bis 1937 fand jährlich im Herbst im heutigen Landkreis Hameln-Pyrmont eine Großveranstaltung statt, die die in der Landwirtschaft tätige Bevölkerung mit einem Staatsakt in die „völkische Gemeinschaft" integrieren sollte. Auf Basis vielfältiger historischer Überlieferungen erzählt der Vortrag die Geschichte(n) der Reichserntedankfeste aus unterschiedlichen Perspektiven: Erstens lassen sich diese Massenereignisse in ihren organisatorischen Dimensionen begreifen. Zweitens fügt sich ihre Inszenierung über…

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Jüdisches Leben in Lemberg

15. Oktober 2019, 19:30 Uhr
Klaussynagoge, Rosenwinkel 18
Halberstadt, 38820
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Vortrag von Jurko Prochasko (Hochschullehrer, Übersetzer (Deutsch, Polnisch, Jiddisch), Psychoanalytiker, Autor; Lviv). Das Besondere an Lemberg ist, dass die jüdische Gemeinde bereits Mitte des 13. Jahrhunderts zu den Gründungsgruppen der Stadt gehörte und sich in den nächsten 100 Jahren neben den anderen Bevölkerungsgruppen frei entfalten konnte. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass hier gut 400 Jahre lang zwei grundunterschiedliche jüdische Gemeinden lebten. Im weiteren Verlauf war Lemberg eine Hochburg der jüdischen Orthodoxie mitten im stark chassidisch geprägten Umland aber auch…

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Gang durch das jüdische Halberstadt – Öffentliche Führung

20. Oktober 2019, 14:00 Uhr - 16:30 Uhr
Klaussynagoge, Rosenwinkel 18
Halberstadt, 38820
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In Halberstadt erlaubt noch heute die Stadttopografie, die Geschichte der Juden als einer religiösen Minderheit beispielhaft für den deutschsprachigen Raum dazustellen. Der „Gang durch das jüdische Halberstadt“ ermöglicht, die historischen Bedingungen aufzuzeigen, in denen Juden lebten, Juden als aktive Bürger der Stadt zu verstehen und die interne religiöse Entwicklung der jüdischen Gemeinde Halberstadt zu vermitteln. Der Gang beginnt mit der Klaussynagoge im ehemaligen jüdischen Viertel unterhalb des Petershofes, dem vormaligen Bischofspalast und späteren Sitz der preußischen Regierung. Die Route führt…

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Internationale Tagung „Leopold Zunz und die Kreise seiner Wirksamkeit“

23. Oktober 2019 - 24. Oktober 2019
Untitled,

Zum 225. Geburtstag von Leopold Zunz (1794–1886). Leopold Zunz gehört zu den einflussreichsten Gestalten des modernen Judentums und zugleich zu den Schlüsselfiguren der deutschen Wissenschaft, Kultur und Politik im 19. Jahrhundert. Als Gründerfigur der „Wissenschaft des Judentums“ hat er 1818 ein neues Kapitel der jüdischen Geschichte aufgeschlagen, während er als Prediger und Reformer programmatisch an die Tradition der jüdischen Aufklärung (Haskala) anknüpfte. Insbesondere sein unermüdlicher Kampf für die bürgerliche Emanzipation der europäischen Juden – dem ein nicht minder unermüdlicher Kampf für die akademische Anerkennung der Wissenschaft des Judentums parallel geht…

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„Auf jüdischen Spuren in Peine – Vom Damm bis zur neuen Synagoge“

27. Oktober 2019, 14:00 Uhr
Martkplatz Peine, Marktplatz
Peine, 31224
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Rundgang mit Dr. Jens Binner. Noch heute hält sich die Ansicht, der Damm sei das „Judenviertel“ von Peine gewesen. Dies trifft zwar für Mittelalter und Frühe Neuzeit zu, aber seit Anfang des 19. Jahrhunderts siedelten sich immer mehr jüdische Kaufleute in der Breiten Straße und damit im Herzen der Stadt an. Diese Entwicklung ist Ausdruck der mühsam erkämpften Emanzipation der jüdischen Bevölkerung. Die festliche Einweihung der neuen Synagoge an der heutigen Hans-Marburger-Straße im Jahr 1907 ist der Höhepunkt dieses Prozesses.…

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Die Anormalität ist Normalität – Politische und religiöse Verdrängungs- und Selbstverortungsprozesse von Juden und Christen

28. Oktober 2019, 19:00 Uhr
St. Katharinen Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4
Braunschweig, 38100
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Vortrag von Julius H. Schoeps. Der Historiker Julius H. Schoeps beschäftigt sich in seinem Vortrag mit den Verwerfungen im deutsch-jüdischen Verhältnis nach 1945. Schoeps versucht  diesen Verwerfungen auf den Grund zu gehen und schlägt dabei den Bogen bis in die unmittelbare Gegenwart, die zunehmend von antijüdischen Anfeindungen bestimmt ist. Julius H. Schoeps ist  Historiker und Politikwissenschaftler, Gründungsdirektor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam und Vorstandsvorsitzender der Moses Mendelssohn Stiftung.

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Jüdische Künstler und das Bild des Ewigen Juden – Vom antijüdischen Stereotyp zur jüdischen Indentifikationsfigur

29. Oktober 2019, 18:30 Uhr
TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.3, Altgebäude/Trakt Schleinitzstraße, Pockelsstraße 4
Braunschweig, 38106
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Vortrag von Dr. Lea Weik, Braunschweigisches Landesmuseum.  Das Bild der christlichen Legendenfigur des Ewigen Juden Ahasver ist heute stark geprägt durch seine Verwendung in der antisemitischen Propaganda der Nationalsozialisten. Angesichtes dieser ideologischen Vereinnahmung scheint es kaum vorstellbar, dass sich jüdische Künstler mit der Figur beschäftigt haben. Doch zu Beginn des 19. Jahrhunderts machten zahlreiche deutsch-jüdische Autoren Ahasver zum Protagonisten ihrer Dichtungen und Romane. Seit dem späten 19. Jahrhundert setzten sich dann auch namhafte bildende Künstler jüdischer Herkunft in Deutschland und…

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„Ein verteufeltes Leben: Simson Alexander David – Karriere eines Feindbildes“.

29. Oktober 2019, 19:30 Uhr
SchmidtTerminal, Halchtersche Straße 33
Wolfenbüttel, 38304
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Vortrag von Peter Jungblut, Leiter des Ressorts "Kultur aktuell" beim Bayerischen Rundfunk. Der Historiker, Journalist und Autor Peter Jungblut forscht seit Jahren zu zentralen Fragen der deutschen und europäischen neuzeitlichen Entwicklung. 2012 erschien sein Buch über den jüdischen Kunsthändler und Journalisten Simson Alexander David (1755 – 1813), der im persönlichen Auftrag Napoleons u.a. die erste ununterbrochen täglich erscheinende deutsche Zeitung in Berlin herausgab. Im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel spielt die schillernde und facettenreiche Persönlichkeit des David eine wichtige Rolle durch seine Freundschaft…

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November 2019

„… der Socialismus ist nicht eitel Narrheit …“ – Samuel Spier, Vorkämpfer für Demokratie und soziale Gerechtigkeit.

5. November 2019, 19:30 Uhr
SchmidtTerminal, Halchtersche Straße 33
Wolfenbüttel, 38304
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Vortrag von Rudolf Fricke. Rudolf Fricke ist einer der profiliertesten Forscher heimatgeschichtlicher Themen, die sich in einer Fülle von beeindruckenden Publikationen manifestieren. Sein Vortrag erläutert Leben und Wirken von Samuel Spier (1838–1903), der nach seinem Abitur in Büdingen und dem Studium der Philosophie und Naturwissenschaften in Gießen seit 1864 „erster Lehrer“ an der Samson Schule in Wolfenbüttel war und 1869 als führende Persönlichkeit der Arbeiterbewegung Mitbegründer der „Socialdemokratischen Arbeiterpartei Deutschlands“ wurde. Neben August Bebel, Wilhelm Liebknecht und Wilhelm Bracke zeichnet…

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Ausstellungseröffnung: Gekommen um zu bleiben? Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land

7. November 2019, 16:00 Uhr
Niedersächsisches Landesarchiv Standort Wolfenbüttel, Forstweg 2
Wolfenbüttel, 38302
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Jacob und Rosa Berger Mit musikalischer Umrahmung durch ein Schülerensemble und der Präsentation eines Schülerprojektes der Großen Schule Wolfenbüttel. Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung Gekommen, um zu bleiben? Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land im Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Forstweg 2, Wolfenbüttel, 7. November 2019 bis 27. Januar 2020

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Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung

8. November 2019, 15:30 Uhr
Jüdische Gemeinde Braunschweig, Steinstraße 4
Braunschweig, 38100
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Am Vorabend des 81. Jahrestags der Reichspogromnacht am 9. November 1938. Vor der ehemaligen Synagoge Alte Knochenhauerstraße. Anschließend ca. 16.30 Uhr Einladung zum Besuch unseres Gottesdienstes Kabbalat Schabbat Der Gottesdienst wird von Rabbiner Jona Simon, Rabbiner des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen, und unserer Gemeindekantorin Svetlana Kundish geleitet. Aus Sicherheitsgründen verzichten Sie bitte auf Rücksäcke. Um die Schabbatruhe einzuhalten, schalten Sie bitte Ihr Handy ab, schreiben und fotografieren Sie bitte nicht. WICHTIG für den Gottesdienstbesuch: Anmeldung bis zum 04.11.2019…

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Kuratorenführung: Gekommen um zu bleiben? Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land

11. November 2019, 14:00 Uhr
Niedersächsisches Landesarchiv Standort Wolfenbüttel, Forstweg 2
Wolfenbüttel, 38302

Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung Gekommen, um zu bleiben? Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land im Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Forstweg 2, Wolfenbüttel, 7. November 2019 bis 27. Januar 2020

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„Der Halberstädter Hofjude Berend Lehmann und seine Verbindungen ins Braunschweigische“.

12. November 2019, 19:30 Uhr
Prinzenpalais, Reichsstraße 1
Wolfenbüttel, 38300
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Vortrag von Berndt Strobach. Basierend auf seiner 2018 erschienenen Biografie über den Hofjuden Berend Lehmann (1661–1730) wird der renommierte Geschichtsforscher Berndt Strobach über eine der großen jüdischen Persönlichkeiten der Frühen Neuzeit berichten. Als Geschäftspartner der wichtigsten Barockfürsten seiner Zeit und bedeutender Förderer jüdischer Religion und Kultur weist sein Lebenswerk vielfältige Facetten auf, die zu zwiespältigen Bewertungen geführt haben. Durch seine Tätigkeit für Herzog Ludwig Rudolf in Blankenburg, dessen Vorliebe für Bücher gepaart mit merkantilistischen Interessen Lehmann erkannt hatte, werden Chancen…

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Lesung: „Zion und Zuflucht. Die Ölunternehmer Kahan in Erez Israel“

13. November 2019, 19:00 Uhr
Jüdische Gemeinde Braunschweig, Steinstraße 4
Braunschweig, 38100
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Verena Dohrn ist Historikerin und Autorin mit dem Schwerpunkt Jüdische Geschichte und Kultur im östlichen Europa. Veröffentlichungen u. a.: »Die Nacht hat uns verschluckt«. Poesie und Prosa jüdischer Migrant*innen im Berlin der 1920 /30er Jahre (Mithg., 2018); Jüdische Eliten im Russischen Reich (2008); Simon Dubnow »Buch des Lebens« (Hg., 2004/05); Baltische Reise (1994); Reise nach Galizien (1991). Schon der Unternehmensgründer Chaim Kahan (1850-1916) setzte sich von Russland aus für eine jüdische Heimstatt in Palästina ein und spendete großzügig für diese…

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2. Vernetzungstreffen von Stolpersteininitiativen in der Region zwischen Harz und Heide.

18. November 2019, 16:00 Uhr
Gartensaal der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft BWG, Fallersleber-Tor-Wall 16
Braunschweig, 38100
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Beim gut besuchten und ertragreichen 1. Vernetzungstreffen am 29. August 2019 waren sich die Anwesenden einig, eine Folgetermin zu verabreden. Hierzu ergeht nun herzliche Einladung: Am 18. November wird schwerpunktmäßig über die Ziele und die geplanten Arbeitsergebnisse der anvisierten Vernetzungsarbeit diskutiert. Das Israel Jacobson Netzwerk(IJN) setzt sich zum Ziel, das Wissen um die jüdische Geschichte und Kultur in der Region zwischen Harz und Heide stärker in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Sichtbarmachung der Verfolgungsgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus ist…

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Vortrag: „Unsichtbares Erbe – Die Architektur der schlesischen Synagogen“

19. November 2019, 18:30 Uhr
TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.3, Altgebäude/Trakt Schleinitzstraße, Pockelsstraße 4
Braunschweig, 38106
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Vortrag von Dr. Jerzy Krzysztof Kos, Breslau. Schlesien gehörte zu den wichtigsten mitteleuropäischen Regionen synagogaler Architektur im Mittelalter und im 19. Jahrhundert. Von etwa 100 schlesischen Synagogen, die bis 1938 bzw. 1940 (polnisches Oberschlesien) existierten, überdauerten etwa 15 Bauten. In seinem Vortrag analysiert Dr. Kos anhand von ausgewählten Beispielen schlesischer Synagogen die Geschichte und den aktuellen Zustand dieser Baugattung. Dr. Jerzy Krzysztof Kos ist Kunsthistoriker und Archäologe und beschäftigt sich mit der Geschichte der europäischen, insbesondere schlesischen, Architektur des 18. und 19. Jahrhunderts. Seine Forschungsinteressen konzentrieren…

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„Die Berliners – Eine jüdische Familie von 1773–1943“

19. November 2019, 19:30 Uhr
SchmidtTerminal, Halchtersche Straße 33
Wolfenbüttel, 38304
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Vortrag von Dr. Peter Schulze.  Der durch seine zahlreichen Veröffentlichungen als profunder Kenner jüdischer Familiengeschichte ausgewiesene Historiker Peter Schulze wird über die faszinierende Familie Berliner berichten, deren Geschichte sich bis zum Jahr 1773 zurückverfolgen lässt. Als Urenkel des Familienbegründers war Emil Berliner (1851–1929) von 1861 bis 1865 Schüler der Samson Schule in Wolfenbüttel. Sein beeindruckender Lebensweg führte ihn 1870 nach Amerika, wo er der Erfinder der Schallplatte und des Grammophons wurde und Patente auf andere Erfindungen erhielt. Dieser Vortrag ist…

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Kuratorenführung: Gekommen, um zu bleiben? Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land

21. November 2019, 16:00 Uhr
Niedersächsisches Landesarchiv Standort Wolfenbüttel, Forstweg 2
Wolfenbüttel, 38302
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Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung Gekommen, um zu bleiben? Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land im Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Forstweg 2, Wolfenbüttel, 7. November 2019 bis 27. Januar 2020

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Internationale Tagung „Galka Scheyer – A Jewish Woman in International Art Business“

26. November 2019 - 27. November 2019
Altstadtrathaus Braunschweig, Dornse, Altstadtmarkt 7
Braunschweig, 38100
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Mit der bedeutenden, aber bislang nur wenig beachteten Braunschweiger Künstlerin und Kunsthändlerin Emilie Esther „Galka“ Scheyer beschäftigt sich eine internationale Tagung am 26. und 27. November im Altstadtrathaus. Sie trägt den Titel „Galka Scheyer – A Jewish Woman in International Art Business“, ist öffentlich und findet in englischer Sprache statt. Die Malerin, Kunsthändlerin und -sammlerin Galka Scheyer, geboren 1889 als Emilie Esther Scheyer, stammte aus einer Braunschweiger Unternehmerfamilie, der die seinerzeit größte Konservenfabrik der Stadt gehörte. Für ein jüdisches Mädchen…

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Dezember 2019

Konzert: „Clarinetomania aka Klarinetten zwischen Klezmer und Jewish Soul“

3. Dezember 2019, 19:00 Uhr
Jüdische Gemeinde Braunschweig, Steinstraße 4
Braunschweig, 38100
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Clarinetomania - Duo Gurfinkel & Elisaveta Blumina Zubin Mehta bezeichnete die 1992 geborenen Zwillingsbrüder Daniel und Alexander Gurfinkel als zwei der talentiertesten israelischen Musiker heute. Im Alter von 12 Jahren spielten die beiden bereits auf seine Ein- ladung hin mit dem Israel Philharmonic Orchestra. Derzeit studieren die beiden an der Musikhochschule„Hanns Eisler“ in Berlin. Gemeinsam mit der Pianistin Elisaveta Blumina, Echo-Klassik-Preisträgerin und künstlerische Leiterin des Hamburger Kammermusikfestivals International, die sich unermüdlich für die Wiederentdeckung vergessener jüdischer Komponisten einsetzt und zu…

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Ausstellungseröffnung: „More than Bauhaus – Die Architektur der White City Tel Aviv“

5. Dezember 2019, 18:30 Uhr
Untitled

Ausstellungseröffnung mit dem Vortrag von Prof. Dr. Regina Stephan "Die Architektur der White City Tel Aviv", mit Filmvorstellung und Buchpräsentation. Die Ausstellung ist vom 6. Dezember bis 19. Dezember 2019 zu sehen.

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Ausstellung: „More than Bauhaus – The Architecture of the White City Tel Aviv“

6. Dezember 2019 - 19. Dezember 2019
Architekturpavillon der TU Braunschweig, Pockelsstraße 4
Braunschweig, 38106
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2018/19 erforschten 24 Architekturstudierende der Bezalel Academy of Arts and Design, Jerusalem, der Technischen Universität Braunschweig, der Universität Innsbruck und der Hochschule Mainz die Architektur des Bauhauses in Dessau und der Weißen Stadt Tel Aviv. Sie setzten sich mit Fragen auseinander wie: Was ist Bauhaus-Architektur? Welche besonderen Herausforderungen stellen sich im Umgang mit diesen Bauten der 1920er- und 1930er-Jahre für die Denkmalpflege in Deutschland und Israel? Und wie können die Bauten für heutige Bedürfnisse umgebaut werden?   Der Workshop wurde…

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„Making of“ – Gekommen, um zu bleiben? Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land

9. Dezember 2019, 19:00 Uhr
Niedersächsisches Landesarchiv Standort Wolfenbüttel, Forstweg 2
Wolfenbüttel, 38302
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Kurt Berger wohnte am Großen Zimmerhof 21. Seine Stimme hört man auch heute noch – und zwar, wenn man die Ausstellung „Gekommen, um zu bleiben? Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land" im Niedersächsischen Landesarchiv in Wolfenbüttel am Forstweg 2 besucht. In der Ausstellung werden zahlreiche originale Archivalien aus dem Landesarchiv gezeigt und auch ein Zeitzeugen-Interview mit dem Wolfenbütteler ist zu hören. Zu lesen, zu sehen und zu hören ist die Geschichte von Juden, die als Migranten zu Beginn des…

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Film: Ein Gentleman vor dem Herrn: Rabbi Wolff

10. Dezember 2019, 19:00 Uhr
Roter Saal, Schlossplatz 1
Braunschweig, 38100
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Willy Wolff, geboren 1927, ist Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern und lebt in der Nähe von London. Alle zwei Wochen fliegt er nach Deutschland und betreut seine Gemeinden in Rostock, Schwerin und Wismar. Er liebt Pferdewetten, Yoga und Fastenkuren. Mit seiner unkonventionellen Art und seinem herzhaften Lachen begeisterte der Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern bereits in Britta Wauers Publikumshit „Im Himmel, unter der Erde“ (2011). Wauers neuer Film zeigt nun den turbulenten Alltag von Willy Wolff und beleuchtet seine bewegte Vergangenheit. Rabbi Wolff ist…

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Spezialführung: Gekommen, um zu bleiben? Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land

17. Dezember 2019, 10:00 Uhr
Niedersächsisches Landesarchiv Standort Wolfenbüttel, Forstweg 2
Wolfenbüttel, 38302
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Spezialführung: Eltern mit Kind(ern) willkommen! Eine Führung für Eltern mit Kind(ern) in Kooperation mit der Ev. Familien-Bildungsstätte Wolfenbüttel. Die Führung ist als Angebot für Eltern konzipiert, die ihre Kinder (Säugling, Krippen- oder Kindergartenkind) vormittags selbst betreuen. Die Intention der Kuratorenführung ist, ein kulturelles Angebot für Eltern (in Elternzeit) zu schaffen, das die Eltern und nicht speziell die Kinder in den Blick nimmt. In der Ausstellung spielt das Thema Kindheit eine - wenn auch nur untergeordnete - Rolle. Um Anmeldung bis…

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Chanukka – das jüdische Lichterfest

17. Dezember 2019, 16:00 Uhr
St. Katharinen Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4
Braunschweig, 38100
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Gesprächskreis mit Larissa Shein. Mit dem fünfundzwanzigsten Kislew beginnen die acht Tage des Lichterfestes. An diesen werden keine Trauerreden gehalten und es wird auch nicht an ihnen gefastet. Mit ihm freuen sich viele Juden noch heute über einige wichtige Ereignisse vor mehr als zweitausend Jahren. Dazu gehören die Befreiung ihres Volkes aus griechischer Herrschaft, die zweite Weihung ihres zweiten Tempels und ein Lichtwunder. Chanukka ist primär ein häusliches Fest. An den Chanukka-Abenden versammeln sich die Familien mit Freunden zu ausgelassenen…

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Puppentheater: „Shlomos Chanukka-Wunderlampe“

18. Dezember 2019, 17:00 Uhr - 18:00 Uhr
KufA Haus, Westbahnhof 13
Braunschweig, 38118
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Das jüdische Puppentheater Bubales kommt ins soziokulturelle Zentrum KufA und zeigt das Stück "Shlomos Chanukka-Wunderlampe". Die Aufführung ist gedacht für Kinder im Vor- und Grundschulalter, Familien und interessierte Erwachsene. Weihnachtszeit ist auch Chanukka-Zeit. Shlomo bekommt von seiner Klassenfreundin Aische zu Chanukka eine Wunderlampe aus der Türkei geschenkt. Schon bald springen drei drollige Chanukka-Geister aus der Wunderlampe und erzählen vom Tempel im alten Jerusalem. Am Ende lüftet die Lampe ein Geheimnis das alles in ein neues Licht wirft. Der Eintritt ist…

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Januar 2020

Vortrag: „Osteuropäisch-jüdische Migration und der Hilfsverein der deutschen Juden“

14. Januar 2020, 19:00 Uhr
Niedersächsisches Landesarchiv Standort Wolfenbüttel, Forstweg 2
Wolfenbüttel, 38302
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Vortrag von David Hamann, Berlin zuvor ab 18 Uhr Kuratorenführung Von Brody über Braunschweig nach New York? Ost- und südosteuropäische jüdische Transmigration im Deutschen Kaiserreich und die Professionalisierung der modernen jüdischen Migrationshilfe. Ausgehend von Braunschweig als Ziel- und Transitort jüdischer EmigrantInnen, beleuchtet der Vortrag die allgemeinen Entwicklungen der ost- und südosteuropäischen jüdischen Emigration sowie den Transit jüdischer AuswandererInnen durch das Deutsche Kaiserreich im 19. Jahrhundert. Dabei sind zwei Perspektiven ausschlaggebend: einerseits die Darstellung der Ursachen und Motive der AuswandererInnen, andererseits…

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Jerusalem – Grunewald im Orient

14. Januar 2020, 19:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Vortrag von Thomas Sparr, Berlin. „Von europ. Wald keine Rede, die Bäume vorm Haus und auch wenn man mit Einholekorb umherwandelt, in Talbiyeh und Rechavia (das ist das „vierte Reich“, sozusagen, wo die deutschen Emigranten sich zu Israelis wandelten) ist es beinahe Dahlemisch“, schreibt Mascha Kaléko aus Jerusalem. Anfang der 1920er Jahre als Gartenstadt angelegt, wurde Rechavia vor allem ab 1933 zum Zentrum der deutschen Juden. Else Lasker-Schüler lebte hier, Gershom Scholem – und neben bekannten Namen ein lebhafter deutsch-jüdischer Mikrokosmos. Idyllisch gelegen, doch mit einem schwierigen Alltag. Rechavia lag…

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3. Vernetzungstreffen von Stolpersteininitiativen in der Region zwischen Harz und Heide

15. Januar 2020, 15:00 Uhr
Gartensaal der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft BWG, Fallersleber-Tor-Wall 16
Braunschweig, 38100
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Beim  2. Vernetzungstreffen am 18. November 2019 wurde das gemeinsame Vorhaben beschlossen, 2020 erstmals einen regionalen Stolpersteinputztag zu initiieren. Alle Orte, in denen in der Region Stolpersteine verlegt wurden, sind herzlich eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Die Umsetzung des gemeinsamen Vorhabens wird am 15. Januar weiter konkretisiert. Das Israel Jacobson Netzwerk (IJN) setzt sich zum Ziel, das Wissen um die jüdische Geschichte und Kultur in der Region zwischen Harz und Heide stärker in die Öffentlichkeit zu tragen. Die…

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„Wanderer zwischen zwei Welten“ – Die Geschichte der Erinnerungskultur in Salzgitter

18. Januar 2020, 15:00 Uhr
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, Eisenhüttenstraße, Tor 1,
Salzgitter-Watenstedt, 38239
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Vortrag von Jana Göhe. Am 1. April 1982 feierte die Stadt Salzgitter ihr 40-jähriges Jubi­läum. Daraufhin begann die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Salzgitter im Nationalsozialismus“. Schon bald wurde erstmals die Errichtung einer Gedenkstätte in den noch erhaltenen Räumen des ehemaligen KZ Drütte beantragt. Die Eröffnung der Gedenkstätte fand jedoch erst 12 Jahre später statt. Was in dieser Zeit passierte und welche Rolle die Begegnung mit ehemaligen KZ-Häftlingen spielte, wird in diesem Vortrag anhand der Ergebnisse aus dem Interviewprojekt „Zeugen…

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Film: „Swimmingpool am Golan – Eine deutsche Familiengeschichte“

20. Januar 2020, 19:00 Uhr
UNIVERSUM Filmtheater, Neue Straße 8
Braunschweig, 38100
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Eine Familiengeschichte zwischen der DDR und Israel: Universum zeigt die Doku „Swimmingpool am Golan".  In Anwesenheit der Regisseurin Esther Zimmering! Die Lebenswege der jüdisch-deutschen Familie Zimmering, deren Mitglieder an der Gründung zweier Staaten, der DDR und Israels, entscheidend mitgewirkt haben. Lizzi entkam 1939 knapp dem Holocaust. In England begegnete sie dem FDJ-Mitbegründer Josef Zimmering und heiratete ihn. 1945 kehrten sie zurück nach Ostdeutschland, in die Sowjetische Besatzungszone, und bauten dort die DDR zusammen auf. Im Gegensatz zu Lizzi gelang ihrer…

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Studientag „Migration einst und heute“

21. Januar 2020
Niedersächsisches Landesarchiv Standort Wolfenbüttel, Forstweg 2
Wolfenbüttel, 38302
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Studientag „Migration einst und heute" in Kooperation mit dem Bildungszentrum Landkreis Wolfenbüttel. Vormittags findet eine Veranstaltung für eine Deutschlernklasse aus dem Landkreis Wolfenbüttel statt. Am frühen Nachmittag wird eine Führung durchgeführt. Interessierte erhalten weitere Informationen bei Rebekka Denz: r.denz@ij-n.de Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung Gekommen, um zu bleiben? Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land im Niedersächsisches Landesarchiv Wolfenbüttel, Forstweg 2, Wolfenbüttel, 7. November 2019 bis 27. Januar 2020

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„Jüdische Künstler und das Bild des Ewigen Juden – Vom antijüdischen Stereotyp zur jüdischen Identifikationsfigur“

21. Januar 2020, 16:00 Uhr
St. Katharinen Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4
Braunschweig, 38100
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Gesprächskreis mit Dr. Lea Weik, Braunschweigisches Landesmuseum Das Bild der christlichen Legendenfigur des Ewigen Juden Ahasver ist heute stark geprägt durch seine Verwendung in der antisemitischen Propaganda der Nationalsozialisten. Angesichts dieser ideologischen Vereinnahmung scheint es kaum vorstellbar, dass sich jüdische Künstler mit der Figur beschäftigt haben. Doch zu Beginn des 19. Jahrhunderts machten zahlreiche deutsch-jüdische Autoren Ahasver zum Protagonisten ihrer Dichtungen und Romane. Seit dem späten 19. Jahrhundert setzten sich dann auch namhafte bildende Künstler jüdischer Herkunft in Deutschland und Osteuropa mit dem Ewigen Juden auseinander…

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Vortrag: „Wohnen, beten, handeln. Das hochmittelalterliche jüdische Quartier ante pontem in Erfurt.“

21. Januar 2020, 18:30 Uhr
TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.3, Altgebäude/Trakt Schleinitzstraße, Pockelsstraße 4
Braunschweig, 38106
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Vortrag von Dr.-Ing. habil. Barbara Perlich, Erfurt.  Mehrere hoch- und spätmittelalterliche Gebäude bilden den Wohn- und Handelskomplex am heutigen Benediktsplatz in Erfurt. Barbara Perlich berichtet in ihrem Vortrag Auszüge aus dem gleichnamigen Buch (Bet T fila-Schriften, Bd. 11, Imhof-Verlag 2019), u. a. verdeutlicht sie die Baugeschichte dieses heute stark verdichteten Quartiers, dessen Gründungsbauten bis in das 12. Jh. zurückverfolgt werden können. Neben der reinen Wohnnutzung ergaben sich Hinweise auf ein durch jüdische Bauherren errichtetes Kaufhaus, und, völlig überraschend, der Nachweis…

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Tage im April 1945 – zwischen Harz und Heide

24. Januar 2020, 19:00 Uhr
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, Eisenhüttenstraße, Tor 1,
Salzgitter-Watenstedt, 38239
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Oskar Ansull (Berlin) liest und spricht über die Ereignisse auf und um den Güterbahnhof in Celle, wo am 8. April 1945 ein Deporta­tionszug aus Drütte bombardiert wurde und ein Massaker statt­fand, das Walter Altmann überlebte, weil ihm die Flucht durch die Wälder und Dörfer gelang und er später darüber berichtet hat. Ansull wird dessen Biographie vorstellen und das Umfeld dieser Tage zwischen Harz und Heide in den Blick nehmen, über die er in „Heimat, schöne Fremde“ (2019) schreibt. Eintritt: 13,- € /…

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