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Präsentation Stolpersteine – Schicksale von Opfern des Nationalsozialismus

Seit 1995 erinnert der Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt „Stolpersteine“ bundesweit an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. „Stolpersteine“ werden in den Fußweg vor der letzten frei gewählten Wohnstätte eingelassen und holen die Opfer aus der Anonymität heraus und dorthin zurück, wo sie als Nachbarn gelebt haben.
Seit 19 Jahren werden auch in Braunschweig „Stolpersteine“ verlegt. Dabei arbeitet der Verein „Stolpersteine für Braunschweig Förderverein e. V.“ eng mit Braunschweiger Jugendorganisationen und Schulen zusammen, deren Schüler*innen ab dem 9. Jahrgang die Biografien der Opfer recherchieren. Bereits 423 Stolpersteine gibt es bisher in Braunschweig, weitere Steine werden im Laufe des Jahres 2026 folgen. In einer öffentlichen Präsentation werden die Ergebnisse mehrerer Recherchen vorgestellt. So werden Menschen wieder ins Bewusstsein gerückt, die von den Nazis verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden.
Kollegiaten und Kollegiatinnen des Braunschweig Kollegs haben die Recherche zur Familie von Herbert Meyersfeld übernommen.
Das Schicksal von Lina Nachod hat Dorothee Jünemann erforscht, eine Verwandte von ihr.
Die Verlegung der Stolpersteine findet am 3.7.2026 statt.
Ebenfalls verlegt werden dann auch die Steine für drei Angehörige der Zeugen Jehovas. Recherchiert von Reiner Lüdtke