• Vortrag: „Jeder sage, was ihm Wahrheit dünkt“ Hannah Ahrendts Gedanken zu Lessing

    Vortrag von Prof. Dr. Barbara Hahn (Vanderbilt): "Jeder sage, was ihm Wahrheit dünkt". Hannah Ahrendts Gedanken zu Lessing Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der internationalen und interdisziplinären Tagung "Lessing und das Judentum. Lektüren, Dialoge, Kontroversen im 20. und 21. Jahrhundert" Veranstalter: Herzog August Bibliothek / Lessing Akademie Wolfenbüttel Ort: Lessinghaus, Lessingplatz 1, 38304 Wolfenbüttel

  • Vortrag: „Kirchliche Inquisition: die Dominikaner und die Juden“

    Jüdische Gemeinde Braunschweig Steinstraße 4, Braunschweig

    Vortrag von P. Wolfgang Stickler OP: "Kirchliche Inquisition: "Die Dominikaner und die Juden" Sonstiges: Eintritt frei - Spenden erbeten; Anmeldung bis zum 9.3.2017 unter Tel.: 0531 45536 , per Fax: 0531 124019 oder per E-Mail unter JGemeinde-BS@gmx.de

  • Vortrag: „Über die Arbeit einer Rabbinerin in Deutschland“

    Es ist noch nicht sehr lange, dass Rabbinerinnen in Deutschland wirken. Sie sind oft damit konfrontiert, dass ihr Amt oft mit Bart und schwarzem Hut in Verbindung gebracht wird, von Juden und Nichtjuden gleichermaßen. Worin liegen die Schwierigkeiten und die Chancen für Rabbinerinnen, ein neues Rollenmodell zu entwickeln und dabei Führungspositionen in der jüdischen Gemeinschaft […]

  • Vortrag „Der Philosoph unter den Architekten – Heinrich Tessenow 1876-1950“

    Im Rahmen der Ausstellung "Schulbau und dergleichen - der Reformarchitekt Heinrich Tessenow" lädt das Israel Jacobson Netzwerk gemeinsam mit den Museen des Landkreises Gifhorn und der Tessenow-Runde Steinhorst zum Vortrag von Theodor Böll, Heinrich-Tessenow-Stiftung Berlin, mit anschließender Führung durch die Ausstellung ein. Heinrich Tessenow gehört zu den herausragenden Meistern der Reformarchitektur nach 1900. Im elterlichen […]

  • Vortrag: „Synagogen in den USA – Geschichte und Gestalt“

    Vortrag von Prof. Dr. Carol Herselle Krinsky, New York: „Synagogen in den USA – Geschichte und Gestalt“ Veranstalter: Vortragsreihe der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, TU Braunschweig, in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost Ort: TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.3

  • Vortrag: „Der Psalm im Spiegel der Kulturen“

    Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost e.V.

    Die Psalmen verbinden zwei Weltreligionen miteinander, Judentum und Christentum. Bei beiden ist Psalmengesang fester Bestandteil der Liturgie oder des privaten Gebets. Als Textkorpus sind die Psalmen ein Vermächtnis des alten Israel an das Christentum - doch gilt dies auch für ihre musikalische Überlieferung? Die Veranstaltung will dieser Frage nachgehen udn gibt dabei gleichzeitig einen Einblick […]

  • Vortrag „Hitlers Braunschweiger Personal“

    Jüdische Gemeinde Braunschweig Steinstraße 4, Braunschweig

    Vorstellung des neuen Buches „Hitlers Braunschweiger Personal“ von Reinhard Bein. Schreibtischtäter und Massenmörder tragen die Verantwortung für die Vertreibung und den Mord an den Juden während der Nazidiktatur. Das kürzlich erschienene Buch „Hitlers Braunschweiger Personal“ geht mit Kurzbiografien u.a. der Frage nach, welche Rolle bekannte bzw. unbekannte Braunschweiger hierbei gespielt haben. Regina Blume liest über den Zeichner […]

  • Filmvorführung „„Die vergessenen Flüchtlinge – The Forgotten Refugies“

    Gemeinsam mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der St. Katharinengemeinde lädt die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen-Ost e.V. ein zu einem Filmabend und Vortrag mit Diskussion. Der Eintritt ist frei. „Die vergessenen Flüchtlinge – THE FORGOTTEN REFUGEES“ Israel 2005, 50 Min., deutsche Fassung, teilw. engl. Original mit Untertitel Regie: Michael Grynszpan, mit: Irwin Cotler, Mordechai Ben-Porat, Raphael […]

  • Vortrag „Kirchliche Inquisition: Die Dominikaner und die Juden“

    Kirchliche Inquisition: Die Dominikaner und die Juden Der Antisemitismus des 19. und 20. Jahrhunderts ist ohne den christlichen Antijudaismus nicht erklärbar. Den Anteil, den die Dominikaner vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts daran hatten, will dieser Vortrag aufzeigen. Zur Person des Referenten: P. Wolfgang Stickler OP, geb. 1949 in Worms, Studium der Philosophie, […]

  • Vortrag „Vor 75 Jahren – der Beginn der Deportation aus Braunschweig“

    Frank Ehrhardt, Arbeitskreis Andere Geschichte e.V.: "Vor 75 Jahren - der Beginn der Deportationen aus Braunschweig" In der Nacht vom 31. März zum 1. April 1942 erreichte ein Deportationszug, der aus Bielefeld über Hannover kam, den Braunschweiger Ostbahnhof. Hier wurden Wagen mit den jüdischen Familien angehängt, die am Vortag zu einem Sammelort gebracht worden waren. […]

  • Botschafter Dr. Felix Klein spricht über „Jüdisches Leben heute“

    Im Zusammenhang mit der im Historischen Museum Schloss Gifhorn gezeigten Ausstellung "Deutsch & Jüdisch - Eine Kabinettausstellung des Leo Baeck Instituts auf Reisen" freuen wir uns, dass wir Sie zu einem besonderen Ereignis einladen dürfen. "Jüdisches Leben heute. Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Förderung des jüdischen Gemeinwohls in Deutschland und im Ausland" Vortrag von Dr. Felix […]

  • Vortrag „Ausgewiesen im Oktober 1938. Die Geschichte der Polenaktion in Braunschweig“

    Am 27.10.1938 wurden reichsweit etwa 17.000 Menschen verhaftet und mit Sonder­zügen an die polnische Grenze gebracht. Sie waren Juden polnischer Staatsangehörig­keit. Auch aus Stadt und Land Braunschweig wurden Menschen, die oftmals seit Jahrzehnten hier lebten oder geboren waren, verhaftet und ausgewiesen. Die Historikerin Alina Bothe von der Freien Universität Berlin wird diese fast unbe­kannte Aktion […]

  • Vortrag „Die Pogromnacht im Braunschweiger Land“

    In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden überall in der Region Braun­schweig Kommandos der allgemeinen SS und SS-Junker, unter­stützt von örtlicher SA und Polizei in Gang gesetzt. Sie überfielen Synagogen, setzten sie wie in Holzminden, Peine und Seesen und Wolfenbüttel in Brand oder verwüsteten sie wie in Goslar und Braunschweig. Sie […]

  • Vortrag „Jüdische Nachbarn zwischen vordergründiger Integration und nationalsozialistischer Verfolgung: Beispiele aus dem Landkreis Gifhorn“

    Doppelvortrag von Reiner Silberstein, Redakteur der Braunschweiger Zeitung, und Dr. Manfred Grieger, Lehrbeauftragter an der Georg-August-Universität Göttingen. Heute leben in der Stadt Gifhorn und im Landkreis als Spätfolge des nationalsozialistischen Holocausts nur ganz ausnahmsweise Juden. Doch so genannte Landjuden waren hier Jahrhunderte ansässig, gehörten in ihrer Vielfalt als in den religiösen Traditionen Gebundene, Assimilierte oder […]

  • Vortrag „‚Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid – Ein Bilderbuch für Groß und Klein‘ – Erziehung zur Unmenschlichkeit“

    Im Jahr 1935 erschien im Stürmer-Verlag Julius Streichers in Nürnberg ein Buch, das wie kein anderes zuvor Propaganda gegen die Juden verbreitete. Sein Titel lautet: „Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid - Ein Bilderbuch für Groß und Klein“ In Vorschulen und Kindergärten fand das Buch große Verbreitung. Das Buch gilt […]

  • „Die Frau im Judentum – Regina Jonas, weltweit erste Frau die zur Rabbinerin ordiniert wurde“

    St. Katharinen Gemeindehaus An der Katharinenkirche 4, Braunschweig

    "Die Frau im Judentum - Regina Jonas, weltweit erste Frau die zur Rabbinerin ordiniert wurde" In den Jahren nach dem Krieg geriet Jonas fast völlig in Vergessenheit. Soweit bekannt, wird sie von keinem der prominenten Überlebenden Theresienstadts (z. B. Leo Baeck oder Viktor Frankl, mit dem sie zusammengearbeitet hatte), in deren Schriften auch nur erwähnt. […]

  • „Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid – Ein Bilderbuch für Groß und Klein“ – Erziehung zur Unmenschlichkeit

    St. Katharinen Gemeindehaus An der Katharinenkirche 4, Braunschweig

    Im Jahr 1935 erschien im Stürmer-Verlag Julius Streichers in Nürnberg ein Buch, das wie kein anderes zuvor Propaganda gegen die Juden verbreitete. Sein Titel lautet: „Trau keinem Fuchs auf grüner Heid und keinem Jud bei seinem Eid - Ein Bilderbuch für Groß und Klein“. In Vorschulen und Kindergärten fand das Buch große Verbreitung. Das Buch […]

  • Ecclesia und Synagoga – Schwestern im Streit?

    St. Katharinen Gemeindehaus An der Katharinenkirche 4, Braunschweig

    Vortragsgespräch mit Prof. Dr. Ursula Rudnick, Hannover Gesprächskreis der Gesellschaft für christlich‐jüdische Zusammenarbeit Niedersachsen‐Ost e.V.

  • Vortrag „Exil und Heimat: Jiddische Kultur in der Weimarer Republik“

    St. Katharinen Gemeindehaus An der Katharinenkirche 4, Braunschweig

    Viele jiddischsprachige, osteuropäische Intellektuelle und Kulturschaffende kamen ab 1918 nach Deutschland und fanden in verschiedenen Städten der Weimarer Republik, besonders jedoch in Berlin, ein temporäres Exil oder eine Wahlheimat. Sie waren Teil einer länderübergreifenden, europäischen jiddischen Kultur, die gerade in der Zwischenkriegszeit eine bis dahin ungekannte Blüte erlebte. Im neuen Umfeld entstanden wichtige Werke der […]

  • Vortrag „Der Beitrag jüdischer Intellektueller am geistigen und politischen Leben der Weimarer Republik“

    St. Katharinen Gemeindehaus An der Katharinenkirche 4, Braunschweig

    Mit der „bürgerlichen Emanzipation" der Juden begann der Aufstieg der deutschen Juden in akademischen Berufen, in den modernen Wissenschaften, in der Literatur, Musik, Malerei, im Film und anderen Künsten, in Politik und öffentlichem Leben. Ihre Flexibilität, Innovationsbereitschaft und traditionell geschulte Geistesschärfe machte sie zu „Pionieren der Moderne". Besonders in der ersten bürgerlichen Demokratie Deutschlands, der […]

  • „Constantin Uhde – Architekt der Braunschweiger Synagoge“

    TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.2, Altgebäude/Trakt Schleinitzstraße Schleinitzstr. 19, Braunschweig

    Vortrag von Dr.-Ing. Christina Krafczyk, Präsidentin des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege Die Profanbauten des Architekten Constantin Uhde (1836–1905) prägen auch heute noch das Städtebild seiner Heimatstadt Braunschweig. Seine Sakralbauten – die Neue Synagoge in Braunschweig (1873–1875), die Synagoge in Wolfenbüttel (1893) und der Entwurf für eine Synagoge in Dortmund (1896) – sind zerstört bzw. blieben unausgeführt. […]

  • Antisemitismus gestern und heute – Eine Herausforderung für die Zivilgesellschaft

    Martin Luther Saal der Stadtkirchengemeinde An der Christuskirche 3, Wolfsburg

    Als Referent des Abends steht Herr Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, zur Verfügung. Nach dem Vortrag von Herrn Dr. Klein wird es die Gelegenheit zum Austausch geben. Einladung "Antisemitismus gestern und heute" als pdf

  • Vortrag: „Watenstedt – Produktions-, Kranken- und Auffanglager“

    Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße Schillstraße 25, Braunschweig

    Vortrag von Dr. Bernhard Strebel Watenstedt/Leinde war eines der drei KZ-Außenlager der Hermann Göring Werke im Raum Salzgitter. In riesigen Werkshallen der Stahlwerke Braunschweig mussten männliche und weibliche Häftlinge Bomben und Granaten herstellen. Ab Anfang 1945 diente Watenstedt zudem als Krankenlager in der Region und schließlich Ende März 1945 als Auffanglager. Dr. Bernhard Strebel, Historiker […]

  • „Ich stehe in der Wissenschaft allein.: Richard Ehrenberg (1857-1921)“

    Vortrag von Dr. Martin Buchsteiner, Universität Greifswald. "Ich stehe in der Wissenschaft allein.: Richard Ehrenberg (1857-1921)". In Wolfenbüttel als Enkel von Samuel Meyer Ehrenberg, dem Direktor der von ihm reformierten Samson Schule, geboren, ist er zusammen mit seinem älteren Bruder Viktor, dem Begründer der Versicherungswissenschaften und Schwiegervater von Max Born, einer der exponiertesten Mitglieder der […]

  • Jüdisches Leben in Lemberg

    Klaussynagoge Rosenwinkel 18, Halberstadt

    Vortrag von Jurko Prochasko (Hochschullehrer, Übersetzer (Deutsch, Polnisch, Jiddisch), Psychoanalytiker, Autor; Lviv). Das Besondere an Lemberg ist, dass die jüdische Gemeinde bereits Mitte des 13. Jahrhunderts zu den Gründungsgruppen der Stadt gehörte und sich in den nächsten 100 Jahren neben den anderen Bevölkerungsgruppen frei entfalten konnte. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass hier gut 400 […]

  • Die Anormalität ist Normalität – Politische und religiöse Verdrängungs- und Selbstverortungsprozesse von Juden und Christen

    St. Katharinen Gemeindehaus An der Katharinenkirche 4, Braunschweig

    Vortrag von Julius H. Schoeps. Der Historiker Julius H. Schoeps beschäftigt sich in seinem Vortrag mit den Verwerfungen im deutsch-jüdischen Verhältnis nach 1945. Schoeps versucht  diesen Verwerfungen auf den Grund zu gehen und schlägt dabei den Bogen bis in die unmittelbare Gegenwart, die zunehmend von antijüdischen Anfeindungen bestimmt ist. Julius H. Schoeps ist  Historiker und […]

  • Jüdische Künstler und das Bild des Ewigen Juden – Vom antijüdischen Stereotyp zur jüdischen Indentifikationsfigur

    TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.2, Altgebäude/Trakt Schleinitzstraße Schleinitzstr. 19, Braunschweig

    Vortrag von Dr. Lea Weik, Braunschweigisches Landesmuseum.  Das Bild der christlichen Legendenfigur des Ewigen Juden Ahasver ist heute stark geprägt durch seine Verwendung in der antisemitischen Propaganda der Nationalsozialisten. Angesichtes dieser ideologischen Vereinnahmung scheint es kaum vorstellbar, dass sich jüdische Künstler mit der Figur beschäftigt haben. Doch zu Beginn des 19. Jahrhunderts machten zahlreiche deutsch-jüdische […]

  • „Ein verteufeltes Leben: Simson Alexander David – Karriere eines Feindbildes“.

    SchmidtTerminal Halchtersche Straße 33, Wolfenbüttel

    Vortrag von Peter Jungblut, Leiter des Ressorts "Kultur aktuell" beim Bayerischen Rundfunk. Der Historiker, Journalist und Autor Peter Jungblut forscht seit Jahren zu zentralen Fragen der deutschen und europäischen neuzeitlichen Entwicklung. 2012 erschien sein Buch über den jüdischen Kunsthändler und Journalisten Simson Alexander David (1755 – 1813), der im persönlichen Auftrag Napoleons u.a. die erste […]

  • „… der Socialismus ist nicht eitel Narrheit …“ – Samuel Spier, Vorkämpfer für Demokratie und soziale Gerechtigkeit.

    SchmidtTerminal Halchtersche Straße 33, Wolfenbüttel

    Vortrag von Rudolf Fricke. Rudolf Fricke ist einer der profiliertesten Forscher heimatgeschichtlicher Themen, die sich in einer Fülle von beeindruckenden Publikationen manifestieren. Sein Vortrag erläutert Leben und Wirken von Samuel Spier (1838–1903), der nach seinem Abitur in Büdingen und dem Studium der Philosophie und Naturwissenschaften in Gießen seit 1864 „erster Lehrer“ an der Samson Schule […]

  • „Der Halberstädter Hofjude Berend Lehmann und seine Verbindungen ins Braunschweigische“.

    Prinzenpalais Reichsstraße 1, Wolfenbüttel

    Vortrag von Berndt Strobach. Basierend auf seiner 2018 erschienenen Biografie über den Hofjuden Berend Lehmann (1661–1730) wird der renommierte Geschichtsforscher Berndt Strobach über eine der großen jüdischen Persönlichkeiten der Frühen Neuzeit berichten. Als Geschäftspartner der wichtigsten Barockfürsten seiner Zeit und bedeutender Förderer jüdischer Religion und Kultur weist sein Lebenswerk vielfältige Facetten auf, die zu zwiespältigen […]

  • Vortrag: „Unsichtbares Erbe – Die Architektur der schlesischen Synagogen“

    TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.2, Altgebäude/Trakt Schleinitzstraße Schleinitzstr. 19, Braunschweig

    Vortrag von Dr. Jerzy Krzysztof Kos, Breslau. Schlesien gehörte zu den wichtigsten mitteleuropäischen Regionen synagogaler Architektur im Mittelalter und im 19. Jahrhundert. Von etwa 100 schlesischen Synagogen, die bis 1938 bzw. 1940 (polnisches Oberschlesien) existierten, überdauerten etwa 15 Bauten. In seinem Vortrag analysiert Dr. Kos anhand von ausgewählten Beispielen schlesischer Synagogen die Geschichte und den aktuellen Zustand dieser Baugattung. […]

  • „Die Berliners – Eine jüdische Familie von 1773–1943“

    SchmidtTerminal Halchtersche Straße 33, Wolfenbüttel

    Vortrag von Dr. Peter Schulze.  Der durch seine zahlreichen Veröffentlichungen als profunder Kenner jüdischer Familiengeschichte ausgewiesene Historiker Peter Schulze wird über die faszinierende Familie Berliner berichten, deren Geschichte sich bis zum Jahr 1773 zurückverfolgen lässt. Als Urenkel des Familienbegründers war Emil Berliner (1851–1929) von 1861 bis 1865 Schüler der Samson Schule in Wolfenbüttel. Sein beeindruckender […]

  • Jerusalem – Grunewald im Orient

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Vortrag von Thomas Sparr, Berlin. „Von europ. Wald keine Rede, die Bäume vorm Haus und auch wenn man mit Einholekorb umherwandelt, in Talbiyeh und Rechavia (das ist das „vierte Reich“, sozusagen, wo die deutschen Emigranten sich zu Israelis wandelten) ist es beinahe Dahlemisch“, schreibt Mascha Kaléko aus Jerusalem. Anfang der 1920er Jahre als Gartenstadt angelegt, wurde Rechavia vor allem ab 1933 […]

  • „Wanderer zwischen zwei Welten“ – Die Geschichte der Erinnerungskultur in Salzgitter

    Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte Eisenhüttenstraße, Tor 1,, Salzgitter-Watenstedt

    Vortrag von Jana Göhe. Am 1. April 1982 feierte die Stadt Salzgitter ihr 40-jähriges Jubi­läum. Daraufhin begann die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Salzgitter im Nationalsozialismus“. Schon bald wurde erstmals die Errichtung einer Gedenkstätte in den noch erhaltenen Räumen des ehemaligen KZ Drütte beantragt. Die Eröffnung der Gedenkstätte fand jedoch erst 12 Jahre später statt. […]

  • Vortrag: „Wohnen, beten, handeln. Das hochmittelalterliche jüdische Quartier ante pontem in Erfurt.“

    TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.2, Altgebäude/Trakt Schleinitzstraße Schleinitzstr. 19, Braunschweig

    Vortrag von Dr.-Ing. habil. Barbara Perlich, Erfurt.  Mehrere hoch- und spätmittelalterliche Gebäude bilden den Wohn- und Handelskomplex am heutigen Benediktsplatz in Erfurt. Barbara Perlich berichtet in ihrem Vortrag Auszüge aus dem gleichnamigen Buch (Bet T fila-Schriften, Bd. 11, Imhof-Verlag 2019), u. a. verdeutlicht sie die Baugeschichte dieses heute stark verdichteten Quartiers, dessen Gründungsbauten bis in […]

  • „die Finger zeigen auf mich“

    St.-Christophorus-Kirche Calvörder straße 1a, Helmstedt

    Gedichte, Lieder, Vortrag und Ausstellung - Johann Voß, Susanne Weihmann, Mecki Hartung von A wie Auschwitz über R wie Riga bis Z wie Zwickau

  • Dimensionen der Mittäterschaft. Die europäische Kollaboration mit dem Dritten Reich

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Vortrag mit Dr. Klaus Hellmann. Während die Geschichte des Widerstands in den von der deutschen Wehrmacht besetzten europäischen Ländern mittlerweile relativ gut erforscht ist, fehlt es an vergleichbaren Untersuchungen zur europäischen Kollaboration mit dem Dritten Reich. In der öffentlichen Wahrnehmung steht eine historische Forschung zu diesem Thema schnell in dem Verdacht, die Schuld des nationalsozialistischen Deutschland und seiner Verbündeten zu relativieren. Gleichwohl […]

  • Strafgefangene Niederländer bei den Reichswerken „Hermann Göring“

    Alte Feuerwache Wehrstraße 27, Salzgitter-Lebenstedt

    Das Strafgefängnis Wolfenbüttel und sein Außenlager in Heerte Vortrag von Jannik Sachweh. Ab Herbst 1942 wurden Strafgefangene der niederländischen Justiz in einem Außenlager des Strafgefängnisses Wolfenbüttel in Heerte zur Arbeit bei den Reichswerken „Hermann Göring“ einge­setzt. Mindestens 80 Gefangene starben an den Folgen der Haft. Der Historiker Jannik Sachweh wird in seinem Vortrag die Ge­schichte […]

  • Neuer Antisemitismus in Deutschland!?

    Stadtkirche St. Marien An der Stadtkirche, Celle

    Vortrag und Gespräch mit Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus. Deutschland ohne Antisemitismus gab es nie. Neue Stu­dien belegen jedoch, dass der Antisemitismus, gepaart mit Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus und rechten Parolen, wieder zunehmend die Aufmerksamkeit der Mitte der Ge­sellschaft erobert. Die Zahl der antisemitischen Straftaten bleibt zwar seit Jahren […]

  • Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Referentinnen: Dr. Dagmar Pruin, Programmdirektorin Aktion Sühnezeichen und die Studentin Carmen Stamm (ehem. Freiwillige). „Wir Deutschen“, heißt es 1958 im Gründungsaufruf der Aktion Sühnezeichen, „haben den Zweiten Weltkrieg begonnen und damit mehr als andere unmeßbares Leiden der Menschheit verschuldet. Deutsche haben in frevlerischem Aufstand gegen Gott Millionen Juden umgebracht. Wer von uns Überlebenden das nicht gewollt hat, hat nicht genug getan, […]

  • Präsentation Stolpersteine – Schicksale jüdischer Opfer

    Roter Saal Schlossplatz 1, Braunschweig, 38100

    Seit 1995 erinnert der Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt „Stolpersteine“ bundesweit an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Stolpersteine werden in den Fußweg vor der letzten frei gewählten Wohnstätte eingelassen und holen die Opfer aus der Anonymität heraus und dorthin zurück, wo sie als Nachbarn gelebt haben. Seit dreizehn Jahren werden auch in Braunschweig „Stolpersteine“ verlegt. […]

  • Ausstellungseröffnung: Der Zug von Beendorf nach Sülstorf. Die Räumung eines Konzentrationslagers.

    Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße Schillstraße 25, Braunschweig

    Eröffnung der Ausstellung mit Ramona Ramsenthaler, Leiterin des Vereins Mahn- und Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim e. V. Sie berichtet über die drei Räumungstransporte, die im April 1945 aus der Braunschweiger Region in das KZ Wöbbelin führten. Die Ausstellung ist vom 6. März bis 9. April 2020 in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße zu sehen.

  • „Endlich soll ich dir schreiben“ – Kommunikation im Konzentrationslager

    Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte Eisenhüttenstraße, Tor 1,, Salzgitter-Watenstedt

    Vortrag von Maike Weth und Dr. Teri Arias Ortiz. Johann Wolder war Anfang 20, als er in den Niederlanden verhaftet wurde und kurz darauf ins Konzentrationslager kam. Während seiner Haftzeit hielt er so gut wie möglich Kontakt zu seiner Familie. Doch inwieweit war dies möglich? Unter welchen Bedingungen durften Häftlinge mit der Außenwelt kommunizieren? Und […]

  • Megillat Esther – Jahrhunderte alte jüdische Rolle entpuppt sich als Schatz

    St. Katharinen Gemeindehaus An der Katharinenkirche 4, Braunschweig

    Über Jahrhunderte lag eine jüdische Schriftrolle fast unbeachtet in der Leibniz-Bibliothek. Jetzt wurde sie untersucht – und entpuppt sich als wahrer Schatz. Die fragile, etwa 6,50 Meter lange Schriftrolle, deren Text das biblische Buch Esther erzählt, lag über Jahrzehnte fast unbeachtet in der Bibliothek. Der Düsseldorfer Historiker Falk Wiesemann hat die Schriftrolle in jahrelanger detektivischer […]

  • Workshop: Kunst gegen das Vergessen

    Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte Eisenhüttenstraße, Tor 1,, Salzgitter-Watenstedt

    Kunst & Konzentrationslager Trotz Tod, Verzweiflung und Gewalt suchten einige KZ-Häftlinge künstlerische Ausdrucksformen während ihrer Haftzeit. Aber warum spielte Kunst in solchen Situationen überhaupt noch eine Rolle? Nach einer Kurzführung durch die Gedenkstätte KZ Drütte werden in einem Vortrag verschiede­ne Kunstwerke von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern aus dem Salzgittergebiet vorgestellt und die Unterschiede zwischen Kunst, die […]

  • Israel trägt die Kirche – Zur Theologie der Beziehung von Kirche und Judentum

    St. Katharinen Gemeindehaus An der Katharinenkirche 4, Braunschweig

    Ein innerer Bezug zu Israel gehört zur christlichen Identität. Von Seiten der röm.-kath. Kirche wurde dieser Grundsatz auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) formuliert. Seitdem haben sich in Theologie und Kirche erstaunliche Entwicklungen vollzogen, die der Referent Hans Hermann Henrix anschaulich beschreibt. Zugleich geht die theologische Fortschreibung weiter. Der Titel "Israel trägt die Kirche" hat […]

  • Max Czollek, Desintegriert euch!

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Max Czolleks verblüffender Denkanstoß, der die Debatte um Integration und Zugehörigkeit verändert – ein wildes Zeugnis der jüdischen Szene. Max Czollek ist 31, jüdisch und wütend. Denn hierzulande herrschen seltsame Regeln: Ein guter Migrant ist, wer aufgeklärt über Frauenunterdrückung, Islamismus und Demokratiefähigkeit spricht. Ein guter Jude, wer stets zu Antisemitismus, Holocaust und Israel Auskunft gibt. Dieses Integrationstheater stabilisiert das Bild einer geläuterten Gesellschaft – während eine völkische […]

  • „Nächstes Jahr in Jerusalem…“ – Perspektiven aus der jüdischen Tradition

    Stadtbücherei Wolfenbüttel Bahnhof 1, Wolfenbüttel

    Vortrag von Dr. Ulrike Offenberg, Rabbinerin, Berlin, Hameln. "Jerusalem ist eine Wippe zwischen Himmel und Erde", schrieb der israelische Dichter Jehuda Amichai. Damit erfasst er unsere gespaltene Vorstellung von dieser Stadt: Einerseits das Himmlische Jerusalem als Ort von Erlösungshoffnung, andererseits Spannungsherd vielschichtiger politischer und religiöser Konflikte. Was verbindet Juden und Jüdinnen überall auf der Welt mit […]

  • 8. Mai 1945: Kriegsende – Ende des Krieges?

    Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte Eisenhüttenstraße, Tor 1,, Salzgitter-Watenstedt

    Vortrag von Dr. Teri Arias und Maike Weth. Am 8. Mai 1945 endete in Europa der Zweite Weltkrieg. Mit dem Einmarsch der Alliierten am 11. April 1945 galt die Stadt Salzgitter als befreit und damit auch die noch anwesenden Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen. Die Häftlinge der drei KZ-Außenlager sind Tage vorher abtransportiert worden. Ihr Weg in […]

  • Eine nächtliche Reise nach Jerusalem – Perspektiven aus der islamischen Tradition

    Stadtbücherei Wolfenbüttel Bahnhof 1, Wolfenbüttel

    Vortrag von Dr. Hamideh Mohagheghi, Islamwissenschaftlerin, Hannover. Jerusalem, eine Stadt, die für Judentum, Christentum und Islam entsprechend ihrer jeweiligen Erzählungen und Traditionen eine besondere Rolle spielt. Sie wurde im Lauf der Zeit der Spielball der religiösen und politischen Machtansprüche. Die Bedeutung Jerusalems für die Muslime steht hauptsächlich in Verbindung zur Nachtreise des Propheten Muhammad. Wie wird […]

  • Jerusalem – Perspektiven aus christlicher Tradition

    Stadtbücherei Wolfenbüttel Bahnhof 1, Wolfenbüttel

    Vortrag von Prof. i.R. Dr. Klaus Wengst, Theologie, Braunschweig. Bei einer in den beiden Ursprachen zusammengebundenen christlichen Bibel stoßen in ihrer Mitte als Schluss der hebräischen Bibel und als Schluss des griechischen Neuen Testaments das irdische und das himmlische Jerusalem zusammen. Wie das eine gute Perspektive für das christlich-jüdische Verhältnis abgeben könnte, wird entfaltet im Bedenken […]

  • Der Neubeginn jüdischen Lebens In Deutschland nach Kriegsende

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Vortrag von Dr. Thomas Rahe, Celle Der Neubeginn jüdischen Lebens in Deutschland war eine unmittelbare Folge der Befreiung. Die Juden, die den Holocaust in den Konzentrationslagern, im Versteck oder als Flüchtlinge in der Sowjetunion überlebt hatten, lebten nun als „Displaced Persons“ in Sammellagern auf deutschem Boden. Die meisten von ihnen stammten aus Osteuropa und sahen für sich nur außerhalb Europas, insbesondere in […]

  • Christlicher Antisemitismus am Beispiel des Eisenacher „Entjudungsinstituts“ 1939–45

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Vortrag von Dr. Oliver Arnhold, Detmold. Am 6. Mai 1939 wurde mit einem Festakt auf der Wartburg in Eisenach das „Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben“ auf der Grundlage einer Entschließung von elf evangelischen Landeskirchen gegründet. Das Institut war eng mit der Ideologie und Organisation der aus Thüringen stammenden Kirchenbewegung „Deutsche Christen“ verbunden. Ziel dieser […]

  • Der Trödler Levi Salomon und seine Kinder

    YouTube-Kanal des Israel Jacobson Netzwerks

    Vortrag von Susanne Weihmann. Die schulische Bildung, die Levi Salomon seinen Söhnen ermöglichte, legte den Grund für ihre beruflichen Erfolge als Mediziner. Während jedoch vier seiner Kinder zum christlichen Glauben konvertierten, erlebte der nicht studierte Kaufmann Friedmann als Jude sowohl wirtschaftlichen Erfolg als auch gesellschaftliche Anerkennung.   Dies ist eine Online-Veranstaltung. Der Vortrag wird ab […]

  • Vortrag: Kabbala und Erinnerung. Gershom Scholem und das Leo Baeck Institute.

    Lichthof des Städtischen Museums Steintorwall 14, Braunschweig

    Vortrag von Dr. Peter Joch, Direktor Städtisches Museum. Vorgestellt werden einige der faszinierend modernen Deutungen des bekannten jüdischen Gelehrten Gershom Scholems (1897 – 1982) zur Tradition der Kabbala. Im Rahmen seiner Vorstellung von kultureller Erinnerung engagierte sich Scholem unter anderem für das Leo Baeck Institute, das sich der Bewahrung jüdischen Kulturguts verschrieben hat. Dem Institut […]

  • Von der Judenschule zum Tempel – Entwicklung der Synagogenarchitektur im langen 19. Jahrhundert

    Lessingtheater Wolfenbüttel Harztorwall 16, Wolfenbüttel

    Vortrag von Mirko Przystawik, TU Braunschweig. In seinem Vortrag zeigt Mirko Przystawik die Entwicklung der Synagoge von den klassischen Landsynagogen bis hin zu den Großstadtsynagogen des Reformjudentums. Anhand ausgesuchter Bauten wird der einstige Reichtum jüdischen Kulturerbes veranschaulicht, der durch die Zerstörungen der Novemberpogrome 1938 vielerorts verloren ist. Im Anschluss wird eine Besichtigung der alten Synagoge […]

  • Vortrag: Weichen stellen – Max Jüdel und sein soziales Engagement

    Lichthof des Städtischen Museums Steintorwall 14, Braunschweig

    Von Dr. Christina Axmann, Städtisches Museum Braunschweig. Der jüdische Industrielle und Mäzen Max Jüdel gründete in Braunschweig 1873 das erfolgreiche und innovative Unternehmen Eisenbahnsignal-Bauanstalt Max Jüdel & Co. Durch sein großes karitatives Engagement konnte Max Jüdel viele benachteiligte Braunschweigerinnen und Braunschweiger unterstützen, konnte entscheidend dazu beigetragen, die Weichen für ein gesichertes Leben zu stellen. Wie […]

  • Kunst und Konserven. Die Geschwister Scheyer im Bann der Moderne

    Herzog Anton Ulrich-Museum Museumstraße 1, Braunschweig

    Vortrag von Dr. Sarah Babin und Dr. Hansjörg Pötzsch vor Originalen.  Erich und Paul Scheyer waren nicht nur Inhaber der Braunschweiger Konservenfabrik Maseberg, die beiden Brüder sammelten auch Kunst der Moderne. An der Seite von Otto Ralfs prägte Erich Scheyer die 1924 in Braunschweig gegründet Gesellschaft der Freunde Junger Kunst (GFJK) maßgeblich mit. Zur gleichen […]

  • Vortrag: »Bei Lessing zu Gast«: 80. Todestag von Walter Benjamin

    Lessinghaus Wolfenbüttel Lessingplatz 1, Wolfenbüttel

    Von Cord-Friedrich Berghahn, TU Braunschweig. Der deutsch-jüdische Denker, Autor und Übersetzer, gestorben am 26. September 1940 auf der Flucht vor der Gestapo, zählt zu den einflußreichsten Schriftstellern deutscher Sprache im 20. Jahrhundert. Cord Berghahn stellt in einer kommentierten Lesung ausgewählte Texte Benjamins vor. Anmeldung unter: deffland@lessing-akademie.de

  • Lesung: Todesfuge – Biographie eines Gedichts: Paul Celan 1920–1970

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    2020 jährt sich der Geburtstag Paul Celans zum 100. Mal. Am 23. November 1920 in Czernowitz geboren, nahm er sich, vermutlich in der Nacht vom 19. zum 20. April 1970, in Paris das Leben. Kaum ein Gedicht des 20. Jahrhunderts hat solche Berühmtheit erlangt wie Celans Todesfuge. Als „Jahrhundertgedicht“ bezeichnete sie der Literaturwissenschaftler Wolfgang Emmerich, ein […]

  • Jüdisches Leben in Braunschweig und Kiryat Tivon (Israel). Zwei Gespräche.

    YouTube-Kanal des Israel Jacobson Netzwerks

    Braunschweig und die israelische Stadt Kiryat Tivon verbindet seit 1986 eine lebendige Städtepartnerschaft. Anlässlich der Jüdischen Kulturtage beleuchten zwei Gespräche das jüdische Leben der beiden Städte. Moderator Michael Brandt interviewt Frau Renate Wagner-Redding, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Braunschweig, sowie Rabbiner Uri Themal aus Kiryat Tivon. Dies ist eine Online-Veranstaltung. Das Video wird ab dem […]

  • Vortrag/Workshop: Heilige Schriften verstehen und auslegen – Die Tora im Judentum

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Vortrag und Workshop mit Bruno Landthaler. In einer Welt visueller Eindrücke haben es Texte immer schwerer, ernstgenommen zu werden. Das gilt vor allem auch für heilige Texte von Religionen. Denn diese spiegeln kein modernes Lebensgefühl wider und werden deshalb immer häufiger, auch von religiösen Menschen, beiseitegelegt. Das Judentum als ausgesprochene Textreligion hat in seiner Geschichte Verfahren […]

  • Lesung/Vortrag: Es brennt. Mordechai Gebirtig, Vater des Jiddischen Liedes.

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Lesung und Vortrag mit Uwe von Seltmann, Warschau. Wenn die Geschichte anders verlaufen wäre und nicht Millionen Juden mitsamt ihrer Kultur vernichtet worden wären, so der italienische Künstler Rudi Assuntino, wäre der jiddische Dichter Mordechai Gebirtig heute so populär wie die Gershwin-Brüder. Gebirtig, auch der „Vater des jiddischen Liedes“ genannt, wurde 1942 im Krakauer Ghetto […]

  • Vortragsveranstaltung: Jüdische Architektur in Hamburg

    Die aktuelle Debatte um eine Rekonstruktion der Bornplatzsynagoge in Hamburg lassen unter anderem den Schluss zu, dass sich die Vorstellungen eines Gedenkens an den 9. November 1938 und den Verlust zahlreicher Synagogen ebenso verändern wie die Vorstellungen von der Bauaufgabe Synagoge selbst. Die Auseinandersetzung mit dem Umgang mit dem baulichen Erbe erhaltener ebenso wie mit […]

  • Digitale Eröffnung des Anne Frank Tags 2021

    Am Freitag, den 11.06.2021, um 10:30 Uhr wird die Veranstaltung direkt aus der Anne-Frank-Grundschule in Berlin-Tiergarten im Livestream übertragen: www.annefrank.de/annefranktag2021-streaming. Dazu werden unter anderem ein Grußwort von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht, dem Botschafter des Königreichs der Niederlande Wepke Kingma, dem Holocaust-Überlebenden Tswi Herschel sowie Beiträge der Schüler*innen der Anne-Frank-Grundschule erwartet. Die Veranstaltung dauert 60 Minuten. Für […]

  • Lerntag in Gedenkstätte: Antisemitismus – gestern und heute

    Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße Schillstraße 25, Braunschweig

    Zu einem Lerntag lädt der Arbeitskreis Andere Geschichte am Sonntag, den 13. Juni 2021 um 14.00 Uhr ein: Spätestens das Attentat gegen die Jüdische Gemeinde in Halle im Oktober 2019 hat die Gefahren deutlich gemacht, die von einem erstarkenden Antisemitismus ausgehen. Zunehmender Rassismus und Rechtsradikalismus in der Gesellschaft bieten einen Nährboden. In der Veranstaltung wollen wir uns […]

  • Vortrag: Christlicher Antisemitismus am Beispiel des Eisenacher „Entjudungsinstituts“ 1939–1945

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

      Begleitprogramm zur Ausstellung „Neue Anfänge nach 1945“ Referent: Dr. Oliver Arnhold, Detmold Am 6. Mai 1939 wurde mit einem Festakt auf der Wartburg in Eisenach das „Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben“ auf der Grundlage einer Entschließung von elf evangelischen Landeskirchen gegründet. Das Institut war eng mit […]

  • Eröffnung der 2. Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide

    Kreis- und Universitätsmuseum, Juleum Collegienplatz 1, Helmstedt

    Dies ist eine geschlossene Veranstaltung! Mit Beiträgen von Bürgermeister Wittich Schobert, Stadt Helmstedt als Gastgeber der Jüdischen Kulturtage 2021, Dr.-Ing. Katrin Keßler, Vorstandsmitglied des Israel Jacobson Netzwerks sowie Michael Fürst, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen K.dö.R. und Schirmherr der Jüdischen Kulturtage. Kurzbeitrag zum Jahresthema am Beispiel von David Wegmann von Susanne Weihmann, […]

  • Mobile Sukka

    Herzogin-Anna-Amalia-Platz Herzogin-Anna-Amalia-Platz, Braunschweig

    Gebaut von der Bildhauerin Jael Benar wird unsere mobile Sukka (traditionelle jüdische Laubhütte) am Herzogin-Anna-Amalia-Platz in Braunschweig aufgestellt. Das Panel der Gäste ist divers, denn wir haben viele Fragen und viel zu erzählen: 14:00 Uhr - Jael Benar 15:00 Uhr - Wiebke Rasumny & Samuel Kantorovych (Meet a Jew) 16:00 Uhr - Anastassija Kononowa (JBDA […]

  • Chutzpeh: Poetry Slam mit Hanna Veiler

    Städtisches Museum Göttingen Ritterplan 7-8, Göttingen

    Hanna Veiler studiert in Tübingen und engagiert sich vielseitig: Sie ist Vorstandsvorsitzende der Jüdische Studierende Union Württemberg, Inklusionsbeauftragte des Jüdischen Jugendzentzentrums Stuttgart, und aktiv in der Jewish-Women-Empowerment-Gruppe. Hanna Veiler ist Poetry- Slamerin und kommt jetzt zu ihrem ersten Auftritt nach Göttingen. Die Veranstaltung findet im Innenhof des Museums statt. Die Veranstaltung ist teil der Ausstellung […]

  • Vortrag: Der Neubeginn jüdischen Lebens in Deutschland nach Kriegsende

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Begleitprogramm zur Ausstellung „Neue Anfänge nach 1945“ Referent: Dr. Thomas Rahe, Celle. Der Neubeginn jüdischen Lebens in Deutschland war eine unmittelbare Folge der Befreiung. Die Juden, die den Holocaust in den Konzentrationslagern, im Versteck oder als Flüchtlinge in der Sowjetunion überlebt hatten, lebten nun als „Displaced Persons“ in Sammellagern auf deutschem Boden. Die meisten von […]

  • Vortrag: Gebete, Gebote, Gebräuche im jüdischen Haus: Die Hebraica der HAB

    Dr. Louise Hecht wird am 21.09.21 um 16:30 Uhr in ihrem Online-Vortrag "Gebete, Gebote, Gebräuche im jüdischen Haus: Die Hebraica der HAB" die Ergebnisse präsentieren, die ihre Recherche unserer Hebraica-Bestände mit ihrem Schwerpunkt auf die religiöse Gebrauchstliteratur hervorgebracht hat. Der Link zur Videokonferenz lautet: https://bit.ly/3lmVmf9 Meeting-Kennnummer (Zugriffscode): 2375 796 8110 / Meeting Passwort: 4MFugEQsC67 (46384377 […]

  • Vortrag: Die Rolle des Völkerrechts im Nahost-Konflikt

    St. Michaelis Kirche Echternstraße 12, Braunschweig

    Ein Vortrag von Prof. Dr. Christian Tams, University of Glasgow. Das Heilige Land, der Nahe Osten, das Land, wo Milch und Honig fließen – es gibt so viele Bezeichnungen für Israel und Palästina. Allein diese Namen werden in manchen Kreisen hochpolitisch diskutiert. Prof Dr. Christian Tams ist Direktor des Centre for International Law and Security […]

  • Vortrag: Von „der gemeinen viel geringern und bloß particulären Religion der Juden“. Antijudaismus und Antisemitismus in Philosophie und Theologie seit der Aufklärung

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Referent: Prof. Dr. Rainer Kessler, Marburg und Frankfurt/Main. Bis zur Aufklärung wird das Judentum von christlicher Seite aus dem religiösen Grund abgelehnt, weil es Jesus nicht als Messias (Christus) anerkennt. Mit der Aufklärung und dem Aufkommen der historisch-kritischen Bibelwissenschaft verschiebt sich dies. Die jüdische Religion wird nun als minderwertig und „bloß particulär“ angesehen, jüdische Bibelauslegung […]

  • Vortrag: „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – was gibt es denn da zu feiern?“

    KVHS, Juleumshof, Ostflügel Bötticherstraße 2, Helmstedt

    Vortrag von Dr. Wolfgang Schneiß. In diesem Jahr gedenken wir an 1700 Jahre jüdisches Leben auf dem Gebiet des heutigen Deutschland, ausgehend von einer Urkunde aus dem Jahr 321 n.Chr. in Köln. Die Veranstalter haben das Jahr zum "Festjahr" erklärt und wollen jüdisches Leben "feiern". Schon um diese Begriffe hat es - längst vor Corona - […]

  • Dufte, Jubel, Tacheles! Ein heiteres Erzählprogramm zum Jiddischen und Hebräischen in unserer Alltagssprache

    BBS am Stadtgarten Heinrich-Pieper-Str. 3/7, Goslar

    Heiter und erkenntnisreich wird es mit dem Entertainer und Sprichwort-Experten Dr. Rolf-Bernhard Essig zugehen, wenn er die vielen jiddisch-hebräischen Wörtern und Redensarten unserer Alltagssprache vorstellt. Um welche Wörter es gehen wird? Man muss nur an die Mischpoke denken, die manchmal nicht ganz koscher ist oder sogar mies. Man hat sie ja auch für lau bekommen. […]

  • Zwei fotografische Blicke auf Kiryat Tivon – ein Gespräch: Gerd Druwe und Gal Mosenson (live aus Kiryat Tivon)

    St. Michaelis Kirche Echternstraße 12, Braunschweig

    Die Fotoausstellung „Freiwillig. Vielseitig. Eindrücklich. Unsere Freiwilligendienste in Kiryat Tivon und Jerusalem“ zeigt Perspektiven von 10 Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung Ökumenisches Lernen, die ein Jahr in Kiryat Tivon, Braunschweigs israelischer Partnerstadt, in Jerusalem und Beit Jala als Volontärinnen und Volontäre gelebt haben. Doch nicht nur das: In der Ausstellung werden auch jeweils zwei Fotografien […]

  • Vortrag über Lea Grundig und ihre Illustrationen

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Vortrag von Esther Zimmering, Schauspielerin. Von Mitte November 2020 bis Ende Juni 2021 war die Ausstellung "Unter dem Regenbogen - Illustrationen von Lea Grundig aus hebräischen Kinderbüchern" in der Celler Synagoge gezeigt. Corona-bedingt konnte keine Eröffnung stattfinden und der Vortag von Esther Zimmering musste ausfallen. Die Künstlerin hatte die Illustrationen während ihrer Emigration in den […]

  • Vortrag: Sally Perel – das Original

    Gedenkstätte Friedenskapelle Helmstedter Straße 54a, Braunschweig

    Vortrag von Reinhard Bein. Als Reinhard Bein seine Schülerausstellung „Aliyah – Braunschweiger Juden emigrieren nach Palästina“ vorbereitete, lebte er im März 1988 für eine Woche bei seinen israelischen Freunden Eli und Zipora Schilgi in Kfar Yedidya in der Nähe von Nethania. Der Auftrag war: Fotos und Interviews mit Zeitzeugen sammeln. Eli regte an, einen aus […]

  • Vortrag: Divers und ganz ’normal‘ – Jüdisches Leben in Deutschland heute

    Kreishaus, Raum 0104 Klubgartenstr. 6, Goslar

    Vortrag von Rebekka Denz. Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten erfreulicherweise in ihrer bunten Vielfalt entwickelt. Die heute bestehende jüdische Infrastruktur reicht von religiösen Gemeinden über Interessenvertretung bis hin zu sportlichen, kulturellen und politischen Vereinigungen. Berlin gilt als Paradebeispiel der diversen jüdischen Kultur. Jüdische Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen […]

  • Tehillim – Psalmen im Dialog

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Referenten: Rabbinerin Dr. Ulrike Offenburg, Berlin und Pastor Dirk Wagner, Celle. In einer öffentlichen Dialogveranstaltung werden Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg und Pastor Dirk Wagner im  Gespräch die unterschiedlichen Zugänge in der Tradition  ihrer Religionen erörtern und vielleicht gemeinsam neue  Wege erschließen. Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg stammt aus Ost-Berlin, wo sie heute noch überwiegend lebt und […]

  • Vortrag: Antisemitismus in Niedersachsen – einst und heute

    Wandelhalle Badepark, Bad Harzburg

    Spätestens das Attentat gegen die Jüdische Gemeinde in Halle im Oktober 2019 hat in weiteren Teilen der Gesellschaft die Gefahren deutlich gemacht, die von einem erstarkenden Antisemitismus ausgehen. In der Veranstaltung wollen wir uns über die aktuellen Tendenzen informieren. Und wir wollen uns erinnern: Wie sollen wir mit der Erinnerung an Antisemitismus vor Ort umgehen? […]

  • Lesung: Es brennt. Mordechai Gebirtig, Vater des Jiddischen Liedes.

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Lesung und Vortrag mit Uwe von Seltmann, Warschau. Wenn die Geschichte anders verlaufen wäre und nicht Millionen Juden mitsamt ihrer Kultur vernichtet worden wären, so der italienische Künstler Rudi Assuntino, wäre der jiddische Dichter Mordechai Gebirtig heute so populär wie die Gershwin-Brüder. Gebirtig, auch der „Vater des jiddischen Liedes“ genannt, wurde 1942 im Krakauer Ghetto […]

  • Vortrag: Divers und ganz ’normal‘ – Jüdisches Leben in Deutschland heute

    KVHS Gifhorn Raum B 111 Freiherr-vom-Stein-Str. 24, Gifhorn

    Vortrag von Rebekka Denz. Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten erfreulicherweise in ihrer bunten Vielfalt entwickelt. Die heute bestehende jüdische Infrastruktur reicht von religiösen Gemeinden über Interessenvertretung bis hin zu sportlichen, kulturellen und politischen Vereinigungen. Berlin gilt als Paradebeispiel der diversen jüdischen Kultur. Jüdische Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen […]

  • Vortrag: Das historische Ereignis von Oktober 1931 in Bad Harzburg: Geschehen, Folgen, Auftrag für heute.

    Wandelhalle Badepark, Bad Harzburg

    Referent: Dr. Peter Schyga (Historiker und 1. Vorsitzender Spurensuche Harzregion e.V.). Peter Schyga, der zusammen mit anderen die Ausstellung zur Harzburger Front von 2009 konzipiert und verwirklicht hat, wird auf das zeithistorische Ereignis und seine Folgen, die in der Zerschlagung der demokratischen Republik von Weimar mündeten, betrachten. Ein besonderes Augenmerk legt er auf politischen und […]

  • Vortrag: Mord im Krankenhaus

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Der Celler Journalist Andreas Babel berichtet am Donnerstag, 25. November 2021, in der Celler Synagoge über den „Kindermord im Krankenhaus“. Im Hamburger Kinderkrankenhaus Rothenburgsort begann die spätere Chefärztin der Celler AKH-Kinderklinik, Dr. Helene Darges-Sonnemann, in den 1930er Jahren ihre Karriere. Dabei war sie ab 1940 aktiv an dem NS-Mordprogramm an behinderten Kindern beteiligt. Später, in […]

  • Gespräch: 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland

    Evangelische Akademie Abt Jerusalem Alter Zeughof 1, Braunschweig

    Gespräch mit Renate Wagner-Redding, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig, Dr. Felicitas Heimann-Jelinek, Wien, Co-Kuratorin der neuen Dauerausstellung „Als wär´s ein Stück von uns. Deutsch-jüdische Geschichten aus Niedersachsen“ (ab 09.12.2021) des Braunschweigischen Landesmuseums. 2021 jährt sich die urkundliche Erwähnung jüdischen Lebens in Deutschland. In einem Dekret Kaiser Konstantins aus dem Jahr 321 n. Chr. wird erstmals […]

  • Vortrag: Heilige Schriften verstehen und auslegen – Die Tora im Judentum

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Vortrag und Workshop mit Bruno Landthaler. In einer Welt visueller Eindrücke haben es Texte immer schwerer, ernstgenommen zu werden. Das gilt vor allem auch für heilige Texte von Religionen. Denn diese spiegeln kein modernes Lebensgefühl wider und werden deshalb immer häufiger, auch von religiösen Menschen, beiseitegelegt. Das Judentum als ausgesprochene Textreligion hat in seiner Geschichte Verfahren […]

  • Vortrag: Erinnerungskultur in Braunschweig

    Städtisches Museum Braunschweig Steintorwall 14, Braunschweig

    Vortrag von Dr. Anja Hesse, Kulturdezernentin der Stadt Braunschweig. Donnerstag 27.1.2022, Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Regelungen des Städtischen Museums. (Eintritt frei)

  • Vortrag: Jerusalem in der Bibel

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Klaus Grünwald Referent: Prof. Dr. Klaus Grünwaldt, theologischer Referent im Landeskirchenamt der Ev.-luth. Landeskirche Hannover und Honorarprofessor für das Fach Altes Testament, Leibniz Universität Hannover. Jerusalem ist bereits in der Zeit der Bibel ein schillernder Ort. Hier spielt sich wie unter einem Brennglas Israels Leben mit Gott in der Geschichte ab. Denn: Jerusalem ist der […]

  • Vortrag: Jerusalem – der gordische Knoten

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Jerushalayim, al-Quds und Jerusalem – drei Namen für eine Stadt, die Juden, Moslems und Christen gleichermaßen heilig ist. Aber auch Agnostiker und Atheisten dürfte die in den judäischen Bergen gelegene Metropole kaum kalt lassen, was vor allem an ihrer Schönheit sowie ihrer historischen Bedeutung liegt. Und in wohl keiner anderen Stadt auf der Welt sind […]

  • Vortrag: Eine nächtliche Reise nach Jerusalem – Perspektiven aus der islamischen Tradition

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Jerusalem, eine Stadt, die für Judentum, Christentum und Islam jeweils eine besondere Rolle spielt. Sie wurde im Lauf der Zeit zum Spielball verschiedener religiöser und politischer Machtansprüche. Die Bedeutung Jerusalems für die Muslime steht hauptsächlich in Verbindung zur Nachtreise des Propheten Muhammad. Wie wird dieses Ereignis im Koran erzählt? Gibt es eine theologische Begründung für […]

  • Vortrag: „Nächstes Jahr in Jerusalem…“ – Perspektiven aus der jüdischen Tradition

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Mittelpunkt der Welt, Wohnsitz Gottes, ein Ort, mit dem sich tiefe Irritation und jahrtausendealte Sehnsucht verbinden – all das war und ist Jerusalem für Jüdinnen und Juden. Für die jüdische Tradition ist Jerusalem ein Spiegel der Beziehungen zwischen Gott und Volk Israel, der Ort, wo Himmel und Erde sich berühren. Aber wie kann eine Stadt […]

  • Vortrag: „The Jewish Enemy“ – Der Nationalsozialismus und die Wahnidee einer „jüdischen Weltherrschaft“

    Aula der Paul-Klee-Schule Celle Wittestr. 10, Celle

    Der renommierte, vielfach ausgezeichnete Historiker Jeffrey Herf untersucht in seiner Studie The Jewish Enemy – Nazi Propaganda During World War II and the Holocaus die zentrale Rolle, die der Vorstellung einer „jüdischen Weltherrschaft“ in der nationalsozialistischen   Propaganda einnahm, wie sie die Kriegsführung prägte und den Holocaust motivierte. Seine auf vielen neu erschlossenen Quellen gestützte Arbeit […]

  • Vortrag: Das Ende der Kindheit – Jüdische Kindheit und Jugend in der NS -Zeit

    Gymnasium Julianum Goethestr. 1A, Helmstedt

    Vortrag von Rebekka Denz. Als die Nationalsozialisten im Januar 1933 an die Macht kamen, waren Jüdinnen und Juden integraler Bestandteil der deutschen Gesellschaft. Jüdische Mädchen und Jungen gingen zur Schule, waren in der Ausbildung, turnten in Sportvereinen oder sangen im Chor. Wie veränderte sich in den Jahren der zunehmenden Ausgrenzung und Gewalt der Alltag der […]

  • Vortrag: Die Macht der Bilder. Antijüdische Vorurteile und Mythen

    Stadtkirche St. Marien An der Stadtkirche, Celle

    Bildmotive, die an und in zahlreichen Kirchen angebracht sind, so auch in der Lutherstadt Wittenberg, haben über die Jahrhunderte mit den durch sie transportierten Vorurteilen die Gedankenwelt durchdrungen und mehr oder weniger bewusst gesellschaftliches Verhalten und Sprache nachhaltig geprägt. Schimpfworte wie „Judenschwein“ oder „Saujude“, die auch heute noch benutzt werden, um Juden, aber auch Nicht-Juden […]

  • Vortrag: Eine „Weiber-Bibel“ – auch für Männer: וראינה צאינה – Zenerene

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Referent: Walter Schiffer M.A., M.Th., Institut für Jüdische Studien der Universität Münster. Im „Austauschlager“ Bergen-Belsen war es erlaubt, in mitgebrachten Büchern zu lesen. Das jüngst erschienene Bergen-Belsen-Tagebuch von Jenő Kolb spricht am 15. Juli 1944 davon, dass Frauen am Schabbat ‚Zéena u-Réena‘ lasen. Was verbirgt sich hinter diesem Titel, der verkürzt in Jiddisch ‚Zenerene‘ genannt […]

  • Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen

    Lewer Däle Liebenburg/Gemeindehaus St. Trinitatiskirche Martin-Luther-Str. 1, Liebenburg

    Bericht von Dr. Kurt Fontheim. Am 23.1.2012 verlegte der Künstler Gunter Demnig vor der einstigen Nervenklinik Dr. Fontheim, heute DR. FONTHEIM Mentale Gesundheit in Liebenburg, Stolpersteine in Erinnerung an neun Patientinnen, die 1940 von den Nazis ermordert wurden. Dr. Kurt Fontheim berichtet über das Projekt des Künstlers, der seit 1996 Stolpersteine in Deutschland und mittlerweile […]

  • Vortrag: Überlegungen zum Umgang mit ehemaligen Synagogen

    Braunschweigisches Landesmuseum - Hinter Aegidien Hinter Aegidien 4, Braunschweig

    Einblicke in die Forschung von Dr. Felicitas Heimann-Jelinek.  Am 21.06.2022 um 19 Uhr gibt Dr. Felicitas Heimann-Jelinek Einblicke in die erst seit Kurzem kritisch gestellte Frage nach dem Umgang mit ehemaligen jüdischen Sakralbauten – insbesondere nach 1945. Der Vortrag findet im Garten des Museums Hinter Aegidien statt, der Eintritt ist frei. Synagogen werden meist vor […]

  • Vortrag: Jüdisches Leben in Deutschland heute

    Lewer Däle Liebenburg/Gemeindehaus St. Trinitatiskirche Martin-Luther-Str. 1, Liebenburg

    Die in München lebende Autorin Lena Gorelik diskutiert vormittags mit Schülerinnen und Schülern und hält am Abend einen Vortrag über jüdisches Leben in Deutschland heute. Sie setzt sich damit auseinander, was „Jüdischsein“ im heutigen Deutschland bedeutet, wie es ist, wenn die Angst vor Antisemitismus bei den Betroffenen plötzlich greifbar wird. Es ist nicht allein Aufgabe […]

  • Auftaktveranstaltung: Net Olam–Jüdische Friedhöfe im Fokus von Antisemitismus und Prävention

    Haus der Wissenschaft Pockelsstraße 11, Braunschweig

    In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für vier Jahre geförderten Forschungsprojekt „Net Olam“, das die Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa (Braunschweig), das Salomon Ludwig Steinheim-Institut (Essen) und das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege durchführen, sollen die Hintergründe, das tatsächliche Ausmaß, die Art der Schäden die materiellen und immateriellen Folgen […]

  • Vortrag: Das Ende der Kindheit – Jüdische Kindheit und Jugend in der NS -Zeit

    Lewer Däle Liebenburg/Gemeindehaus St. Trinitatiskirche Martin-Luther-Str. 1, Liebenburg

    Termin auf den 1. Juli 2022 verschoben aufgrund von Krankheit Vortrag von Rebekka Denz. Als die Nationalsozialisten im Januar 1933 an die Macht kamen, waren Jüdinnen und Juden integraler Bestandteil der deutschen Gesellschaft. Jüdische Mädchen und Jungen gingen zur Schule, waren in der Ausbildung, turnten in Sportvereinen oder sangen im Chor. Wie veränderte sich in […]

  • Bericht: Gedenkstättenprojekte der Volkswagen AG

    Lewer Däle Liebenburg/Gemeindehaus St. Trinitatiskirche Martin-Luther-Str. 1, Liebenburg

    „Alle diese 1,5 Millionen Kinder, die umgebracht worden sind, verdienen es, dass wir ihre Geschichten und Namen in Erinnerung halten“. Ines Doberanzke-Milnikel, Koordinatorin des VW-Konzerns für Projekte in der Gedenkstätte Auschwitz und der dortigen Internationalen Jugendbegegnungsstätte, begleitet Auszubildende nach Auschwitz, die dort helfen, Materialien und Gebäude zu erhalten. Sie berichtet über dieses Engagement. Dieser Bericht […]

  • Galka Emmy Scheyers Galeriehaus in Hollywood

    TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.2, Altgebäude/Trakt Schleinitzstraße Schleinitzstr. 19, Braunschweig

    Vortrag von Gilbert Holzgang. Galka Emmy Scheyer in ihrem Galeriehaus in Hollywood Am Dienstag, 5. Juli, um 18.30 Uhr stellt Gilbert Holzgang in einem öffentlichen Vortrag der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur an der TU Braunschweig das Galeriehaus von Galka Emmy Scheyer in Hollywood vor. Die in Braunschweig in einer jüdischen Unternehmerfamilie geborene […]

  • Vortrag: „Wer den Juden in den Kanal schmeißt und ertränkt…“ Die Geschichte der Familie Traube

    Alte Feuerwache Wehrstraße 27, Salzgitter-Lebenstedt

    „…hat keine Strafe zu fürchten.“ Dies, so schrieb Gerhard Traube einige Jahre später, hätte der damalige Kreisleiter des Salzgittergebietes Anfang der 1940er-Jahre in Bezug auf seinen Vater Walter gefordert. Damit verdeutlicht er die massive Verfolgung, der die Familie während der Zeit des Nationalsozialismus aufgrund ihres jüdischen Hintergrundes ausgesetzt war. Im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres […]

  • Vortrags-/Diskussionsveranstaltung: „Eine Straße für Max Ohrenstein“

    Haus der Kirche Lutherstraße 7, Bad Harzburg

    Bad Harzburg hatte eine reichhaltige jüdische Geschichte, in der Juden als Gäste aus aller Welt willkommen waren. Man bemühte sich um diese internationalen Gäste, z.B. war die Schlachtung nach jüdischem Ritus erlaubt. Das Hotel „Parkhaus“ und einige Pensionen boten koscheres Essen an. Hinter dem „Parkhaus“ lud eine Synagoge zum Gebet. Antisemiten beschimpften den Kurort deshalb […]

  • FÄLLT AUS! Vortrag: „Mit Kindern über den Krieg sprechen“

    Liberale Jüdische Gemeinde Wolfsburg-Region Braunschweig e.V. Schachtweg 14, Wolfsburg

    Die Veranstaltung findet nicht statt! Vortrag von Agnieszka Maluga zum 80. Sterbetag von Janusz Korczak.  Prof. Dr. Agnieszka Maluga hat eine Vertretungsprofessur für Soziale Arbeit und  Diversität an der Hochschule Augsburg inne und ist Vorsitzende der Deutschen  Korczak-Gesellschaft e.V. Vormals war sie  Referentin für Frühkindliche Bildung bei der Bertelsmann Stiftung. Anmeldung bis zum 15.09.2022 unter […]

  • Poetry Slam – „Jüdische Autor*innen im zeitgenössischen Kontext“

    Warenannahme/Kulturzentrum Faust Zur Bettfedernfabrik 3, Hannover

    Hannover war und ist Heimat bzw. Bezugspunkt für zahlreiche Jüd*innen. Und manch eine*r hat die gesellschaftliche Entwicklung der jeweiligen Epoche sowie das eigene Lebensgefühl sehr pointiert zum Ausdruck gebracht – zwischen Buchdeckeln, in Zeitungsartikeln sowie auf großen oder kleinen Bühnen. Zu ihnen gehören Heinrich Heine, Karl Jakob Hirsch, Theodor Lessing, Kate Steinitz und Hannah Arendt. […]

  • Vortrag: Die Bedeutung des Silberschmucks der Thora

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Die Thora, bestehend aus den fünf Büchern Mose, ist die wichtigste Schrift der jüdischen Religion und hat über Jahrtausende die antike Form der Rolle beibehalten. Juden verehren nicht nur den sinngemäßen Inhalt der Thora, sondern auch die einzelne Thorarolle. Sie wird, wenn sie nicht in Benutzung ist, im Thoraschrein aufbewahrt und ist prächtig geschmückt. Üblich […]

  • Öffentliche Informationsveranstaltung zu weiteren Stolpersteinen in Goslar

    Raum „Arcachon“ im Kulturmarkt Goslar Am Museumsufer 2, Goslar

    Die Initiative Stolpersteine im Verein „Spurensuche Harzregion e.V.“ lädt ein zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung zum Stand der Recherchen für weitere Stolpersteine in Goslar, die 2023 verlegt werden sollen. Seit 30 Jahren verlegt der Künstler Gunter Demnig sog. Stolpersteine, quadratische Messingtafeln mit den wichtigsten biographischen Angaben vor den Häusern, in denen zuletzt Opfer des deutschen Faschismus […]

  • Vortrag: „Antisemitismus: alte und neue Herausforderungen.“

    Haus der Wissenschaft (Aula) Pockelsstraße 11, Braunschweig

    Vortrag von Dr. Franz Rainer Enste | Niedersächs. Landesbeauftragter gg. Antisemitismus. Religiöser Extremismus und Antisemitismus gehören zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Auch in unseren Schulen zeigen sich diese Phänomene mitunter deutlich. Aber auch die Lösung dieser Probleme liegt in den Schulen. An keinem anderen Ort in unserer Gesellschaft kann das gelingende Zusammenleben verschiedenster Herkünfte, […]

  • Vortrag: „…was hat die Wehrmacht von uns abgeholt?“ Regionale Aspekte des NS-Kulturgutraubes in Braunschweig

    Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße Schillstraße 25, Braunschweig

    Vortrag von Dr. Hansjörg Pötzsch. Portrait Marcus Gumpel aus Fulda (...-1733), aus dem Vorbesitz von Helene Lilien, verschollen, gelistet bei Lost Art seit 2022, Foto: Aus Privatbesitz Wer waren Täter, Profiteure und Opfer des NS-Kulturgutraubes in Braunschweig? Anhand ausgewählter Beispiele aus der Provenienzforschung an den 3Landesmuseen Braunschweig gibt der Vortrag erste Antworten auf diese Frage. […]

  • „Talk Tacheles“

    Braunschweigisches Landesmuseum - Hinter Aegidien Hinter Aegidien 4, Braunschweig

    Die Veranstaltungsreihe „Talk Tacheles“ öffnet den Blick für neue Narrative der pluralen Erinnerungs- und Zukunftskultur: Ohne Klischees, ohne Berührungsängste dafür mit viel Raum für kontroverse, versöhnliche Diskurse. Die erste Veranstaltung nimmt das Thema "Nie wieder" in den Blick. Zu Gast sind die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig Renate Wagner-Redding, die Lyrikerin Safiye Can und der […]

  • Vortrag/Buchvorstellung: „Entwicklung von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in Braunschweig“

    Dr.-Heinrich-Jasper-Saal der SPD Schlossstraße 8, Braunschweig

    Der Arbeitskreis Andere Geschichte e.V. lädt Interessierte am Donnerstag, den 8. Dezember 2022 um 17.00 Uhr zu einem Vortrag von Prof. Dr. Michael Wettern im Dr.-Heinrich-Jasper-Saal der SPD in der Schlossstraße 8 (3. OG) ein. Der Referent wird zum Thema „Entwicklung von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in Braunschweig“ sprechen und auf diese Weise sein gleichnamiges Buch […]

  • Vortrag: „Wekol Simra: Die Stimme der Melodie“ – Das vielfältige Universum der jüdischen Musik

    Leisewitzhaus Aegidienmarkt 12, Braunschweig

    Vortrag von Dr. Jean Goldenbaum (Europäisches Zentrum für jüdische Musik, Hannover). Von biblischen Zeiten bis heute, innerhalb und außerhalb der Synagoge, in Israel oder in der Diaspora, das Leben des jüdischen Volkes war immer von der Präsenz der Musik geprägt. In diesem Vortrag erläutert Dr. Jean Goldenbaum dieses vielfältige Universum und erklärt es in einem […]

  • Online Vortrag: „Ukrainian Art Historians and Jewish Art in the Soviet Era: A Deleted Chapter“

    The Center for Jewish Art invites you to the award ceremony of the Bezalel, Mordechai, and Nessia Narkiss Prize for excellence in the research of Jewish Art. This year the prize is awarded to Prof. Dr. Eugeny Kotlyar. The recipient will give the lecture: "Ukrainian Art Historians and Jewish Art in the Soviet Era:  A Deleted Chapter". The ceremony will take place online […]

  • Vortrag: Yoram und Malka Igael aus Kiryat Tivon zu Erfahrungen der NS-Zeit in ihrer Familie

    Stadtbibliothek Braunschweig - Kinderbibliothek, 2. OG Schlossplatz 2, Braunschweig

    Yoram Igael aus Kiryat Tivon wird am 12. Januar in seinem öffentlichen Vortrag „The amazing story of my mother and her family“ die Geschichte seiner Familie während des Zweiten Weltkriegs erzählen. Der englischsprachige Vortrag findet ab 17:00 Uhr im Seminarraum im 2. OG der Stadtbibliothek, Schlossplatz 2, 38100 Braunschweig statt. Der Eintritt ist frei. Aufgrund […]

  • Vortrag: Das Gelobte Land eine Nazi-Hochburg?

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Vortrag von Dr. Ralf Balke, Journalist, Berlin und Tel Aviv. © Privat | Dr. Ralf Balke Vor 1939 war jeder Dritte der 2.500 deutschen Siedler in Palästina Mitglied der NSDAP, die Hitler-Jugend von Haifa bot Hebräisch-Kurse an. Nach dem Krieg mussten die Palästina-Deutschen weichen – und wurden von Israel finanziell entschädigt. Die Geschichte der Landesgruppe […]

  • Vortrag: Erlebnisse eines jüdischen Lehrers im 1. Weltkrieg

    St. Katharinen Gemeindehaus An der Katharinenkirche 4, Braunschweig

    Vortrag von Dr. Joachim Frassl, Seesen Die Arthur Assur Strauß Collection des Leo Baeck Institute in New York bewahrt Textdokumente des jüdischen Lehrers Assur Strauß auf, der von 1896 bis 1921 an der Seesener Jacobson-Schule unterrichtet hat. Dazu gehören ein ca. 50-seitiges Tagebuch, das den Lehrer während seines Militäreinsatzes im 1. Weltkrieg an der Ostfront […]

  • Lerntag 2023: „Menschen in der Region Braunschweig – in der NS-Zeit und in der Erinnerung heute“

    Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße Schillstraße 25, Braunschweig

    Auch in diesem Jahr möchte der Arbeitskreis Andere Geschichte e.V. wieder einen Lerntag für alle Interessierten veranstalten. Anknüpfend an die bisherige Tradition soll der Tag in diesem Jahr wieder anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus im Januar stattfinden. Deshalb laden wir Sie zu der Veranstaltung unter dem Thema „Menschen in der Region Braunschweig […]

  • Antisemitismus als Gegenstand politischer Auseinandersetzung

    Theologisches Zentrum Alter Zeughof 1, Braunschweig

    Rückblickend bleibt von der documenta fifteen vor allem die Antisemitismus Debatte in Erinnerung. Unabhängig davon, wie wir die künstlerische Leistung dieser documenta beurteilen, ist es die Frage, ob dies angemessen ist. Ist diese Sicht auf die Kunstausstellung, wie Prof. Susan Neiman sagt, Symptom eines Kulturkampfes, der seit der BDS-Resolution durch den Bundestag hohe Wellen schlägt? […]

  • Vortrag: Ephraim Moses Lilien

    St. Katharinen Gemeindehaus An der Katharinenkirche 4, Braunschweig

    Mit P. Wolfgang Stickler OP 1907 erhielt Ephraim Moses Lilien vom Braunschweiger Westermann Verlag den Auftrag zur künstlerischen Gesamtausstattung einer auf 10 Bände angelegten Ausgabe der Heiligen Schrift mit dem Titel „Bücher der Bibel“. Von 1908 bis 1912 konnten drei der zehn geplanten Einzelbände erscheinen. Ephraim Moses Lilien und sein Werk waren nach seinem plötzlichen […]

  • Präsentation: Gedenkstättenprojekt 2023

    Mensa Oberschule Seesen St.-Annen-Straße 30A, Seesen

    Die Gedenkstättenfahrt der Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs ist beendet. Nach einer emotional intensiven und arbeitsreichen Woche sind alle mit vielen neuen Eindrücken nach Seesen zurückgekehrt. Die gewonnenen Erkenntnisse haben die Schülerinnen und Schüler in einer Präsentation umgesetzt und verarbeitet, die sie Ihnen gerne vorstellen möchten. Wir laden Sie aus diesem Grund zur öffentlichen […]

  • Vortrag: Galka Scheyer von Braunschweig in die Welt

    St. Katharinen Gemeindehaus An der Katharinenkirche 4, Braunschweig

    Mit Dr. Arndt Gutzeit, Braunschweig Vor etwa 130 Jahren, 1889, wurde Emilie Esther Scheyer, die Emmy genannt wurde und sich später den Namen Galka gab, als Tochter von Henriette und Leopold Scheyer in Braunschweig geboren. Sie gehört damit zu jener Generation der in den 1880er Jahren Geborenen, die als Künstler, Architekten, Schriftsteller oder Musiker die […]

  • Präsentation Stolperstein-Recherchen

    Roter Saal Schlossplatz 1, Braunschweig, 38100

    Vorgestellt werden die Schicksale von: Hugo, Rosa, Anita und Margot Wertheim Heinrich und Martha Waltemate Walter Maaß Heinrich und Marta Rodenstein Die Biographie-Recherchen wurde durchgeführt von Dr. Anike Rössig. Lehrerin an der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule, und Jugendlichen der Sozialistischen Jugend Die Falken, Bezirksverband Braunschweig.

  • Vortrag: „Du bist der Erde geschenkt!“

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Mit Walter Schiffer M.A., M.Th., Universität Münster, Institut für Jüdische Studien. © Privat | Walter Schiffer Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass unser Planet geplündert wird und wir an die Grenzen des Wachstums stoßen. Ökologische Fragestellungen und unser Verhältnis zur Natur stehen deshalb zurzeit auf den vorderen Plätzen der Tagesordnung. Gangbare Wege werden gesucht und diskutiert. […]

  • Vortrag mit Lesung: Literaturnobelpreisträger Samuel Agnon, vorgestellt von Manfred Zieger

    Jüdische Gemeinde Braunschweig Steinstraße 4, Braunschweig

    Samuel Agnon In der Reihe Literatur in Israel, veranstaltet von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und dem Raabehaus spricht Manfred Zieger über Schmuel (Samuel) Josef Agnon, geboren 1888 als Samuel Josef Czaczkes in Butschatsch (Österreich-Ungarn, nach 1919 Polen, 1939 Sowjetunion, heute Ukraine). Agnon wurde in einer Talmudschule zum Rabbiner ausgebildet und veröffentlichte schon mit 15 Jahren erste […]

  • Vortrag: „Follow the white Rabbit“ – Antisemitismus im Kontext der Verschwörungsideologien

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Begleitvortrag zur Ausstellung Antisemitismus für Anfänger. Mit Katarzyna Miszkiel-Deppe, Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Niedersachsen. © RIAS Niedersachsen | Miszkiel-Deppe RIAS Verschwörungsmythen blicken auf eine lange Geschichte zurück und finden auch heute gesamtgesellschaftlich teilweise hohen Zuspruch. So meint fast die Hälfte der Befragten der „Mitte-Studie“, dass es geheime Organisationen gäbe, die Einfluss auf politische Entscheidungen […]

  • Vortrag: Anna Goslar – die erste Ärztin aus Celle

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Mit Prof. Dr. Thomas Hauf, Celle. Der Grabstein von Anna Goslar auf dem jüdischen Friedhof in Celle lässt den Betrachter erstaunt innehalten. Eine in Medizin promovierte Frau – wie war das um die Jahrhundertwende möglich? Nehmen Sie Teil an einer spannenden Spurensuche mit bewegenden Dokumenten und einem erstaunlichen Ergebnis. Anna Goslar war die erste Ärztin […]

  • Antisemitismus als Gegenstand politischer Auseinandersetzung

    Theologisches Zentrum Alter Zeughof 1, Braunschweig

    Rückblickend bleibt von der documenta fifteen vor allem die Antisemitismus Debatte in Erinnerung. Unabhängig davon, wie wir die künstlerische Leistung dieser documenta beurteilen, ist es die Frage, ob dies angemessen ist. Ist diese Sicht auf die Kunstausstellung, wie Prof. Susan Neiman sagt, Symptom eines Kulturkampfes, der seit der BDS-Resolution durch den Bundestag hohe Wellen schlägt? […]

  • Vortrag und Diskussion: „Christliche Signatur des Antisemtismus“

    Ev.-luth. Kirche St. Trinitatis Martin-Luther-Str. 1, Liebenburg

    mit Dr. Christian Staffa (Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche, Evangelische Akademie zu Berlin, Christlicher Vorsitzender der AG Juden und Christen beim DEKT und Beauftragter der Ev. Kirche in Deutschland für den Kampf gegen Antisemitismus) Der Eintritt ist frei. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Trinitatis und der „Dr. Fontheim Mentale […]

  • Vortrag mit Workshop: Jüdisch und weiblich. Weiblich und jüdisch? – Jüdische Frauen in Deutschland heute

    Mehrgenerationenhaus Helmstedt Triftweg 11, Helmstedt

    Rebekka Denz Referentin Rebekka Denz, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Israel Jacobson Netzwerks. Jüdisches Leben heute ist vielfältig, in Deutschland und auch bei uns in Niedersachsen. In der Veranstaltung wird eingangs der Frage nach der Stellung der Frau im Judentum im Allgemeinen nachgegangen. Im Folgenden wird als Schwerpunkt der Veranstaltung jüdisches Leben der Gegenwart thematisiert: Wie stellt […]

  • Vortrag: „Die Erben der Arisierung“

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Warum ist „Arisierung“ nach mehr als 70 Jahren (erst/noch immer) ein Thema? Ein Vortrag von Armin Flesch. Im Unterschied zu den Vernichtungslagern, zu Opfern, Tätern und Organisatoren des Mords an den europäischen Juden, über die es seit 1945 eine gewaltige Zahl an Publikationen gibt, spielte das Thema „Arisierung“ bis zum Jahr 2000 praktisch keine Rolle. […]

  • Vortrag: Vor 90 Jahren: Bad Harzburg 1933 – Propaganda und Gewalt

    Haus der Kirche Lutherstraße 7, Bad Harzburg

    Vortrag von Markus Weber. Die Stadtgesellschaft in Bad Harzburg veränderte sich entscheidend und – wie auch auf Reichsebene – in einem atemberaubenden Tempo, als Hitler 1933 die Macht übertragen bekam: Mit Mitteln der Propaganda und des Terrors, die einander gegenseitig bedingten, wurden dabei auch in Bad Harzburg die Machtverhältnisse und das Zusammenleben im Sinne der […]

  • Vortrag: „[…] als Schule den Grund legen für das bürgerliche Leben!“ Die Schüler der Samsonschule Wolfenbüttel 1786-1928

    Niedersächsisches Landesarchiv Standort Wolfenbüttel Forstweg 2, Wolfenbüttel

    Die Samsonschule war bis zu ihrer Auflösung 1928 über ein Jahrhundert lang prägender Bestandteil des jüdischen Lebens in Wolfenbüttel. Anhand von Berichten und biographischen Details von Schülern und Lehrern aus unterschiedlichen Epochen soll im Vortrag von Sarah Jaglitz (Moses Mendelssohn Stiftung) die wandlungsreiche Geschichte der Schule beleuchtet und ihr Wirkungskreis, der weit über das Herzogtum […]

  • „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“. Ein Blick in Kinderbibeln im Lichte des christlich – jüdischen Dialogs

    Mensa der Wallschule Sally Perel Peine Luisenstraße 3-5, Peine

    Impulsvortrag von Dr. Volker Menke - mit anschließendem Austausch. Kinderbibeln sind religiöse Primärliteratur. Können sie unter Umständen auch eine Primärquelle antijüdischer Einstellungen sein? Wie erzählt man biblische Geschichten in wertschätzender Weise in Bezug auf Juden und Christen? Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Vortrag + Diskussion: „Was tun gegen Antisemitismus?“ mit Dr. Felix Klein, Berlin

    Ev.-luth. Kirche St. Trinitatis Martin-Luther-Str. 1, Liebenburg

    In Deutschland werden Juden oder als Juden wahrgenommene Menschen heute auf offener Straße beschimpft, bespuckt, bedroht, attackiert oder es wird in den sozialen Medien völlig enthemmt gegen sie agitiert. Angesichts der wachsenden antisemitischen Tendenzen in unserer Gesellschaft hat sich Dr. Felix Klein, „Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus“, […]

  • Vortrag: Historische Wandgestaltung und Zeitdokumente

    Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte Eisenhüttenstraße, Tor 1,, Salzgitter-Watenstedt

    in den Gebäuden des ehemaligen KZ Im Rahmen des 6. Europäischen Tags der Restaurierung gibt die Restauratorin Beate Skasa-Lindermeir Einblick in ihre Arbeit und informiert über ihre Untersuchungen im ehemaligen KZ Drütte. Im Anschluss ist die Ausstellung bis 16.00 Uhr geöffnet. Vortrag: Dipl. Rest. Beate Skasa-Lindermeir M. A.

  • Vortrag: Die Halacha: Recht als Wegbereiter religiöser Praxis im Judentum

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Die Veranstaltung wurde aus gegebenem Anlass abgesagt! Ein Vortrag von Alisa Bach M.A., Judaistin, Hannover. Alisa Bach. Foto: Stefan Heinze Der christliche Blick auf das Judentum war lange Zeit und ist zum Teil auch heute noch geprägt von einem Bewusstsein der Gegensätze: hier Religion der innerlichen Gläubigkeit – dort Religion des äußerlichen Gesetzesgehorsams; hier Religion […]

  • Vortrag: Karl Steinacker, die Hornburger Synagoge und die Juden

    Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße Schillstraße 25, Braunschweig

    Ein Vortrag von Susanne Weihmann. Unterstützt von der Jüdischen Gemeinde erwirbt Steinacker 1925 für das Vaterländische Museum die ihn als „Geschichtsdenkmal“  beeindruckende Barocksynagoge. Unter nationalsozialistischer Regierung wird man die Förderer seines Projektes verfolgen und ihre aktive Braunschweiger Synagoge 1938 zerstören. In Steinackers in den Jahren 1937 bis 1944 verfasster privater Lebensrückschau bleibt dies alles unerwähnt, […]

  • Vortrag: Aberglaube, Esoterik und Verschwörungsmentalität – Befunde der Leipziger-Autoritarismus-Studie 2022

    Hochschule Hannover, Fakultät 5, Gebäude 3E, Raum 3.E.1.09 Blumhardtstraße 2, Hannover

    Ein Vortrag von Clara Schließler (Universität Leipzig). Diese Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Gefährliche Verbindungen: Antisemitismus, Esoterik und Verschwörungsmythen“. Mit der Corona-Pandemie ist es zu einer neuen Konjunktur von antisemitisch konnotierten Verschwörungsmythen gekommen, die bis heute fortdauert. Besonders augenfällig, aber auch erklärungsbedürftig sind dabei die Verbindungen zum esoterischen Milieu. Scheint es zwischen Antisemitismus und Esoterik […]

  • Vortrag: Antisemitische Traditionen in der Esoterik

    Hochschule Hannover, Fakultät 5, Gebäude 3E, Raum 3.E.1.09 Blumhardtstraße 2, Hannover

    Ein Vortrag von Ansgar Martins (Universität Frankfurt). Diese Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Gefährliche Verbindungen: Antisemitismus, Esoterik und Verschwörungsmythen“. Mit der Corona-Pandemie ist es zu einer neuen Konjunktur von antisemitisch konnotierten Verschwörungsmythen gekommen, die bis heute fortdauert. Besonders augenfällig, aber auch erklärungsbedürftig sind dabei die Verbindungen zum esoterischen Milieu. Scheint es zwischen Antisemitismus und Esoterik […]

  • Poetry Slam zur jüdischen Lebenswelt in Hannover

    Stadtbibliothek Hannover Hildesheimer Str. 12, Hannover

    „KEIN MENSCH HAT DAS RECHT ZU GEHORCHEN“ Die Poetry Slam-Lesung zur jüdischen Lebenswelt in Hannover Slam- und Live-Lesung mit fünf Poet*innen über zwei Lese-Runden und dem Moderator Henning Chadde Hannover war und ist Heimat und Bezugspunkt für zahlreiche Jüd*innen. Einige von ihnen haben die gesellschaftliche Entwicklung ihrer jeweiligen Epoche sowie das eigene Lebensgefühl sehr pointiert […]

  • Vortrag: Das Krankenrevier des KZ Drütte

    Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte Eisenhüttenstraße, Tor 1,, Salzgitter-Watenstedt

    Apotheke, Behandlungsraum, Isolierzimmer - so wurden einige Räume des Krankenreviers im KZ Drütte bezeichnet. Diese Begriffe vermitteln: hier fand Pflege und Heilung statt. Tatsächlich sah die Situation in diesem Bereich des Außenlagers völlig anders aus. Der Vortrag gibt Einblicke in die neuesten Forschungsergebnisse zum ehemaligen Krankenrevier, den dort eingesetzten Häftlingsärzten und der Patientenversorgung. Die heute […]

  • Vortrag: „Inflation und Revolutionsstimmung – Braunschweigs Arbeiterschaft im Jahr 1923“

    Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße Schillstraße 25, Braunschweig

                Am Donnerstag, den 16. November 2023 um 19.00 Uhr findet ein Vortrag von Dr. Bernd Rother in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße (Schillstraße 25, 38102 Braunschweig) statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Referent ist Senior Fellow der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung sowie Mitglied im Arbeitskreis Andere Geschichte und wird über die Situation […]

  • Vortrag „Abbruch der Münchner Hauptsynagoge im Juni 1938. Bewegte Bilder der Zerstörung jüdischen Lebens“

    TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.4, Altgebäude/Trakt Schleinitzstraße Pockelsstraße 4, Braunschweig

    Vortrag von Prof. Dr. Andrea Löw, München, und Dr. Kim Wünschmann, Hamburg Technische Universität Braunschweig, Hörsaal SN 19.4 (Altgebäude/Trakt Schleinitzstraße), Mittwoch, 22. November 2023, 18:30 Uhr Im Stadtarchiv München sind zwei kurze Filme ohne Ton überliefert, von denen einer den Titel „Abbruch der Synagoge 1938“ trägt. Andrea Löw und Kim Wünschmann analysieren diese bewegten Bilder […]

  • Vortrag: Conspirituality – Verschwörungsideologien als Zusammenspiel von Esoterik und Antisemitismus

    Hochschule Hannover, Fakultät 5, Gebäude 3E, Raum 3.E.1.09 Blumhardtstraße 2, Hannover

    Ein Vortrag von Jan Rathje (Center for Monitoring, Analysis and Strategy, Berlin). Diese Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Gefährliche Verbindungen: Antisemitismus, Esoterik und Verschwörungsmythen“. Mit der Corona-Pandemie ist es zu einer neuen Konjunktur von antisemitisch konnotierten Verschwörungsmythen gekommen, die bis heute fortdauert. Besonders augenfällig, aber auch erklärungsbedürftig sind dabei die Verbindungen zum esoterischen Milieu. Scheint […]

  • Vortrag: Esoterische Politisierung zwischen Anpassung und Tag X. Eine Spurensuche

    Hochschule Hannover, Fakultät 5, Gebäude 3E, Raum 3.E.1.09 Blumhardtstraße 2, Hannover

    Ein Vortag von Claudia Barth (Hochschule Esslingen). Diese Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Gefährliche Verbindungen: Antisemitismus, Esoterik und Verschwörungsmythen“. Mit der Corona-Pandemie ist es zu einer neuen Konjunktur von antisemitisch konnotierten Verschwörungsmythen gekommen, die bis heute fortdauert. Besonders augenfällig, aber auch erklärungsbedürftig sind dabei die Verbindungen zum esoterischen Milieu. Scheint es zwischen Antisemitismus und Esoterik […]

  • Vortrag: Mit dem Rennrad in die Vergangenheit. (Schtetl-Reisen jüdischer Intellektueller aus Leningrad in den 1980er Jahren.)

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Zwar stammten die Vorfahren vieler junger Juden in der Sowjetunion oft aus den früheren Schtetln in der heutigen Ukraine und Belarus. Nach dem Holocaust, aber auch wegen des starken Assimilationsdrucks der Großeltern-Generationen, wussten viele junge Juden in der Sowjetunion kaum etwas darüber. Einige Freunde aus dem jüdischen Alternativmilieu in Leningrad (heute St. Petersburg) begannen Anfang […]

  • Vortrag: Stolpern mit dem Herzen – Jüdische Familien in Wernigerode

    Gemeindehaus Bad Harzburg (Mehrgenerationenhaus) Lutherstraße 7, Bad Harzburg, Niedersachsen

    Vortrag von Peter Lehmann (Wernigerode) am Montag, 22.01.2024 um 18:00 Uhr, im Gemeindehaus Bad Harzburg (Mehrgenerationenhaus), Lutherstraße 7. Nur wenige Familien lebten in Wernigerode, die jüdischer Herkunft waren. Aber sie wurden während der Naziherrschaft ausgegrenzt, vertrieben, entrechtet. Einige kamen in der Shoa um, andere konnten sich retten. Was ist aus ihnen geworden? Der Vortrag geht […]

  • Vortrag und Diskussion: Antisemitismus in Niedersachsen

    Haus der Vielfalt in Braunschweig Am Nordbahnhof 1, Braunschweig

    Antisemitismus gehört zur Lebensrealität niedersächsischer Jüdinnen und Juden – dies wird aktuell besonders deutlich, denn die antisemitischen Vorfälle steigen an. Antisemitismus artikuliert sich auf vielfältige Art und Weise – mal laut-aggressiv, mal leise und mal vordergründig unscheinbar. Doch für Betroffene von Antisemitismus spielen die Ausdrucksformen und auch die Hintergründe der Täter*innen weniger eine Rolle – […]

  • Gedenkveranstaltung: Fritz Bauer und die Aufarbeitung der NS-Verbrechen

    Haus der Kirche Lutherstraße 7, Bad Harzburg

    Der Auschwitz-Prozess steht im Zentrum der Veranstaltung am 27. Januar 2024, dem offiziellen Holocaust-Gedenktag, um 18.00 Uhr in der Lutherkirche in Bad Harzburg. Unter der Überschrift „Ihr hättet Nein sagen müssen“ – Fritz Bauer und die Aufarbeitung der NS-Verbrechen bereitet die pax christi-Gruppe Nordharz wie in den letzten Jahren schon Texte, Bilder und Musik vor. […]

  • Vortrag: „Demokratie braucht Demokraten – daher bin ich zurückgekehrt“. Fritz Bauer (1903 – 1968)

    Bündheimer Schloß Gestütsstraße 10, Bad Harzburg, Niedersachsen, Deutschland

    Anlässlich des diesjähren Holocaust-Gedenktag am 27. Januar wird am 30. Januar 2024 Prof. Gerd Biegel in der Reihe der Vorträge des Harzburger Geschichtsvereins um 17.00 Uhr einen Vortrag im Bündheimer Schloss halten: „Demokratie braucht Demokraten – daher bin ich zurückgekehrt“. Fritz Bauer (1903 – 1968) Der Demokrat und Humanist Fritz Bauer musste während der nationalsozialistischen […]

  • „Mein rechter, rechter Platz ist frei…?“

    Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte Eisenhüttenstraße, Tor 1,, Salzgitter-Watenstedt

    Vortrag und Diskussion mit David Janzen Zum Auftakt unserer Veranstaltungsreihe „Pro Demokratie“ wird der freie Fachjournalist David Janzen über die rechtsradikale Szene in der Region aufklären. Ein spezieller Blick richtet sich auf Salzgitter, aber auch die umliegenden Städte sollen nicht außer Acht gelassen werden. Im Anschluss werden mögliche Handlungsoptionen für die Zivilgesellschaft gemeinsam mit dem […]

  • Vortrag – Die Halacha: Recht als Wegbereiter religiöser Praxis im Judentum

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Alisa Bach. Foto: Stefan Heinze Der christliche Blick auf das Judentum war lange Zeit und ist zum Teil auch heute noch geprägt von einem Bewusstsein der Gegensätze: hier Religion der innerlichen Gläubigkeit – dort Religion des äußerlichen Gesetzesgehorsams; hier Religion der Liebe, des Verzeihens, der Gnade – dort Religion der Strafe für Gesetzesübertretungen; hier Erlösung […]

  • Vortrag: „50 Jahre Bayerisches Denkmalschutzgesetz (1973–2023). Landsynagogen in Franken im Spiegel der Nutzungs- und Restaurierungskonzepte“

    TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.2, Altgebäude/Trakt Schleinitzstraße Schleinitzstr. 19, Braunschweig

    Der Architekturhistoriker und Denkmalpfleger Hans-Christof Haas begleitet als Mitarbeiter des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege seit vielen Jahren die Erforschung und Erhaltung des gebauten jüdischen Erbes in Bayern. Besonders in Franken sind zahlreiche ehemalige Synagogen, jüdische Friedhöfe, Ritualbäder und andere Zeugnisse jüdischen Lebens erhalten geblieben. Hans-Christof Haas berichtet über die diversen Nutzungs- und Sanierungskonzepte, die für […]

  • Vortrag: Der 7. Oktober 2023 – die Geiseln – der Kampf gegen die Hamas im Gazastreifen.

    Aula des Martino-Katharieneum Braunschweig Breite Straße 3, Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland

    Amos Davidowitz, geb. 1958, war über Jahrzehnte friedensbewegter Aktivist in der israelischen Gesellschaft. Über zwei Dekaden war er israelischer Partner bei Austauschprojekten mit jüdischen und arabischen Israelis mit deutschen Jugendlichen, meist aus Hannover. Er leitete ein Projekt zur Friedenserziehung mit arabischen und jüdischen Jugendlichen aus Israel, türkischen und griechischen Zyprioten und katholischen und protestantischen Jugendlichen […]

  • Vortragsreihe: „Nach dem 7. Oktober: Wo beginnt der Antisemitismus gegen Israel?“

    Hochschule Hannover, Falkultät 5, Gebäude 3E, Raum 3E0.40 Blumhardtstraße 2, Hannover

    Der 7. Oktober 2023 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland. Noch nie nach 1945 hat es eine solche Welle antisemitischer Übergriffe gegeben, noch nie war die Bedrohungslage für Jüdinnen und Juden so hoch wie nach dem Massaker der Terrororganisation Hamas an der israelischen Bevölkerung. Dabei ist der gegen den […]

  • Eröffnung des Themenjahres: „Moses Mendelssohn trifft Gotthold Ephraim Lessing in Wolfenbüttel“

    Prinzenpalais Reichsstraße 1, Wolfenbüttel

    Festvortrag des Kulturstadtvereins Wolfenbüttel e.V. Dr. Felix Klein ist seit 2018 Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus. Er studierte Rechtswissenschaften in Freiburg, Berlin und London und absolvierte die Ausbildung für den höheren Auswärtigen Dienst in Bonn. 2001 promovierte er an der Universität St. Gallen mit einem familienrechtlichen Thema. […]

  • Launch der Themenseite „Jüdische Friedhöfe“

    Landschaftshaus / Ostfriesische Landschaft Georgswall 1-5, Aurich, Niedersachsen, Deutschland

    Das Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.V. lädt gemeinsam mit der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege und der Ostfriesischen Landschaft herzlich zur Veröffentlichung ein. Ort: Landschaftshaus/Ostfriesische Landschaft, Georgswall 1-5, 26603 Aurich Hinweis bei Anreise mit dem Auto: Es gibt keine Parkmöglichkeiten direkt am […]

  • Vortrag: „Du bist der Erde geschenkt!“

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass unser Planet geplündert wird und wir an die Grenzen des Wachstums stoßen. Ökologische Fragestellungen und unser Verhältnis zur Natur stehen deshalb zurzeit auf den vorderen Plätzen der Tagesordnung. Gangbare Wege werden gesucht und diskutiert. In dieser Situation ist es interessant zu fragen, welches Verhältnis zur Natur sich im jüdischen Schrifttum […]

  • Vortragsreihe: „Nach dem 7. Oktober: Wo beginnt der Antisemitismus gegen Israel?“

    Hochschule Hannover, Falkultät 5, Gebäude 3E, Raum 3E0.40 Blumhardtstraße 2, Hannover

    Der 7. Oktober 2023 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland. Noch nie nach 1945 hat es eine solche Welle antisemitischer Übergriffe gegeben, noch nie war die Bedrohungslage für Jüdinnen und Juden so hoch wie nach dem Massaker der Terrororganisation Hamas an der israelischen Bevölkerung. Dabei ist der gegen den […]

  • Ringvorlesung „Wege durch die Krisen. Impulse aus dem Judentum“

    TU Braunschweig, Bienroder Weg 84, Hörsaal 2 (BI 84.2) Bienroder Weg 84, Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland

    Vorlesung am 24.4.2024 Demokratieerlebnis-Programm "Betzavta – Miteinander“ (Dimitri Tukuser, Liberale jüdische Gemeinde Wolfsburg – Region Braunschweig) „Wege durch die Krisen“ - unter diesem Titel befasst sich eine Ringvorlesung an der TU Braunschweig mit jüdischen Impulsen zum Denken und Handeln in herausfordernden Zeiten. Filme über jüdisches Leben, jüdische Kinder- und Jugendliteratur sind dabei ebenso Thema wie die […]

  • Launch der Themenseite „Jüdische Frauen“

    Aula der Gaußschule Gymnasium am Löwenwall Löwenwall 18a, Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland

    Das Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e.V. lädt gemeinsam mit der Ostfriesischen Landschaft und dem Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. zum Launch der neuen Themenseite „Jüdische Frauen“ am 2. Mai 2024 um 17:30 Uhr in die Aula der Gaußschule Gymnasium am Löwenwall, Löwenwall 18a, 38100 Braunschweig, ein. Vorab wird es um 16:00 Uhr eine […]

  • Vortrag und Lesung: „Diagnose Judenhass“: Die Wiederkehr einer deutschen Krankheit

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Deutsche Jüdinnen und Juden hätten Mitgefühl und Verständnis erwartet. Doch es kam anders. Nach dem 7. Oktober 2023, dem Tag des Terrorangriffs der antisemitischen Hamas auf Israel mit mehr als 1200 Toten, brutal ermordeten Frauen, Männern, Kinder, Babys darunter, und 240 in den Gaza-Streifen verschleppten Geiseln, flammte in Deutschland der Judenhass auf. Jüdische Eltern trauten […]

  • Nach dem 7. Oktober: Wo beginnt der Antisemitismus gegen Israel?

    Hochschule Hannover, Falkultät 5, Gebäude 3E, Raum 3E0.40 Blumhardtstraße 2, Hannover

    Der 7. Oktober 2023 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland. Noch nie nach 1945 hat es eine solche Welle antisemitischer Übergriffe gegeben, noch nie war die Bedrohungslage für Jüdinnen und Juden so hoch wie nach dem Massaker der Terrororganisation Hamas an der israelischen Bevölkerung. Dabei ist der gegen den […]

  • Ringvorlesung „Wege durch die Krisen. Impulse aus dem Judentum“

    TU Braunschweig, Bienroder Weg 84, Hörsaal 2 (BI 84.2) Bienroder Weg 84, Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland

    Vorlesung am 08.05.2024 Antisemitismusprävention an Schulen (Wissenschaft. Direktorin Dr. Ingrid Wiedenroth-Gabler, Braunschweig) „Wege durch die Krisen“ - unter diesem Titel befasst sich eine Ringvorlesung an der TU Braunschweig mit jüdischen Impulsen zum Denken und Handeln in herausfordernden Zeiten. Filme über jüdisches Leben, jüdische Kinder- und Jugendliteratur sind dabei ebenso Thema wie die jüdische Aufklärung und […]

  • Vortrag/zur Lesung: Geboren im KZ. Sieben Mütter, sieben Kinder und das Wunder von Kaufering I

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    In den Konzentrations- und Vernichtungslagern des Naziregimes wurde auch das ungeborene Leben nicht verschont. Schwangere Frauen – sofern es sich nicht um Jüdinnen handelte – sollten in der Regel nicht in ein KZ eingewiesen werden. Die SS befürchtete dadurch „erhebliche Mehrarbeit und Unkosten“, trotzdem waren Schwangere Teil des Lager-Alltags. Ihre Zahl erhöhte sich mit der […]

  • Vortrag „Ich handle mit Vernunft“. Der Aufklärer Moses Mendelssohn: Seine Herkunft, sein Handeln, sein Denken

    Prinzenpalais Reichsstraße 1, Wolfenbüttel

    Ob Moses Mendelssohn 1754 Gotthold Ephraim Lessing beim Schachspielen kennengelernt hat, wie Erzählungen nahelegen, wissen wir nicht mit Sicherheit. Beide verband aber eine lebenslange Freundschaft seit den Tagen, da Lessing die erste deutsche Schrift Mendelssohns, die „Philosophischen Gespräche“ , zu publizieren half und ihm die Bekanntschaft mit dem Berliner Verleger und Aufklärer Friedrich Nicolai vermittelte. […]

  • Ringvorlesung „Wege durch die Krisen. Impulse aus dem Judentum“

    TU Braunschweig, Bienroder Weg 84, Hörsaal 2 (BI 84.2) Bienroder Weg 84, Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland

    Vorlesung am 15.05.2024 Moses Mendelssohn und die Jüdische Aufklärung (Haskala) (Prof. Dr. Cord-Friedrich Berghahn, Braunschweig) „Wege durch die Krisen“ - unter diesem Titel befasst sich eine Ringvorlesung an der TU Braunschweig mit jüdischen Impulsen zum Denken und Handeln in herausfordernden Zeiten. Filme über jüdisches Leben, jüdische Kinder- und Jugendliteratur sind dabei ebenso Thema wie die jüdische Aufklärung […]

  • Nach dem 7. Oktober: Wo beginnt der Antisemitismus gegen Israel?

    Hochschule Hannover, Falkultät 5, Gebäude 3E, Raum 3E0.40 Blumhardtstraße 2, Hannover

    Der 7. Oktober 2023 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland. Noch nie nach 1945 hat es eine solche Welle antisemitischer Übergriffe gegeben, noch nie war die Bedrohungslage für Jüdinnen und Juden so hoch wie nach dem Massaker der Terrororganisation Hamas an der israelischen Bevölkerung. Dabei ist der gegen den […]

  • Ringvorlesung „Wege durch die Krisen. Impulse aus dem Judentum“

    TU Braunschweig, Bienroder Weg 84, Hörsaal 2 (BI 84.2) Bienroder Weg 84, Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland

    Vorlesung am 29.05.2024 Krisen von Jüdinnen und Juden im Spiegel von Filmen und Serien (Pastor Dietmar Adler, interfilm) „Wege durch die Krisen“ - unter diesem Titel befasst sich eine Ringvorlesung an der TU Braunschweig mit jüdischen Impulsen zum Denken und Handeln in herausfordernden Zeiten. Filme über jüdisches Leben, jüdische Kinder- und Jugendliteratur sind dabei ebenso Thema wie […]

  • Ringvorlesung „Wege durch die Krisen. Impulse aus dem Judentum“

    Vorlesung (Online) am 05.06.2024 Menschenrechte in der Krise? Impulse von Hannah Arendt, E. Lévinas und Omri Boehm (Prof. Dr. Stefan Heuser, Braunschweig) Um den Link zur Vorlesung zu erhalten, ist eine Anmeldung unter detlef.dieckmann(at)tu-bs.de erforderlich. „Wege durch die Krisen“ - unter diesem Titel befasst sich eine Ringvorlesung an der TU Braunschweig mit jüdischen Impulsen zum […]

  • Vortrag: Israelbezogener Judenhass – das Echo der Vergangenheit

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Israelbezogener Antisemitismus ist im 21. Jahrhundert die bei weitem häufigste und bereits breit akzeptierte Form des Judenhasses. Wir hören ihn als Hasssprache auf den Straßen, sehen ihn multipel im Internet, lesen ihn in den Medien und registrieren ihn in der Alltagskommunikation. Dabei ist Israelhass kein neues Phänomen, sondern untrennbar gekoppelt an die uralte Judenfeindschaft, deren […]

  • Nach dem 7. Oktober: Wo beginnt der Antisemitismus gegen Israel?

    Hochschule Hannover, Falkultät 5, Gebäude 3E, Raum 3E0.40 Blumhardtstraße 2, Hannover

    Der 7. Oktober 2023 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland. Noch nie nach 1945 hat es eine solche Welle antisemitischer Übergriffe gegeben, noch nie war die Bedrohungslage für Jüdinnen und Juden so hoch wie nach dem Massaker der Terrororganisation Hamas an der israelischen Bevölkerung. Dabei ist der gegen den […]

  • Ringvorlesung „Wege durch die Krisen. Impulse aus dem Judentum“

    TU Braunschweig, Bienroder Weg 84, Hörsaal 2 (BI 84.2) Bienroder Weg 84, Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland

    Vorlesung am 12.06.2024 Krisen im Spiegel jüdischer Kinder- und Jugendliteratur (PD Dr. Dorothea Salzer, Potsdam) „Wege durch die Krisen“ - unter diesem Titel befasst sich eine Ringvorlesung an der TU Braunschweig mit jüdischen Impulsen zum Denken und Handeln in herausfordernden Zeiten. Filme über jüdisches Leben, jüdische Kinder- und Jugendliteratur sind dabei ebenso Thema wie die jüdische Aufklärung […]

  • Vortrag: Kinder im KZ Bergen-Belsen

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    In kaum einem anderen der nationalsozialistischen Konzentrationslager auf deutschem Boden gab es so viele Kinder unter den Häftlingen wie in Bergen-Belsen, wo mehr als 3.500 Kinder im Alter bis zu 14 Jahren lebten. Die beiden jüngsten Häftlinge, die am 15. April 1945 im KZ Bergen-Belsen befreit wurden, waren hier am Tag zuvor geboren worden. Warum […]

  • Ringvorlesung „Wege durch die Krisen. Impulse aus dem Judentum“

    TU Braunschweig, Bienroder Weg 84, Hörsaal 2 (BI 84.2) Bienroder Weg 84, Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland

    Vorlesung am 19.06.2024 Die Krisen der Zeit im Spiegel der jüdischen Gemeinde in Braunschweig (Renate Wagner-Redding, Jüdische Gemeinde, Braunschweig) „Wege durch die Krisen“ - unter diesem Titel befasst sich eine Ringvorlesung an der TU Braunschweig mit jüdischen Impulsen zum Denken und Handeln in herausfordernden Zeiten. Filme über jüdisches Leben, jüdische Kinder- und Jugendliteratur sind dabei […]

  • Vortragsreihe: „Nach dem 7. Oktober: Wo beginnt der Antisemitismus gegen Israel?“

    Hochschule Hannover, Falkultät 5, Gebäude 3E, Raum 3E0.40 Blumhardtstraße 2, Hannover

    Der 7. Oktober 2023 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland. Noch nie nach 1945 hat es eine solche Welle antisemitischer Übergriffe gegeben, noch nie war die Bedrohungslage für Jüdinnen und Juden so hoch wie nach dem Massaker der Terrororganisation Hamas an der israelischen Bevölkerung. Dabei ist der gegen den […]

  • Ringvorlesung „Wege durch die Krisen. Impulse aus dem Judentum“

    TU Braunschweig, Bienroder Weg 84, Hörsaal 2 (BI 84.2) Bienroder Weg 84, Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland

    Vorlesung am 26.06.2024 Helmut Gollwitzers Beitrag zum christlich-jüdischen Gespräch (Prof. Dr. Gottfried Orth, Braunschweig) „Wege durch die Krisen“ - unter diesem Titel befasst sich eine Ringvorlesung an der TU Braunschweig mit jüdischen Impulsen zum Denken und Handeln in herausfordernden Zeiten. Filme über jüdisches Leben, jüdische Kinder- und Jugendliteratur sind dabei ebenso Thema wie die jüdische Aufklärung und […]

  • Ringvorlesung „Wege durch die Krisen. Impulse aus dem Judentum“

    TU Braunschweig, Bienroder Weg 84, Hörsaal 2 (BI 84.2) Bienroder Weg 84, Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland

    Vorlesung (Online) am 03.07.2024 Die Kabbala als Krisentheologie (Prof. Dr. Daniel Krochmalnik, Potsdam) „Wege durch die Krisen“ - unter diesem Titel befasst sich eine Ringvorlesung an der TU Braunschweig mit jüdischen Impulsen zum Denken und Handeln in herausfordernden Zeiten. Filme über jüdisches Leben, jüdische Kinder- und Jugendliteratur sind dabei ebenso Thema wie die jüdische Aufklärung […]

  • Ringvorlesung „Wege durch die Krisen. Impulse aus dem Judentum“

    TU Braunschweig, Bienroder Weg 84, Hörsaal 2 (BI 84.2) Bienroder Weg 84, Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland

    Vorlesung am 10.07.2024 Migration von Jüdinnen und Juden in die USA in Krisenzeiten (Prof. Dr. Rüdiger Heinze, Braunschweig) „Wege durch die Krisen“ - unter diesem Titel befasst sich eine Ringvorlesung an der TU Braunschweig mit jüdischen Impulsen zum Denken und Handeln in herausfordernden Zeiten. Filme über jüdisches Leben, jüdische Kinder- und Jugendliteratur sind dabei ebenso […]

  • Vortrag und Gespräch mit unserem Ehrengast Arie Olewski

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Arie Olewski, unser Ehrengast der Jüdischen Kulturtage 2024, ist der Neffe des ersten Rabbiners Israel Moshe und Sohn des ersten Vorsitzenden des Jüdischen Komitees Rafael Olewski. In seiner Funktion als Vorsitzender der israelischen Organisation der Überlebenden von Bergen-Belsen Irgun She‘erit Hapletah gehört Arie Olewski dem Beirat der Stiftung niedersächsischen Gedenkstätten an. Die jüdische Nachkriegsgemeinde setzte […]

  • Vortrag: „Jüdische Zuwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion 1990-2024. Eine Erfolgsstory?“

    Jüdische Gemeinde Celle e.V. Im Kreise 24, Celle, Niedersachsen, Deutschland

    Mit Beginn der 1990er Jahre hatten Juden aus der Sowjetunion und Menschen mit jüdischen Vorfahren aus deren Nachfolgestaaten die Möglichkeit, als Kontingentflüchtlinge nach Deutschland einzureisen. Das Bild der jüdischen Gemeinden in Deutschland hat sich 1991 grundlegend verändert - und jüdisches Leben bunter gemacht. Referentin: Margarita Suslovic, Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen K.d.Ö.R. Der Eintritt […]

  • Vortrag Dr. Thomas Rahe: Jüdischen Leben im Nachkriegsdeutschland

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Nach dem Kriegsende lebten 1945 etwa 60.000 Juden auf deutschem Boden, die hier als KZ-Häftlinge oder im Versteck überlebt hatten. Sie galten als "Displaced Persons", da sie bei der Befreiung außerhalb ihres Heimatlands waren. Zumeist waren sie in sog. DP-Camps, großen Sammelunterkünften untergebracht. Seit Anfang 1946 nahm ihre Zahl durch die Zuwanderung von Juden erheblich […]

  • Vortrag: Gekommen, um zu gehen. Jüdisches Leben in Bad Harzburg 1945-1950

    Ev.-luth. Kirchengemeinde Martin Luther Lutherstraße 7, Bad Harzburg

    Zum ersten Mal in der Geschichte Bad Harzburgs gab es nach 1945 eine jüdische Gemeinde. Und es gab ein Erholungsheim für Überlebende des Holocaust, wo es nicht nur um körperliche Erholung nach den Leiden ging, sondern auch um kulturelle und religiöse Bildung, um das Neu-Erlernen von "Jüdischkeit". Auch fanden 1947 und 1948 zwei bedeutende Veranstaltungen […]

  • Vortrag und Führung: Der jüdische Friedhof in Salzgitter-Bad

    Stadtbibliothek Salzgitter-Bad Marktplatz 11, Salzgitter-Bad, Niedersachsen, Deutschland

    Am Rande der Altstadt, an der Straße Hinter dem Salze, befindet sich der alte jüdische Friedhof in Salzgitter-Bad. Seit dem 19. Jahrhundert konnten die hier wohnhaften Juden nach jüdischen Beerdigungsriten beigesetzt werden. Somit schien die ewige Unversehrtheit der Grabstätten gesichert zu sein. Im Zuge der nationalsozialistischen Herrschaft waren die wenigen jüdischen Mitbürger:innen gezwungen ihre Heimat […]

  • Vortrag „Gemeinsam Denken mit einem Freunde“ – Lessing und Mendelssohn im Dialog

    Prinzenpalais Reichsstraße 1, Wolfenbüttel

    27 Jahre währte die in der europäischen Aufklärung vollkommen singuläre Freundschaft zwischen Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn. Die beiden so unterschiedlichen Männer begegneten sich 1754 im Garten des gemeinsamen Freundes Friedrich Nicolai und fanden spontan und ohne Vorbehalte zusammen - und zwar auf Augenhöhe. Ihr gemeinsamer Denkweg hat in den Jahren bis zu Lessings […]

  • Vortrag: „Historische Synagogen in der Denkmalpflege in Niedersachsen“

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Im Zuge der Restaurierung und Wiedereröffnung der Celler Synagoge vor 50 Jahren wurde erstmals in Niedersachsen ein historisches jüdisches Bethaus unter Denkmalschutz gestellt. Seitdem sind einige weitere ehemalige Synagogen, die den nationalsozialistischen Terror mehr oder weniger unbeschadet überstanden hatten, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Welche Grundlagen und Ideen standen und stehen hinter solchen Projekten, die […]

  • Vortrag: „Jüdische Literatur in der Sowjetunion – zwischen Anpassung und Widerstand“

    Stadtbibliothek Celle Lauensteinplatz 2, Celle, Niedersachsen, Deutschland

    Der Monsterstaat Sowjetunion existiert seit über 30 Jahren nicht mehr, seine Spuren finden wir trotzdem gelegentlich in unserem Leben. Deshalb scheint es wichtig zu sein zu verstehen, wie dieser Staat funktionierte. Am Beispiel der jüdischen Literatur in der Sowjetunion bekommen wir Einblicke in die Politik der kommunistischen Regierung hinsichtlich der Jüdischen Kultur und erfahren mehr […]

  • Jüdische Friedhöfe zwischen Angriff und Vermittlung

    Historisches Museum Schloss Gifhorn Schlossplatz 1, Gifhorn

    Die etwa 1200 jüdischen Friedhöfe in Deutschland - mehr als 230 davon in Niedersachsen - wurden nicht nur in der Zeit des Nationalsozialsmus schwer verwüstet. Angriffe auf Friedhöfe setzten sich auch nach 1945 und bis in die Gegenwart fort. Die Zerstörungen, die über umgeworfene und beschmierte Grabsteine hinausgehen, hinterlassen weit mehr Schäden als die reine […]

  • Vortrag „,Rot’ gegen ,braun’ – Braunschweigs Arbeiterbewegung und der Nationalsozialismus vor 1933“

    Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße Schillstraße 25, Braunschweig

    Kundgebung in der Stadthalle Braunschweig mit dem Reichstagsfraktionsvorsitzenden Otto Wels am 24.10.1931. Quelle: Ausstellung "Kampf der Bilder" des Arbeitskreis Andere Geschichte e.V. (Original: Archiv der sozialen Demokratie) Im Rahmen unserer diesjährigen Herbstvortragsreihe laden wir am Donnerstag, den 10. Oktober 2024 um 19.00 Uhr zu einem Vortrag von Dr. Bernd Rother unter dem Titel ",Rot’ gegen […]

  • Was sagt uns die Geschichte vom Auszug der Israeliten aus Ägypten heute noch?

    Königlicher Pferdestall der Leibniz Universität Hannover Appelstraße 7, Hannover, Deutschland

    Vortrag von Prof. Dr. Christoph Menke am 11.11. im Königlichen Pferdestall der Leibniz Universität Hannover Der berühmte Bericht vom Auszug der Israeliten aus Ägypten, dem Exodus (2. Buch Mose), gehört zu den konstitutiven Gründungsgeschichten des Judentums, spielt im Christentum ebenfalls eine große Rolle und wird auch im Koran erwähnt. Immer wieder haben sich Freiheitsbewegungen in […]

  • Vortrag „Antheil Aller an Bildung und Fortschritt“ & „Dasein einer von Formeln befreiten Humanität“

    Prinzenpalais Reichsstraße 1, Wolfenbüttel

    Leopold Zunz als Wissenschaftler, Politiker und Rabbiner Leopold Zunz gehört zu den einflussreichsten Gestalten des modernen Judentums und zugleich zu den Schlüsselfiguren der deutschen Wissenschaft, Kultur und Politik im 19. Jahrhundert. Als Gründungsfigur und Initiator der Wissenschaft des Judentums hat er 1818 ein neues Kapitel der deutsch-jüdischen, ja der jüdischen Geschichte überhaupt aufgeschlagen, während er […]

  • Vortrag: „Wie Jesus zum arischen Helden wurde.“ Die politische Religion des Dietrich Klagges

    Haus der Kirche Lutherstraße 7, Bad Harzburg

    Vortrag von Markus Weber. Klagges war ab 1933 Braunschweigischer Ministerpräsident, in seinem Handeln auch vielfältig mit Bad Harzburg verbunden, etwa bei der Verfolgung von Sozialdemokraten 1933 oder bei der Ausschaltung von Juden aus dem Fremdenverkehr. 1938 wurde er Ehrenbürger der Stadt Bad Harzburg und nach seiner Haftverbüßung, zu der er ab 1945 wegen der Verantwortung […]

  • Die Jüdische Aufklärung (Haskala) und Moses Mendelssohn

    Gemeindehaus St. Katharinen An der Katharinenkirche 4, Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland

    Foto: Jüdisches Museum Berlin Moses Mendelssohn und die Jüdische Aufklärung (Haskala) Moses Mendelssohn (1729-1786) gehört zu den Schlüsselfiguren der europäischen Aufklärung. Zugleich ist der in Dessau als Sohn eines Toraschreibers geborene Philosoph, Ästhetiker, Kritiker und Publizist Nestor und Symbolfigur der Jüdischen Aufklärung (Haskala). Der Nachmittag soll Mendelssohns intellektuelles Profil konturieren und zugleich die Agenda der […]

  • Vortrag: „Das Schicksal ‚deutscher‘ Synagogen seit 1945 in Polen. Eine Forschungsreise“

    TU Braunschweig - Seminarraum Institut für Baugeschichte, OG, Raum 220 Pockelsstraße 4, Braunschweig

    Vortrag von Zuzanna Światowy und Neele Menter, Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur Was haben eine Sporthalle, ein Wohnhaus und eine Kirche gemeinsam? Sie wurden alle als Synagogen gebaut. Jeden- falls stellte sich dies heraus, als Zuzanna Światowy und Neele Menter im Frühjahr 2024 durch das westliche und nördliche Polen reisten. Sie erforschten dort […]

  • Vortrag: Versöhnung in der jüdischen Tradition

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Mit dem Celler Rabbiner Maximilian Feldhake. Teschuwa – Umkehr – ist eins der wichtigsten Themen in der jüdischen Tradition. Sicherlich wird die Teschuwa vor allem mit Jom Kippur assoziiert, jener Tag, der für die ganze Gemeinschaft sühnt. Allerdings lehr die rabbinische Tradition, dass Jom Kippur lediglich für die Vergehen zwischen Menschen und dem Ewigen – […]

  • Vortrag: „Schändungen jüdischer Friedhöfe in Deutschland von 1945 bis heute“

    TU Braunschweig - Seminarraum Institut für Baugeschichte, OG, Raum 220 Pockelsstraße 4, Braunschweig

    Dr. Helge-Fabien Hertz, Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte, Essen. Jüdische Friedhöfe sind wichtige Erinnerungsorte und Zeugnisse einer langen, wechselvollen Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland. Die vielen „verwaisten“ Friedhöfe machen den unvergleichlichen Einschnitt durch die Shoah umso schmerzlicher bewusst. Genau diese Symbolkraft macht sie seit Jahrzehnten immer wieder zu Zielen antisemitischer Angriffe. Das Forschungsprojekt „Net […]

  • Vortrag: Der Holocaust als Raubmord. Materielle Aspekte der nationalsozialistischen Judenverfolgung 1933-1945

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Mit Dr. Ingo Loose. Trotz einer sichtbaren „Ökonomisierung“ der Holocaustforschung in den letzten 20 Jahren gilt nach wie vor, dass wirtschaftliche Aspekte des Nationalsozialismus und der Judenverfolgung lange Zeit eine – wenn überhaupt – nur untergeordnete Rolle in der öffentlichen Wahrnehmung spielten, obwohl mit der Restitution bzw. Wiedergutmachung seit den 1950er-Jahren Anlass genug bestanden hätte, […]

  • Vortrag: „Antisemitismus und postkoloniale Theorie – Der „progressive“ Angriff auf Israel, Judentum und Holocausterinnerung“

    Wilhelm5 Wilhelmstr. 5, Braunschweig

    Die im akademischen und kulturellen Bereich inzwischen vielfach tonangebenden Postcolonial Studies beanspruchen, mit dem Prinzip der „Kolonialität“ einen Schlüssel zum Verständnis von Judentum, Shoah und Zionismus gefunden zu haben. Der Vortrag beleuchtet die theoretischen Verzerrungen, die dadurch entstehen: die begriffliche Auflösung des Antisemitismus in Rassismus, die Relativierung des Holocaust zum Kolonialverbrechen, die Dämonisierung Israels und […]

  • Vortrag: „Israel- und Antisemitismus-Darstellungen in (west-)deutschen Schulbüchern seit den 1970er Jahren.“

    Café Bruns Südstraße 14, Braunschweig

    Referent ist Herr Dr. Matthias Springborn vom Leibniz-Institut für Bildungsmedien / Georg-Eckert-Institut (GEI) in Braunschweig. In verschiedenen Projekten hat er zu diesem Thema geforscht und beschäftigt sich auch in einem aktuellen Forschungsprojekt damit. In seinem Vortrag wird er in Form eines historischen Rundumblicks von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart ausgewählte Einblicke dazu geben […]

  • Theodor Lessing und der wohlverdiente Hass der Menschenfeinde

    Fritzcafe Dalldorf Hillerser Str. 1, Leiferde

    Ein Vortrag von Dr. Kay Schweigmann-Greve: Eine biographische Skizze - unter Berücksichtigung alter deutscher Feindbilder. Sofern Sie im Fritzcafe speisen möchten, wird darum gebeten ab 17:00 Uhr einzutreffen.   Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. Arbeitsgemeinschaft Gifhorn i.E. statt.

  • Präsentation Stolperstein-Recherchen

    Roter Saal Schlossplatz 1, Braunschweig, 38100

    Vorgestellt werden die Schicksale von Anna Herzfeld Adolf Kuttner Siegfried Lichtenstein Alfred Salomon Erich Scheyer Die Biographie-Recherchen wurden durchgeführt von Schülerinnen und Schülern der IGS Franzsches Feld.

  • Präsentation Stolperstein-Recherchen

    Roter Saal Schlossplatz 1, Braunschweig, 38100

    Vorgestellt werden die Schicksale von Auguste Herxheimer, Ella Bruell, Nellie Friedrichs Mathias Theisen Martha Riefenstahl Walter Heise Die Biographie-Recherchen wurden durchgeführt von der „SozialistischenJugend Die Falken“.

  • Projektpräsentation: Jüdisches Leben in Wolfenbüttel

    Konferenzraum Henriette-Breymann-Gesamtschule Ravensberger Str. 19, Wolfenbüttel

    Schülerinnen- und Schülerprojekt zur Alten Synagoge Im Rahmen des Seminarfachs 'Gedächtnis und Erinnerung' haben Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs der Henriette-Breymann-Gesamtschule Wolfenbüttel ab August 2024 ein Projekt zur Alten Synagoge gestartet. Die Schülerinnen und Schüler haben sich zum Beispiel mit dem Gründer der Alten Synagoge Philipp Samson, dem Aufbau und der Ausstattung der barocken […]

  • Spurensuche II: Israel Alter

    Markuskirche Hannover Oskar-Winter-Straße 7, Hannover

     Zehn Jahre lang, von 1925 bis 1935, prägte Oberkantor Israel Alter die Gottesdienste in der hannoverschen Synagoge, mit den „hervorragenden Gaben seiner Stimme und seines Geistes“. Aus heutiger Sicht gilt Alter als legendäre Persönlichkeit in der Welt des synagogalen Gesangses. Aber das jüdische Leben erhielt auch durch Alters Auftritte außerhalb der Synagoge, durch die Mitwirkung […]

  • Podiumsdiskussion: Karoline Preisler

    Fritzcafe Dalldorf Hillerser Str. 1, Leiferde

    Karoline Preisler, Juristin und Politikerin in Berlin, geht regelmäßig dorthin, wo sie nicht willkommen ist: auf antiisraelische Protestkundgebungen gegen den Krieg in Gaza, welche überwiegend nicht „propalästinensisch“ sind, sondern israelfeindlich und antisemitisch. Sie steht dort allein, mit einem Schild in der Hand, auf dem sie auf das Schicksal der von der Hamas entführten Geiseln oder […]

  • Vortrag: Dr. Wolfgang Kraushaar – Israel-Hamas-Palestina

    Fritzcafe Dalldorf Hillerser Str. 1, Leiferde

    Das kürzlich erschienene Buch des Politikwissenschaftlers Wolfgang Kraushaar "Israel: Hamas – Gaza – Palästina" bietet eine tiefgründige und differenzierte Analyse des Nahostkonflikts, insbesondere im Kontext des verheerenden Angriffs der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Mit beeindruckender Klarheit beleuchtet Kraushaar die komplexen politischen und historischen Hintergründe und liefert dabei sowohl für Laien als auch […]

  • Vortrag: Die Allersheimer Synagoge im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim als Vermittlerin jüdischer Lebenswelten des 18. und 19. Jahrhunderts

    TU Braunschweig - Seminarraum Institut für Baugeschichte, OG, Raum 220 Pockelsstraße 4, Braunschweig

    Vortrag von Dipl.-Ing. Hans-Christof Haas, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Die jüdische Kultusgemeinde im unterfränkischen Allersheim löste sich wie viele kleine Landgemeinden um die Jahrhundertwende auf, ihre Synagoge wurde 1911 verkauft und zu einem Wohnhaus umgebaut. Erst aufgrund der Forschungen eines Historikers wurde das Gebäude wiederentdeckt und 1997 in die Bayerische Denkmalliste nachgetragen. Als der Eigentümer […]

  • „… dem Andenken Mendelssohns ist dieses Haus geweiht“ – Zur Geschichte des Berliner Lessing-Museums

    Prinzenpalais Reichsstraße 1, Wolfenbüttel

    Der Vortrag befasst sich mit der frühen Museumsgeschichte Lessings. Das Lessing-Museum in Berlin, eine Gründung, die auf die Initiative eines Privatmannes zurückging, war das erste Museum überhaupt, das dem größten deutschen Aufklärer gewidmet war. Es wurde stark von jüdischen Intellektuellen unterstützt, die sich dem Geist Lessings und Mendelssohns verpflichtet fühlten. 1936 wurde das Museum aufgelöst. […]

  • Die Schattenseiten des Christentums – Zum Zusammenhang von Theologie und Antisemitismus

    Kantoreisaal der Stadtkirche Celle Kalandgasse 8, Celle, Niedersachsen, Deutschland

    Dass Antisemitismus „Sünde gegen den Heiligen Geist“ sei, hat Karl Barth 1938 aus Anlass der sog. Reichskristallnacht formuliert, als die Synagogen in Deutschland in Brand gesteckt wurden. Anders als damals gilt es heute als kirchlicher Konsens, dass Antisemitismus nicht nur aus menschenrechtlichen, sondern auch aus theologischen Gründen zu verurteilen ist. Darüber wird aber zuweilen vergessen, […]

  • Die Villa Seligmann – Ein jüdisches Haus?

    Villa Seligmann Hohenzollernstraße 39, Hannover

    Hausführung und Vortrag Mit Eliah Sakakushev-von Bismarck, Direktor der Villa Seligmann In dieser Spurensuche erhalten unsere Gäste lebhafte Einblicke hinter die Kulissen der Villa Seligmann als Kultureinrichtung sowie ehemalige Familienresidenz von Siegmund und Johanna Seligmann. Der Schwerpunkt dieser Führung bildet die vielfältige Definition von jüdischer Kultur und deren Identitätsausprägung, sowohl historisch als auch gegenwärtig. Anhand […]

  • Vortrag: Theodor Herzl, Ephraim Moses Lilien und die Suche nach einem jüdischen Staat

    Städtisches Museum Braunschweig Steintorwall 14, Braunschweig

    © Stephan Rumpf Prof. Dr. Michael Brenner im Städtischen Museum Braunschweig Im Jahr 1896 verfasste der Gründer des modernen Zionismus, Theodor Herzl, sein Buch „Der Judenstaat“, ein Jahr später berief er in Basel den ersten Zionistenkongress ein. Von Anfang an ging es ihm auch darum, eine moderne jüdische Kunst zu schaffen. Ephraim Moses Lilien war […]

  • Bach – Bauhaus – Buchenwald: Deutsches, Jüdisches und Europäisches in einer historisch-literarischen Zeitreise nach Weimar

    Villa Seligmann Hohenzollernstraße 39, Hannover

    Zum Gedenken an die Bücherverbrennung 1933, das Ende des 2. Weltkriegs sowie aus Anlass des Europatags Von der thüringischen Kleinstadt Weimar geht bis heute eine außergewöhnliche Faszination aus. Denn dieser Ort legt wie kaum eine anderer einem Brennglas gleich den Blick frei auf die Höhen und Tiefen deutscher und jüdischer und auch europäischer Geschichte. In […]

  • Vortrag Uriel Kashi „Vom Arabischen Frühling bis zu Donald Trump: Der Israel-Hamas-Krieg im historischen und geopolitischen Kontext“

    An der Katharinenkirche 4 An der Katharinenkirche 4, Braunschweig

    Der brutale Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und die anschließende militärische Eskalation markieren einen Wendepunkt in der Region. In seinem Vortrag beleuchtet Uriel Kashi die historischen, geopolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die zur aktuellen Lage geführt haben – von der Islamischen Revolution im Iran über den Arabischen Frühling bis hin zu globalen […]

  • Vortrag: „Transgenerationalität“

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    … ist ein Begriff, der jeden Menschen betrifft, denn Generationen sind miteinander verbunden und setzen nicht nur bewusst, sondern auch auf unbewusste Weise Themen fort. Besonders nachhaltig und zugleich schwer verstehbar sind transgenerationale Themen im Kontext von kollektiven Gewalterfahrungen. Der Zugang über entwicklungspsychologische und soziologische Ansätze, zusammen mit Beispielen aus einem empirischen Forschungsprojekt über die […]

  • Literatur in Israel – Zeruya Shalev

    Jüdische Gemeinde Braunschweig Steinstraße 4, Braunschweig

    Zeruya Shalev auf der Frankfurter Buchmesse 2015 In der Reihe Literatur in Israel veranstaltet von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und dem Raabehaus, stellt Rita Weiler Zeruya Shalev vor. Zeruya Shalev, 1959 in einem Kibbuz am See Genezareth geboren, studierte Bibelwissenschaften und lebt mit Ihrer Familie in Haifa. Ihre vielfach ausgezeichnete Trilogie über die moderne Liebe wurde […]

  • Vortrag: Die Umwandlung von Synagogen in Kirchen im spätmittelalterlichen Iberien. Motive, Abläufe und Folgen

    TU Braunschweig - Seminarraum Institut für Baugeschichte, OG, Raum 220 Pockelsstraße 4, Braunschweig

    Vortrag von Franziska Kleybolte, Braunschweig/Münster Für das mittelalterliche Iberien sind etwa 450 Synagogen dokumentiert. Knapp die Hälfte davon wurden zwischen dem späten 14. und dem frühen 16. Jahrhundert entweder in christliche Sakralbauten umgewandelt oder zugunsten neuer Gotteshäuser abgerissen. In ihrem Promotionsprojekt untersucht die Historikerin die Motive, Abläufe und Folgen dieser Transformationen. Entgegen der gängigen Annahme, […]

  • Vortrag: Erinnerungen und Einblicke in eine jüdisch-christliche Familiengeschichte

    Kulturmarktplatz, Raum Arcachon Am Museumsufer 2, Goslar

    Stephan Gistrichovsky berichtet von seinen Recherchen zu der jüdischen Familie Meyer. Sein Großvater Louis Meyer aus Goslar musste als Jude viele Jahre Zwangsarbeit leisten. Ergänzend wird Dr. Stefan Cramer die Ergebnisse seiner Recherchen zum Lager Wendefurth II erläutern, in dem Goslarer Juden Zwangsarbeit beim Bau der Rappbode-Talsperre leisten mussten. In Kooperation mit dem Fachbereich Kultur […]

  • Vortrag: Meyer Jacobson und seine Waisenanstalt

    Jacobson-Haus Jacobsonplatz 1, Seesen

    Meyer Jacobson (1789 - 1877) ist der älteste Sohn des Schulgründers Israel Jacobson. Nach dem Tode seines Vaters setzt er dessen Lebenswerk fort: als Schulkurator, Stifter der Waisenanstalt 1851. Seine Grabstätte findet er in Seesen, er wird als Ehrenbürger ausgezeichnet und im Namen jener Straße verewigt, die seines Vaters Schule mit dem Waisenhaus verbunden hat. […]

  • Wie erinnern wir? Und wie sieht das Gedenken in Zukunft aus? Fragen im Rahmen der Reaktivierung der Samsonschule Wolfenbüttel

    Prinzenpalais Reichsstraße 1, Wolfenbüttel

    Wir leben in einer Zeit divergierender Geschichtsnarrative und „alternativer Fakten“. Dies führt zwangsläufig zu der Frage, wie erinnern wir historische Begebenheiten und worauf setzen wir einen Fokus? Nicht erst im Zuge des Erstarkens der AfD, die die NS-Zeit als „einen Fliegenschiss der Geschichte“ propagiert, werden immer mehr Stimmen laut, die fordern, einen „Schlussstrich“ unter die […]

  • Vortrag: Johann Rabener ist Jacques Rabinowitz

    Jacobson-Haus Jacobsonplatz 1, Seesen

    Der junge jüdische Schriftsteller Johann Rabener gehört zur großen Gruppe der im NS-Staat verbrannten und ermordeten Dichter. Er ist heute weitgehend unbekannt und biografisch schwer zu fassen. Als die Nazis gegen die demokratische, kritische und jüdische Literatur vorgingen, war Rabener erst 24 Jahre alt, ein junger, wilder, aufstrebender Schriftsteller. Für die Zeit bis 1935 sind […]

  • Vortrag: Celle, April 1945: Bombenangriff und Massaker an KZ-Häftlingen

    Bomann Museum Schloßplatz 7, Celle

    Wenige Tage vor dem Einmarsch britischer Truppen geriet in Celle ein Transport mit KZ-Häftlingen in einen amerikanischen Bombenangriff. Viele Häftlinge kamen dabei ums Leben, zahlreiche weitere wurden im Verlauf von Hetzjagden und mehreren Massakern ermordet. Die Überlebenden trieb die SS in Gewaltmärschen in das KZ Bergen-Belsen. Unter ihnen befand sich der französische Widerstandskämpfer Camille Delétang, […]

  • „Follow the white Rabbit“

    Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte Eisenhüttenstraße, Tor 1,, Salzgitter-Watenstedt

    Antisemitismus im Kontext der Verschwörungsideologien. Verschwörungsmythen blicken auf eine lange Geschichte zurück und finden auch heute gesamtgesellschaftlich teilweise hohen Zuspruch. So meinen fast die Hälfte der Befragten der „Mitte-Studie“, dass es geheime Organisationen gäbe, die Einfluss auf politische Entscheidungen haben. Wie amüsant manche Verschwörungserzählungen auf den ersten Blick erscheinen mögen, können sie ein antisemitisches und […]

  • Vortrag: Alte Probleme in einer neuen Religion: Anthroposophie und Antisemitismus

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    mit Dr. Ansgar Martins Steiner um 1905 Die Anthroposophie ist die einflussreichste esoterische Strömung Deutschlands: Marken wie „Waldorf“, „Weleda“ und „Demeter“ sind zutiefst von den Ideen ihres Gründers Rudolf Steiner (1861 – 1925) geprägt. Steiner entwickelte um 1900 eine umfassende spirituelle „Weltanschauung“, die er als christlich verstand. Dabei äußerte er sich zum Judentum widersprüchlich: Einerseits […]

  • Vortrag: Wiederholt sich Geschichte? Die Zerstörung der Weimarer Demokratie

    Kreismuseum Peine Stederdorfer Str. 17, Peine

    Vortrag von Dr. Jens Binner am Montag, 10. November, um 19:30 Uhr im Kreismuseum Peine © Nicole Laskowsi Seit die Krise der Demokratie auch in Deutschland unübersehbar ist, haben Vergleiche mit der Endphase der Weimarer Republik Konjunktur. Doch ist es tatsächlich so, dass wir kurz vor einer neuen "Machtergreifung" stehen? Oder sind diese Vergleiche blinder […]

  • Vortrag: Facharbeiter und Teil der NS-Elite: Ausbildung mit Perspektive für Lehrlinge im Volkswagen Vorwerk 1939 bis 1945

    Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße Schillstraße 25, Braunschweig

    Vortrag von Dr. Ulrike Gutzmann Die Lehrlingsausbildung im damaligen Volkswagen Vorwerk vermittelte neben der fachlichen Ausbildung eine intensive ideologische Schulung. So wurden die Lehrlinge auf eine führende Rolle in der NS-Gesellschaft vorbereitet, zu deren Stabilisierung und Ausbau sie beitragen sollten. Wer waren diese Lehrlinge? Woher kamen sie? Wie sah ihr Alltag in Braunschweig aus? Dr. […]

  • „Antisemitismus und Rassismus, Kolonialismus und Israel: Über die Banalisierung unserer Begrifflichkeiten.“

    Jüdische Gemeinde Hannover K.d.ö.R. Haeckelstr. 10, Hannover

    Prof. Dr. Natan Sznaider, School of Government and Society, Tel Aviv. Natan Sznaider (geb. 1954 in Mannheim) ist ein israelischer Soziologe. Er hat sich immer wieder mit dem Selbstverständnis der Jüdinnen und Juden in Israel und in der Diaspora auseinandergesetzt. Seine Forschungsschwerpunkte sind Kultursociologie, Politische Theorie, Universalismus und Partikularismus, Erinnerung und Shoa. Seine letzten Bücher: […]

  • Auftaktveranstaltung „Geschichte der Samsonschule Wolfenbüttel“

    ehemalige Samsonschule - Emil Berliner Saal Leopold-Zunz-Platz 1 (vormals Neuer Weg 50), Wolfenbüttel, Niedersachsen

    Ende November 2025 wurde die historische Samsonschule am Leopold-Zunz-Platz 1 in Wolfenbüttel feierlich wiedereröffnet. Bei der Eröffnung wurde deutlich, dass die Aufarbeitung der Geschichte des Gebäudes sehr gelungen ist und in einer Dauerausstellung anschaulich präsentiert wird. Derzeit ist diese Ausstellung jedoch aufgrund begrenzter personeller Kapazitäten nur nach Voranmeldung zugänglich. Da die Samsonschule vielen Menschen in […]

  • Der 7. Oktober und seine Folgen – Auswirkungen auf die Deutsch-Israelischen Beziehungen

    Die Deutsch-Israelische Gesellschaft lädt zu einer Veranstaltung mit Carsten Ovens, CEO der Denkfabrik European Leadership Network (ELNET), ein. Carsten Ovens ist gebürtiger Braunschweiger; erste Berührungspunkte mit Israel hatte er u.a. im Rahmen des Jugendaustausches der Stadt Braunschweig. Nach dem Abitur am Gymnasium Raabeschule zog es ihn von Braunschweig zunächst zum Studium nach Hamburg. Dort begann […]

  • Vortrag: Spurensuche – Geschichte der Sektion Braunschweig des DAV (Deutscher Alpenverein) während der NS-Zeit

    Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße Schillstraße 25, Braunschweig

    Vortrag von Dr. Michael Wettern „Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist ein Prozess, der nie abgeschlossen sein wird. Nur indem wir uns ihr stellen, Verantwortung übernehmen und auch die dunklen Seiten beleuchten, können wir wachsamen Auges in die Zukunft blicken und stark für unsere Werte einstehen – für ein respektovelles, vielfältiges, inklusives und offenes Miteinander.“  […]

  • jüdisch-deutsche B a l a n c e n deutsch-jüdische mit Oskar Ansull

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Salomon Philipp Gans - Karl Goedeke - Moritz Meyer Eller -Heinrich Christian Heimbürger - Sammy Gronemann - Börries v. Münchhausen Die Veranstaltung präsentiert drei Paarungen, sechs ungewöhnliche »Balancen« von Publizisten, die in Celle gelebt und gewirkt haben. Zwei waren Juristen, einer Theologe, ein anderer Rabbiner, auch ein Dichter und ein Literaturhistoriker waren dabei. Zwei von […]

  • Präsentation Stolpersteine – Schicksale von Opfern des Nationalsozialismus

    Roter Saal Schlossplatz 1, Braunschweig, 38100

    Seit 1995 erinnert der Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt „Stolpersteine“ bundesweit an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. „Stolpersteine“ werden in den Fußweg vor der letzten frei gewählten Wohnstätte eingelassen und holen die Opfer aus der Anonymität heraus und dorthin zurück, wo sie als Nachbarn gelebt haben. Seit 19 Jahren werden auch in Braunschweig „Stolpersteine“ verlegt. […]

  • Jüdische Friedhöfe in Deutschland – Schändung, Gedenken und Vermittlungsarbeit

    Städtisches Museum Braunschweig Steintorwall 14, Braunschweig

     Die mehr als 2000 jüdischen Friedhöfe in Deutschland wurden nicht nur in der Zeit des Nationalsozialsmus schwer verwüstet, sondern waren auch nach 1945 immer wieder von Schändungen und anderen Angriffen bedroht. Angriffe auf Friedhöfe waren in der Vergangenheit häufig aber auch Anlass für ein wachsendes Bewusstsein für das jüdische Erbe vor Ort. Etwa seit den […]

  • Vom Getränkemarkt zum Erinnerungsort: Die ehemalige Synagoge in Laudenbach bei Karlstadt (Lkr. Main-Spessart)

    TU Braunschweig - Seminarraum Institut für Baugeschichte, OG, Raum 220 Pockelsstraße 4, Braunschweig

    Die 1736 erbaute Synagoge stellt den typischen Vertreter eines jüdischen Bethauses aus der ersten Hälfte des 18. Jhs. im ländlichen Franken dar. Der über einem längsrechteckigen Grundriss errichtete Massivbau nahm neben dem tonnengewölbten Männerbetsaal und der Frauenempore noch weitere Funktionen wie einen Tahararaum und ein Schulzimmer auf. Nach der Schändung in der Pogromnacht 1938 wurde […]

  • „Hier stand die Synagoge …“ – Gedenktafeln und Mahnmale zur Erinnerung an zerstörte Synagogen im Wandel der Zeit

    Gemeindehaus St. Katharinen An der Katharinenkirche 4, Braunschweig, Niedersachsen, Deutschland

    Die ersten Synagogen-Gedenkstätten wurden kurz nach Kriegsende errichtet, doch an nicht wenigen Orten in Deutschland begann das Gedenken an die zerstörten Synagogen erst zum 50. Jahrestag der Novemberpogrome. Die Gedenkorte waren und sind seit ihrer Einrichtung einer stetigen Entwicklung unterworfen - Texte haben sich in 80 Jahren verändert, neue "Erinnerungsebenen" werden hinzugefügt und zuletzt wurden […]

  • Vortrag: „Fremdarbeitereinsatz bei Büssing – NAG“ (Dr. Eckard Fischer)

    Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße Schillstraße 25, Braunschweig

    In Kooperation mit dem Forum Industriekultur e.V. Vortrag über den Fremdarbeitereinsatz bei Büssing - NAG von 1935 bis 1945 in der Gedenkstätte Schillstraße Fremdarbeitereinsatz bei Büssing - NAG Dr. Eckhard Fischer gibt in seinem Vortrag Einblicke in die Arbeitswelt in Zeiten des Nationalsozialismus und ihre schrecklichen Auswirkungen: Mit Beginn des Krieges im September 1939 verstärkte […]

  • Die nationalsozialistische Homosexuellenverfolgung. Biographische Annäherungen mit Dr. Thomas Rahe

    JVA Wolfenbüttel Am Herzogtore 13, Wolfenbüttel

    Foto: Stolperstein von Dr. Leopold Obermayer in Würzburg. Quelle: Wikipedia Homosexuelle Männer waren im Nationalsozialismus einer Vielzahl von Verfolgungsmaßnahmen ausgesetzt, von der namentlichen Erfassung und Überwachung, brutalen Polizeiverhören, Gefängnis- und Zuchthausstrafen bis hin zur Einweisung in Konzentrationslager. Während diese Geschichte in ihren Grundzügen durch eine vor allem aktengestützte historische Forschung mittlerweile nachgezeichnet worden ist, ist […]

  • Vortrag Dr. Katrin Keßler: Angriffe auf jüdische Friedhöfe seit 1945

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Foto: Friedhof Celle, © Katrin Keßler Die mehr als 2000 jüdischen Friedhöfe in Deutschland wurden nicht nur in der Zeit des Nationalsozialismus schwer verwüstet, sondern waren auch nach 1945 immer wieder von Schändungen und anderen Angriffen bedroht. Andererseits waren Angriffe auf Friedhöfe in der Vergangenheit jedoch häufig auch Anlass für ein wachsendes Bewusstsein für das […]

  • Pflanzen- und Samentauschbörse

    Berend Lehmann Museum Rosenwinkel 18, Halberstadt, Germany

    Am 21. Mai öffnen wir den Rabbinergarten im Rosenwinkel 18 für Gäste und laden die Halberstädter zu einer Pflanzen- und Saatguttauschbörse ein. Ab 14 Uhr serviert das Museumscafé Hirsch leckeren Kaffee und Kuchen im Garten. Am Nachmittag wird es einen Kurzvortrag zu Rabbiner Nobel geben, der von 1881 bis zu seinem Tod 1917 am Rabinnerlehrhaus […]

  • Präsentation Stolpersteine – Schicksale von Opfern des Nationalsozialismus

    Roter Saal Schlossplatz 1, Braunschweig, 38100

    Seit 1995 erinnert der Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt „Stolpersteine“ bundesweit an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. „Stolpersteine“ werden in den Fußweg vor der letzten frei gewählten Wohnstätte eingelassen und holen die Opfer aus der Anonymität heraus und dorthin zurück, wo sie als Nachbarn gelebt haben. Seit 19 Jahren werden auch in Braunschweig „Stolpersteine“ verlegt. […]

  • Vortrag: Der jüdische Architekt Erich Mendelsohn in Ostpreußen. Eine Spurensuche

    TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.2, Altgebäude/Trakt Schleinitzstraße Schleinitzstr. 19, Braunschweig

    Foto: Gintautas Beržinskas Erich Mendelsohn verließ bereits in seinen Jugendjahren die ostpreußische Provinz. Aber er pflegte nach seinem Weggang aus Allenstein weiterhin Verbindung mit der Region. Spuren seines Wirkens lassen sich noch heute auf dem Territorium des ehemaligen Ostpreußens finden. In dem Vortrag wird diesen Spuren und ihrem heutigen Echo nachgegangen. Darüber hinaus wird erörtert, […]

  • Woher kommt der Hass auf Juden?

    Ehemalige Synagoge Stadthagen Gasse zur alten Synagoge, Stadthagen

    Woher kommt der Hass auf Juden? Wir erleben heute immer wieder einen geradezu grenzenlosen Haß gegen Juden. Der Antisemitismus erscheint unausrottbar. Woher kommt dieser Haß und warum ist er so anhaltend virulent bzw. lebt immer wieder auf? Dieser Frage wird unsere Referentin, Frau Prof. Dr. Angela Moré aus sozialpsychologischer Sicht nachgehen.    

  • Das Doppeljubiläum in Hannover im Jahr 2026 Hannah Arendt und Villa Seligmann feiern 120

    Villa Seligmann Hohenzollernstraße 39, Hannover

    Copyright Fred Stein Archive In Hannover wird 2026 ein Doppeljubiläum gefeiert: Am 14. Oktober 1906, vor 120 Jahren, wurde Hannah Arendt in Hannover-Linden geboren. Sie gilt als eine der wichtigsten politischen Theoretikerinnen des 20. Jahrhunderts. Plätze, Straßen und Schulen werden nach ihr benannt. Zahlreiche neue Veröffentlichungen beschäftigen sich mit Leben, Werk und Wirkung Hannah Arendts. […]

  • Rolle und Macht der Medien im Krieg mit Esther Schapira und Georg M. Hafner

    Synagoge Celle Im Kreise 24, Celle

    Rolle und Macht der Medien im Krieg mit Esther Schapira und Georg M. Hafner Seit dem barbarischen Überfall der Hamas auf Israel und dem seit Monaten andauernden Nahostkrieg ist besonders auffällig, wie sehr Medien zur Kriegspartei im Krieg der Bilder und Schlagzeilen geworden sind. Welche Opferzahlen werden verbreitet? Welchen Quellen wird welche Glaubwürdigkeit beigemessen? Welche […]

  • „Aber vergesst nur nicht noch, dass Ihr zum Leben in der Welt seid“ – Abendvortrag von Markus Weber in der Gedenkstätte Schillstraße

    Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße Schillstraße 25, Braunschweig

    Ein Vortrag über den Bad Harzburger Unternehmer und bekennenden Zeugen Jehova Arno Stoy, der 1936 vom Sondergericht verurteilt und in der Strafanstalt Rennelberg inhaftier war. Er starb 1940 im KZ Sachsenhausen.  All die Verfolgungsmaßnahmen gegen Arno Stoy – sei es durch städtische Behörden, Gestapo, SA oder Gerichte – können genau nachvollzogen werden. So kommen am […]

  • Aus der Dunkelheit des 20. Jahrhunderts Die Geschichte der Shoah in Italien, erzählt durch Tagebücher und Memoiren

    Haus der Vielfalt in Braunschweig Am Nordbahnhof 1, Braunschweig

    Beiträge von Serena Di Nepi, Umberto Gentiloni Silveri, Stefano Palermo, Giuseppe Veltri   Eine Kooperation von: DIKG Braunschweig, Generalkonsulat der Italienischen Republik Hannover, Sapienza Università di Roma, Universität Hamburg, AlicUbi Das italienische Nationale Tagebucharchiv (Archivio Diaristico Nazionale) in Pieve di Santo Stefano bewahrt seit 1984 Tausende von insgesamt über 10.000 Schriftstücken auf. In diesem außergewöhnlichen […]

  • Vortrag: Die Ausgrabung im Bonner Judenviertel der frühen Neuzeit am Rhein 1987

    TU Braunschweig, Hörsaal SN 19.2, Altgebäude/Trakt Schleinitzstraße Schleinitzstr. 19, Braunschweig

    Fotograf: Thomas Kersting Vortrag von Dr. Thomas Kersting, Bonn Auf einer der letzten Freiflächen der Innenstadt in Toplage am Rhein wollte die Stadt Bonn 1987 einen Luxus Hotelkomplex errichten lassen. Das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege rechnete hier mit Funden nicht nur aus römischer und mittelalterlicher Zeit, denn hier hatte sich das zu Beginn des 18. […]