- Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
Sozusagen grundlos vergnügt – Lieder und Lyrik von Mascha Kaléko
Alix Dudel (Sprache/Gesang)
Sebastian Albert (Gitarre)
Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung
e.V.
Mascha Kaléko wurde 1907 in Galizien geboren. Im
Alter von sieben Jahren emigrierte sie mit ihrer Familie
nach Deutschland. Von 1918 bis 1938 lebte Mascha
Kaléko in Berlin. Hier entstanden viele ihrer
wunderbar heiter-melancholischen Gedichte. Die
Auswanderung nach Amerika und die damit verbun-
denen Schwierigkeiten schwingen von nun an immer
wieder zwischen und in ihren Zeilen. 1959 ging sie mit
ihrem Mann nach Israel. Kalekos faszinierende Fä-
higkeit zu beobachten und einfache Worte für kompli-
ziert erscheinende Zusammenhänge und Gefühlsla-
gen zu finden, bleibt bis zu ihrem Tod 1975 ungebro-
chen.
Alix Dudel ist Diseuse und Schauspielerin aus Han-
nover. Ihr Markenzeichen ist eine herrlich tiefe und
klangvolle Stimme. Sie trat in internationalen Varie-
tes, auch im Georgspalast in Hannover, auf und ge-
staltete eigene Programme.
Sebastian Albert studierte klassische Gitarre in Kas-
sel und Hannover. Er trat mit einer Rockband auf,
wirkte an Theater- und Filmproduktionen mit. Er
unterrichtet und komponiert.
Veranstaltung im Rahmen der deutsch-jüdischen Literatur Tage
Tage der deutsch-jüdischen Literatur
Exil
4.-10. Mai 2026
Zur Erinnerung an den Tag der Bücherverbrennung
am 10.Mai 1933 startet die Jüdische Bibliothek Han-
nover die neue Veranstaltungsreihe: „Tage der
Deutsch-Jüdischen Literatur“. Unser Ziel ist es, in
konzentrierter Form Begegnungen mit
deutschsprachigen, jüdischen Autoren aus
Vergangenheit und Gegenwart zu ermöglichen. Die
Veranstaltungen sollen die kreative Partizipation von
Juden und Jüdinnen in der deutschsprachigen
Literatur vorstellen.
In diesem Jahr präsentieren wir unter dem Motto ‚Exil‘
zwei Autoren und eine Autorin, deren Leben und
Schreiben von Emigration geprägt ist.
Schirmherr: Prof. Dr. Gerhard Wegner
Nds. Landesbeauftragter gegen Antisemitismus
und für den Schutz jüdischen Lebens