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März 2020

Präsentation Stolpersteine – Schicksale jüdischer Opfer

3. März 2020, 19:00 Uhr
Roter Saal, Schlossplatz 1
Braunschweig, 38100
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Seit 1995 erinnert der Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt „Stolpersteine“ bundesweit an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Stolpersteine werden in den Fußweg vor der letzten frei gewählten Wohnstätte eingelassen und holen die Opfer aus der Anonymität heraus und dorthin zurück, wo sie als Nachbarn gelebt haben. Seit dreizehn Jahren werden auch in Braunschweig „Stolpersteine“ verlegt. Dabei arbeitet der Verein „Stolpersteine für Braunschweig Förderverein e.V.“ eng mit Braunschweiger Schulen zusammen, deren Schülerinnen und Schüler ab dem 9. Jahrgang die Biografien der…

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Ausstellungseröffnung: Der Zug von Beendorf nach Sülstorf. Die Räumung eines Konzentrationslagers.

6. März 2020, 14:00 Uhr
Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße, Schillstraße 25
Braunschweig, 38102
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Eröffnung der Ausstellung mit Ramona Ramsenthaler, Leiterin des Vereins Mahn- und Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim e. V. Sie berichtet über die drei Räumungstransporte, die im April 1945 aus der Braunschweiger Region in das KZ Wöbbelin führten. Die Ausstellung ist vom 6. März bis 9. April 2020 in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße zu sehen.

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„Endlich soll ich dir schreiben“ – Kommunikation im Konzentrationslager

7. März 2020, 15:00 Uhr
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, Eisenhüttenstraße, Tor 1,
Salzgitter-Watenstedt, 38239
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Vortrag von Maike Weth und Dr. Teri Arias Ortiz. Johann Wolder war Anfang 20, als er in den Niederlanden verhaftet wurde und kurz darauf ins Konzentrationslager kam. Während seiner Haftzeit hielt er so gut wie möglich Kontakt zu seiner Familie. Doch inwieweit war dies möglich? Unter welchen Bedingungen durften Häftlinge mit der Außenwelt kommunizieren? Und wie fand Kommunikation untereinander statt? Im Rahmen des bundesweiten Tags der Archive, der 2020  unter dem Motto: „Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet“ stattfindet,…

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Megillat Esther – Jahrhunderte alte jüdische Rolle entpuppt sich als Schatz

9. März 2020, 19:00 Uhr
St. Katharinen Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4
Braunschweig, 38100
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Über Jahrhunderte lag eine jüdische Schriftrolle fast unbeachtet in der Leibniz-Bibliothek. Jetzt wurde sie untersucht – und entpuppt sich als wahrer Schatz. Die fragile, etwa 6,50 Meter lange Schriftrolle, deren Text das biblische Buch Esther erzählt, lag über Jahrzehnte fast unbeachtet in der Bibliothek. Der Düsseldorfer Historiker Falk Wiesemann hat die Schriftrolle in jahrelanger detektivischer Kleinarbeit hat er unter die Lupe genommen, sie untersucht. Mit Professor Falk Wiesemann gehen wir auf eine abenteuerliche Zeitreise.

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Workshop: Kunst gegen das Vergessen

14. März 2020, 9:00 Uhr - 15:00 Uhr
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, Eisenhüttenstraße, Tor 1,
Salzgitter-Watenstedt, 38239
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Kunst & Konzentrationslager Trotz Tod, Verzweiflung und Gewalt suchten einige KZ-Häftlinge künstlerische Ausdrucksformen während ihrer Haftzeit. Aber warum spielte Kunst in solchen Situationen überhaupt noch eine Rolle? Nach einer Kurzführung durch die Gedenkstätte KZ Drütte werden in einem Vortrag verschiede­ne Kunstwerke von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern aus dem Salzgittergebiet vorgestellt und die Unterschiede zwischen Kunst, die während und nach der KZ-Zeit entstanden ist, erklärt. Der Workshop Im Anschluss an den Vortrag werden Sie selber aktiv! Dabei soll Kunst das Mittel sein,…

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Das KZ-Außenlager Beendorf und der Räumungstransport 1945

19. März 2020, 19:00 Uhr
Gedenkstätte KZ‐Außenlager Braunschweig Schillstraße, Schillstraße 25
Braunschweig, 38102
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Vortrag von Dr. Björn Kooger. Das Außenlager Beendorf entstand bei der Untertageverlagerung von wichtigen Rüstungsprojekten ab März 1944. In den Anlagen zweier Salzbergwerke wurde eine Teilefertigung von Flugzeugen aufgenommen. Immer neue Transporte mit Frauen und Männern trafen ein. Nachdem der Räumungstransport aus Beendorf in Sülstorf gehalten hatte, kamen die Männer am 15. April in das KZ-Außenlager Wöbbelin bei Ludwigslust. Die Frauen blieben im Zug und wurden bis zum 21. April in vier Neuengammer Außenlager nach Hamburg deportiert. Am 1. Mai…

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Israel trägt die Kirche – Zur Theologie der Beziehung von Kirche und Judentum

23. März 2020, 19:00 Uhr
St. Katharinen Gemeindehaus, An der Katharinenkirche 4
Braunschweig, 38100
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Ein innerer Bezug zu Israel gehört zur christlichen Identität. Von Seiten der röm.-kath. Kirche wurde dieser Grundsatz auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) formuliert. Seitdem haben sich in Theologie und Kirche erstaunliche Entwicklungen vollzogen, die der Referent Hans Hermann Henrix anschaulich beschreibt. Zugleich geht die theologische Fortschreibung weiter. Der Titel "Israel trägt die Kirche" hat gewichtige Argumente aus der Geschichte gegen sich. Die Tradition war viele Jahrhunderte von feindseliger Einstellung gegenüber dem Judentum geprägt. Die Wende geschah mit der Konzilserklärung…

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Max Czollek, Desintegriert euch!

25. März 2020, 19:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Max Czolleks verblüffender Denkanstoß, der die Debatte um Integration und Zugehörigkeit verändert – ein wildes Zeugnis der jüdischen Szene. Max Czollek ist 31, jüdisch und wütend. Denn hierzulande herrschen seltsame Regeln: Ein guter Migrant ist, wer aufgeklärt über Frauenunterdrückung, Islamismus und Demokratiefähigkeit spricht. Ein guter Jude, wer stets zu Antisemitismus, Holocaust und Israel Auskunft gibt. Dieses Integrationstheater stabilisiert das Bild einer geläuterten Gesellschaft – während eine völkische Partei Erfolge feiert. Max Czolleks Streitschrift entwirft eine Strategie, das Theater zu beenden: Desintegration. „Desintegriert euch!“ ist ein Schlachtruf der neuen jüdischen Szene und zugleich eine Attacke gegen die Vision einer alleinseligmachenden…

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April 2020

Der Exodus der Juden aus der arabischen Welt Diskriminierung, Flucht & Vertreibung

14. April 2020, 19:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Vortrag von Stephan Grigat, Berlin. Würde es mit rechten Dingen zugehen, wäre bei jeder Diskussion über den Konflikt Israels mit seinen arabischen Nachbarn stets auch von der Flucht und Vertreibung nahezu aller Juden aus der arabischen Welt die Rede, die außerhalb Israels kaum im Bewusstsein ist. Die gerade auf Deutsch erschienene Studie des französischen Historikers Georges Bensoussan über „Die Juden der arabischen Welt“ ruft die Flucht von etwa 900.000 Juden aus den arabischen Ländern in Erinnerung und zeigt, dass die Radikalisierung der arabisch-islamischen Judenfeindschaft vor der israelischen Staatsgründung einsetzte und…

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Tehillim – Psalmen im Dialog

23. April 2020, 19:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Referenten: Rabbinerin Dr. Ulrike Offenburg, Berlin und Pastor Dirk Wagner, Celle. In einer öffentlichen Dialogveranstaltung werden Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg und Pastor Dirk Wagner im Gespräch die unterschiedlichen Zugänge in der Tradition ihrer Religionen erörtern und vielleicht gemeinsam neue Wege erschließen. Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg stammt aus Ost-Berlin, wo sie heute noch überwiegend lebt und als Historikerin arbeitet. Sie absolvierte ein Studium am Abraham-Geiger-Kolleg in Berlin und Potsdam und am Hebrew Union College in Jerusalem. 2016 wurde sie dort zur Rabbinerin ordiniert und ist seit diesem Jahr –…

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Mai 2020

„Nächstes Jahr in Jerusalem…“ – Perspektiven aus der jüdischen Tradition

5. Mai 2020, 19:00 Uhr
Stadtbücherei Wolfenbüttel, Bahnhof 1
Wolfenbüttel, 38300
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Vortrag von Dr. Ulrike Offenberg, Rabbinerin, Berlin, Hameln. "Jerusalem ist eine Wippe zwischen Himmel und Erde", schrieb der israelische Dichter Jehuda Amichai. Damit erfasst er unsere gespaltene Vorstellung von dieser Stadt: Einerseits das Himmlische Jerusalem als Ort von Erlösungshoffnung, andererseits Spannungsherd vielschichtiger politischer und religiöser Konflikte. Was verbindet Juden und Jüdinnen überall auf der Welt mit dieser Stadt? Welche Rolle haben die mit Jerusalem verknüpften Hoffnungen in der jüdischen Geschichte gespielt? Lässt sich das Warten auf Erlösung nicht auch in ein…

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8. Mai 1945: Kriegsende – Ende des Krieges?

9. Mai 2020, 15:00 Uhr
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, Eisenhüttenstraße, Tor 1,
Salzgitter-Watenstedt, 38239
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Vortrag von Dr. Teri Arias und Maike Weth. Am 8. Mai 1945 endete in Europa der Zweite Weltkrieg. Mit dem Einmarsch der Alliierten am 11. April 1945 galt die Stadt Salzgitter als befreit und damit auch die noch anwesenden Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen. Die Häftlinge der drei KZ-Außenlager sind Tage vorher abtransportiert worden. Ihr Weg in die Freiheit sollte noch einige Wochen dauern und viele Opfer fordern. In dem Vortrag werden die Ereignisse der letzten Tage im Salzgittergebiet und die Befreiung…

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Eine nächtliche Reise nach Jerusalem – Perspektiven aus der islamischen Tradition

14. Mai 2020, 19:00 Uhr
Stadtbücherei Wolfenbüttel, Bahnhof 1
Wolfenbüttel,
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Vortrag von Dr. Hamideh Mohagheghi, Islamwissenschaftlerin, Hannover. Jerusalem, eine Stadt, die für Judentum, Christentum und Islam entsprechend ihrer jeweiligen Erzählungen und Traditionen eine besondere Rolle spielt. Sie wurde im Lauf der Zeit der Spielball der religiösen und politischen Machtansprüche. Die Bedeutung Jerusalems für die Muslime steht hauptsächlich in Verbindung zur Nachtreise des Propheten Muhammad. Wie wird dieses Ereignis im Koran erzählt? Gibt es eine theologische Begründung für die Besonderheiten der Stadt? Welche Pontentiale verbergen sich in dieser Stadt für ein gutes…

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Jerusalem – Perspektiven aus christlicher Tradition

26. Mai 2020, 19:00 Uhr
Stadtbücherei Wolfenbüttel, Bahnhof 1
Wolfenbüttel,
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Vortrag von Prof. i.R. Dr. Klaus Wengst, Theologie, Braunschweig. Bei einer in den beiden Ursprachen zusammengebundenen christlichen Bibel stoßen in ihrer Mitte als Schluss der hebräischen Bibel und als Schluss des griechischen Neuen Testaments das irdische und das himmlische Jerusalem zusammen. Wie das eine gute Perspektive für das christlich-jüdische Verhältnis abgeben könnte, wird entfaltet im Bedenken von Aussagen über Jerusalem in der Offenbarung des Johannes sowie in der jüdischen Bibel und der rabbinischen Tradition. Jerusalem: (Un)heilige Stadt – Sehnsuchtsort – Zankapfel

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Der Neubeginn jüdischen Lebens In Deutschland nach Kriegsende

28. Mai 2020, 19:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Vortrag von Dr. Thomas Rahe, Celle Der Neubeginn jüdischen Lebens in Deutschland war eine unmittelbare Folge der Befreiung. Die Juden, die den Holocaust in den Konzentrationslagern, im Versteck oder als Flüchtlinge in der Sowjetunion überlebt hatten, lebten nun als „Displaced Persons“ in Sammellagern auf deutschem Boden. Die meisten von ihnen stammten aus Osteuropa und sahen für sich nur außerhalb Europas, insbesondere in einem jüdischen Staat in Palästina, eine Zukunft. Die Mehrzahl der zurückgekehrten deutschen Juden dagegen wollte in Deutschland bleiben. Ihr Verhältnis zu den jüdischen DPs war daher auch von…

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Juli 2020

Christlicher Antisemitismus am Beispiel des Eisenacher „Entjudungsinstituts“ 1939–45

2. Juli 2020, 19:00 Uhr
Synagoge Celle, Im Kreise 24
Celle, 29221
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Vortrag von Dr. Oliver Arnhold, Detmold. Am 6. Mai 1939 wurde mit einem Festakt auf der Wartburg in Eisenach das „Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben“ auf der Grundlage einer Entschließung von elf evangelischen Landeskirchen gegründet. Das Institut war eng mit der Ideologie und Organisation der aus Thüringen stammenden Kirchenbewegung „Deutsche Christen“ verbunden. Ziel dieser kirchenpolitischen Bewegung war es, den christlichen Glauben und die Institution der Kirche den Vorgaben der nationalsozialistischen Weltanschauung anzupassen. Die „Forschungsarbeiten“ des kirchlichen „Entjudungsinstituts“ dienten dazu, die Ausgrenzungs- und Verfolgungspolitik der…

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