Der Friedhof ist ein bedeutendes kultur- und sozialgeschichtliches Zeugnis des hannoverschen Judentums. Wir wollen der Alltagsgeschichte der Juden nachspüren und Einblicke in ihre Bestattungskultur geben. Männliche Besucher müssen auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung tragen. Die Teilnahme an der Führung erfolgt auf eigene Gefahr. Wegen des unwegsamen Geländes ist festes Schuhwerk notwendig. Die Führung ist nicht […]
Schülerinnen und Schüler der Schule am Harly in Goslar-Vienenburg haben ein außergewöhnliches Erinnerungsprojekt entwickelt: ein interaktives Holocaust-Denkmal aus Playmobil-Figuren, das historische Forschung, persönliche Geschichten und digitale Vermittlung miteinander verbindet. Im Mittelpunkt steht das Schicksal jüdischer Familien in Goslar zur Zeit des Nationalsozialismus. Das Projekt erhielt 2025 den Niedersächsischen Schülerfriedenspreis. Die Ausstellung ist im 2. Obergeschoss […]
Eröffnet von Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner als Gastgeberin der Jüdischen Kulturtage 2026 und Prof. Dr. Cord Berghahn, Präsident des Israel Jacobson Netzwerks Grußwort von Michael Fürst, Präsident des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen K. d. ö. R. und Schirmherr der Jüdischen Kulturtage Grußwort von Pascal Mennen, MdL, Sprecher für Schulpolitik, frühkindliche Bildung, Religionsgemeinschaften und Antisemitismus […]
Informieren Sie sich über die Geschichte der jüdischen Gemeinde und besuchen den seit 400 Jahren bestehenden jüdischen Friedhof mit zahlreichen erhaltenen Grabsteinen. Auf dem Friedhof ist eine Kopfbedeckung für die Herren erforderlich. Im Anschluss findet die Eröffnung der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide 2026 statt. Treffpunkt: Kulturmarktplatz, Am Museumsufer 2, 38640 Goslar Anmeldung, mit […]
Wie lebten die jüdischen und christlichen Familien vor mehr als 200 Jahren in der Stadt Seesen miteinander? Wie gestalteten die Menschen ihren Alltag in Seesen? Wie sah es in der Stadt Seesen zu dieser Zeit aus? Begeben Sie sich mit Ihrem persönlichen Stadtführer auf Spurensuche durch eine fast vergessene und einzigartige Stadtgeschichte. Im Mittelpunkt dieser […]
GESCHLOSSENE VERANSTALTUNG Gemeinsam mit Schulklassen der Realschule John-F.-Kennedyplatz gewinnen wir an diesem Tag Einblicke in die jüdische Geschichte und Gegenwart in Braunschweig. An drei Stationen in der Innenstadt tauchen Schulklassen in die abwechslungsreiche und spannende Thematik ein und erfahren allerlei Geschichte(n) jüdischen Lebens. Führung: Rebekka Denz und Alissa Römling (beide IJN)
Als direktes Nachfolgeinstitut der Jacobson-Schule feiert das Jacobson-Gymnasium in diesem Jahr sein 225-jähriges Bestehen. Dies haben die Schule und das Israel Jacobson Netzwerk zum Anlass genommen, sich gemeinsam intensiver damit auseinanderzusetzen, welche Rolle die lange Geschichte im heutigen Schulalltag spielt. Wie fließt die Geschichte der Jacobson-Schule in den Unterricht ein? Hat sie eine Bedeutung für […]
Informieren Sie sich über die Geschichte der jüdischen Gemeinde und besuchen den seit 400 Jahren bestehenden jüdischen Friedhof mit zahlreichen erhaltenen Grabsteinen. Auf dem Friedhof ist eine Kopfbedeckung für die Herren erforderlich. Treffpunkt: Tourist-Information, Historisches Rathaus, Markt 1, 38640 Goslar Anmeldung bis zum 21.8.2026 unter stadtfuehrungen@goslar.de oder Tel. 05321 78060 Dauer: ca. 2 Stunden Die […]
Friedhöfe sind Bibliotheken im Freien, Grabsteine sind ihre Bücher. Auf dem Jüdischen Friedhof an der Teichstraße, einer der größten Friedhöfe seiner Art in Norddeutschland, erzählen uns über 350 „Bücher“ vom Leben des Hildesheimer Judentums aus drei Jahrhunderten. Wir lesen von Männern, Frauen und Kindern, von Alten und von Jungen und von einem Massengrab und wir […]
Schüler*innen des 8. Jahrgangs der IGS Peine präsentieren Biographien von Menschen, die im Landkreis Peine einen Stolperstein bekommen haben. In einer Projektarbeit haben die Schüler*innen Material zusammengetragen und in Personenboxen zusammengefasst, die die Biographien greifbar machen und verdeutlichen, dass die Personen mehr waren als ein Opfer des Nationalsozialismus. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Fotos: IGS […]
Petra Pau, Bundestagsvizepräsidentin des Deutschen Bundestages a. D., ist streitbar, bringt sich in die politische Debatte ein. Als Bundestagsvizepräsidentin erwarb sie sich über die Parteigrenzen hinweg hohes Ansehen, weil sie sich für die Abgeordneten einsetzte und somit die parlamentarische Demokratie stark machte. Ferner setzt sie sich gegen Antisemitismus ein. Ihre Erfahrungen aus dem politischen Alltag […]
Lyrik im Lichthof. Lesung und Gespräch mit Esther Dischereit Esther Dischereit gilt als wichtige Stimme unter den Nachkommen der Shoa. Sie ist Lyrikerin, schreibt Prosa, Essays, auch journalistische Texte und ist Autorin von Theater- und Hörstücken. In ihren Gedichten thematisiert sie Klage und Anklage – wie in den Klageliedern, gewidmet den Opfern und Überlebenden der […]
Eine Kuratorenführung mit Dr. Peter Joch. Die Führung beleuchtet die Geschichte des Zentralrats der Juden in Deutschland, seine lebendigen Kultur- und Bildungsangebote, sein vielfältiges gesellschaftliches Engagement und vor allem auch seine Bedeutung für die Entwicklung der Demokratie in der Bundesrepublik. Einzelne ‚sprechende‘ Exponate – weltliche wie religiöse – werden vorgestellt, um das facettenreiche jüdische Leben […]
Bald ist Rosch haSchana, das jüdische Neujahrsfest. Zu diesem Feiertag werden in vielen jüdischen Haushalten und Gemeindezentren besondere Speisen angeboten. Bei der Veranstaltung werden einige dieser typischen Gerichte gemeinsam vorbereitet. Es wird geschnippelt, gerührt, gekocht und gebacken. Die anschließende Wartezeit bis zum gemeinsamen Essen wird durch eine Einführung in die jüdischen Speisegesetze und das jüdische […]
Die Familie Gutheim war eine der in den 1930er-Jahren noch wenigen jüdischen Familien, die in Salzgitter lebten. Die Gutheims wohnten in Salzgitter-Salder und bewirtschafteten gemeinsam mit der Familie Kleeblatt ein Manufakturwarengeschäft. Sie wurden im Nationalsozialismus ausgegrenzt und entrechtet. 1935 zogen die Eheleute mit ihren Kindern aufgrund der sich verschlechternden Lebensbedingungen nach Kirchheimbolanden. 1937 konnten sie […]
Als der jüdische Friedhof an der Hamburger Straße fast vollständig belegt war, kaufte die Jüdische Gemeinde 1895 von der Klosterkammer Riddagshausen Gelände für einen neuen Friedhof an der Helmstedter Straße. Auf ihm wird seit 1915 beerdigt. Eine Führung mit Nathan Voigt, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Braunschweig K. d. ö. R. Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung […]
Ein Stück aus einer Anthologie von Theatertexten, die nach der Shoah bis zur Staatsgründung Israel erschienen ist. Darstellung der schmerzhaften Realität nach der Shoah: verlorene und verschollene und dennoch gerettete Kinder werden überall in Europa gesucht. Gleichzeitig wird das Raubgut von ganzen Bibliotheken durch die Nazis wieder aufgespürt. Tickets sind erhältlich an der Abend- und […]
Die Veranstaltung entfällt! SCHÜLERAUFFÜHRUNG Ein Stück aus einer Anthologie von Theatertexten, die nach der Shoah bis zur Staatsgründung Israel erschienen ist. Darstellung der schmerzhaften Realität nach der Shoah: verlorene und verschollene und dennoch gerettete Kinder werden überall in Europa gesucht. Gleichzeitig wird das Raubgut von ganzen Bibliotheken durch die Nazis wieder aufgespürt. Tickets sind erhältlich […]
Die Autorin Barbara Ehrt, die seit mehreren Jahren Stadtführungen zum jüdischen Leben in Goslar anbietet, hat sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) auf eine außergewöhnliche Bilderreise durch die jüdische Geschichte Goslars begeben. Auf Grundlage historischer Quellen, Bücher, Dokumente und Erinnerungen von Zeitzeugen rekonstruiert sie mithilfe moderner KI-Bildtechnologie Szenen aus vergangenen Jahrhunderten. Über 90 Bilder sind so […]
Der Spaziergang beginnt beim Wohnhaus mit Betstube des Hofjuden Gumpel Fulda ben Mose bei der Trinitatiskirche, dem Begründer jüdischen Gemeinde in Wolfenbüttel und geht weiter über die ehemalige Samsonschule mit ehemaliger Synagoge bis zum Ort der neuen Synagoge, die in der Pogromnacht 1938 zerstört wurde. Auf dem Weg liegen natürlich noch viele weitere Stationen, bei […]
Die jahrhundertelange jüdische Geschichte Goslars steht im Mittelpunkt des Mitmach-Workshops. Anhand ausgewählter Quellen geraten verschiedene Aspekte des historischen jüdischen Lebens in den Blick. Die Themenvielfalt reicht vom jüdischen Friedhof und seinen Grabinschriften, über Archivquellen aus dem 16. bis zum 18. Jahrhundert bis hin zu Text- und Bildquellen der Neuzeit. Der Begriff Workshop ist Programm – […]
Die „Offenen Jüdischen Häuser“ sollen bewusst machen, dass die jüdischen Bürger:innen der Stadt in allen Stadtquartieren selbstverständlich Nachbarn waren. Heutige Bewohner:innen der aufgeführten Häuser hängen Plakate in Fenster mit Auskunft über die Familien, die dort gelebt haben. Manche Häuser dürfen auch besucht werden: Manche Nachfahr:innen der ehemaligen jüdischen Einwohner:innen werden auch vor Ort über ihre […]
Das „Jüdische Sommerfest“ am Braunschweigischen Landesmuseum Hinter Aegidien geht dieses Jahr bereits in die fünfte Runde. Freuen Sie sich auf ein vielfältiges Kulturprogramm mit Musik, Führungen und Aktionen sowie israelische Spezialitäten aus Tamirs Küche (Bremen). Parallel zum Sommerfest wird auch die Finissage der Sonderausstellung „Essen und Trinken. Eine Erlebnisreise durch Körper und Zeit“ gefeiert. Der […]
Das Forschungsprojekt „Erforschung von Objekten vermeintlich jüdischer Herkunft in der Fläche von Sachsen-Anhalt – die Tiefenprüfung nach dem Erstcheck“ lädt zu einer Fachtagung mit dem Thema „Provenienz jüdischer Objekte erforschen und vermitteln“ ein. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter https://berendlehmannmuseum.de/
Antisemitismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem mit langer Geschichte. Spätestens seit dem Attentat gegen die Jüdische Gemeinde in Halle im Oktober 2019 und dem Pogrom gegen die israelische Bevölkerung am 7. Oktober 2023 hat die Brisanz weiter zugenommen. Bei der Veranstaltung wird Markus Weber (Verein Spurensuche Harzregion e.V.) auf historische Aspekte des Antisemitismus am Beispiel von […]
Im Frühsommer 1943 wurde mit der Errichtung eines zentralen „Ausländerfriedhofs“ begonnen. Am 20. Juli 1943 fanden die ersten neun Beisetzungen statt. Noch bis 1951 wurden hier „Ausländer“ aus dem Stadtgebiet beerdigt. Nach der letzten Bestattung änderte sich die Belegung des Friedhofs. Einerseits wurden nicht deutsche Kriegsopfer von anderen Friedhöfen in Salzgitter auf den Friedhof Jammertal […]
Vorgestellt wird die neue Publikation „Max Jüdel. Unternehmer, Politiker, Mäzen“, die dem Leben und Wirken einer der prägendsten Persönlichkeiten der Braunschweiger Stadtgeschichte gewidmet ist. Der 1845 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns geborene Max Jüdel hinterließ bedeutende Spuren im politischen, sozialen und kulturellen Leben Braunschweigs. Gemeinsam mit Heinrich Büssing gründete er 1873 die „Eisenbahnsignal-Bauanstalt Max Jüdel […]
Auf den Anschlag der palästinensischen Terrororganisation „Schwarzer September“ auf die israelische Olympiamannschaft am 5. September 1972 war die Bundesrepublik nicht vorbereitet. Die Aufarbeitung dieses Verbrechens, bei dem elf israelische Sportler ermordet wurden, sowie die Frage, wie es zu dem Attentat kommen konnte, beschäftigen Historikerinnen und Historiker bis heute. Terroranschläge gegen israelische und jüdische Menschen sowie […]
Das Gemeindehaus mit der im Dezember 2006 eingeweihten Synagoge bildet heute das Zentrum jüdischen Lebens in Braunschweig. Die Jüdische Gemeinde umfasst rund 160 Mitglieder. Die Synagoge an der Steinstraße ist ein Neubau, der im ehemaligen Innenhof der alten Synagoge entstand. Das alte Gotteshaus aus dem Jahr 1875 wurde 1938 zerstört und 1940 abgerissen. Eine Führung […]
Die Synagoge von 1875 in der Alten Knochenhauerstraße 1 wurde 1938 von den Nationalsozialisten zerstört und 1940 abgerissen. Im Jahr 1983 wurde in den ehemaligen Gemeinderäumen eine Synagoge eingerichtet. Da diese nach dem Zuzug von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion viel zu klein geworden war, wurde 2006 im Innenhof des Gemeindehauses eine neue Synagoge erbaut, […]
Der Friedhof ist ein bedeutendes kultur- und sozialgeschichtliches Zeugnis des hannoverschen Judentums. Wir wollen der Alltagsgeschichte der Juden nachspüren und Einblicke in ihre Bestattungskultur geben. Männliche Besucher müssen auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung tragen. Die Teilnahme an der Führung erfolgt auf eigene Gefahr. Wegen des unwegsamen Geländes ist festes Schuhwerk notwendig. Die Führung ist nicht […]
Die Samsonschule, gegründet 1786 als Talmud-Tora-Schule für Söhne der weitverzweigten Familie Samson, entwickelte sich nach ihrer Reformierung im 19. Jahrhundert zu einer überregional bekannten und nachgefragten jüdischen Bildungseinrichtung. 1896 zog die Schule aus der Wolfenbütteler Innenstadt in den imposanten Neubau am Lechlumer Holz und beging diesen Meilenstein mit einer eindrucksvollen Einweihung am 3. September. Zu […]
Eine Antisemitismuskritische Pädagogik sollte immer fester Bestandteil der Arbeit politischer Bildner*innen sein. Ob als Mitarbeitende in Gedenkstätten und Museen, in Schule, Hochschule oder in Sozial- und Jugendarbeit. Dabei muss historischer Kontext immer mit gegenwärtigen Entwicklungen verbunden werden, um Menschen heute erreichen zu können. Der Terroranschlag der Hamas am 7.10.23 auf die israelische Bevölkerung und all […]
Der Spaziergang beginnt beim Wohnhaus mit Betstube des Hofjuden Gumpel Fulda ben Mose bei der Trinitatiskirche, dem Begründer jüdischen Gemeinde in Wolfenbüttel und geht weiter über die ehemalige Samsonschule mit ehemaliger Synagoge bis zum Ort der neuen Synagoge, die in der Pogromnacht 1938 zerstört wurde. Auf dem Weg liegen natürlich noch viele weitere Stationen, bei […]
Wichtiger Hinweis: Die Anfangszeit der Veranstaltung hat sich geändert. Der neue Beginn ist um 14:00 Uhr. Die Oper L’Orfeo erzählt die mythologische Geschichte von Orpheus, der nach dem Tod seiner Geliebten Eurydike in die Unterwelt hinabsteigt, um sie zurück ins Leben zu holen. Mit der Kraft seiner Musik gelingt es ihm, die Mächte der Unterwelt […]
Eine Führung mit Susanne Weihmann. Nach mittelalterlichen Siedlungsanfängen war über 300 Jahre Juden der Aufenthalt in Helmstedt verboten. Erst mit der Besetzung durch die Franzosen galt deren Gleichheitsgebot auch für die kleinen jüdischen Trödler und Händler, so dass sie sich gegen den Willen der städtischen Honoratioren Anfang des 19. Jahrhunderts wieder in der Stadt niederlassen […]
Es werden Führungen angeboten – zur Geschichte des Friedhofes, den beigesetzten Persönlichkeiten und zum Sanierungsprojekt der Grabstätten. Am Rande gibt es Kaffee, Kuchen und israelisches Gebäck. Der Friedhof ist Förderprojekt des Landes Sachsen-Anhalt und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Männliche Besucher werden gebeten, auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen. Alle Führungen sind kostenlos. Spenden für […]
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