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Präsentation Stolpersteine – Schicksale von Opfern des Nationalsozialismus

26. Mai 2026, 19:00 Uhr

Seit 1995 erinnert der Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt „Stolpersteine“ bundesweit an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. „Stolpersteine“ werden in den Fußweg vor der letzten frei gewählten Wohnstätte eingelassen und holen die Opfer aus der Anonymität heraus und dorthin zurück, wo sie als Nachbarn gelebt haben.

Seit 19 Jahren werden auch in Braunschweig „Stolpersteine“ verlegt. Dabei arbeitet der Verein „Stolpersteine für Braunschweig Förderverein e. V.“ eng mit Braunschweiger Jugendorganisationen und Schulen zusammen, deren Schüler*innen ab dem 9. Jahrgang die Biografien der Opfer recherchieren. Bereits 423 Stolpersteine gibt es bisher in Braunschweig, weitere Steine werden im Laufe des Jahres 2026 folgen. In einer öffentlichen Präsentation werden die Ergebnisse mehrerer Recherchen vorgestellt. So werden Menschen wieder ins Bewusstsein gerückt, die von den Nazis verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden.

Das Schicksal von Helene Ewald erforscht Regina Blume.
Die Recherche zu Rudolf Löhr sowie Rudolf Vehrke haben die Falken übernommen.  Die Recherche für eine Sinti-Familie liegt in den Händen einer AG der Riccarda-Huch-Schule unter Leitung von Heiderose Wanzelius.

Die Verlegung der Stolpersteine erfolgt voraussichtlich im November dieses Jahres.
(genauer Termin noch nicht bekannt)

Details

  • Datum: 26. Mai 2026
  • Zeit:
    19:00 Uhr
  • Veranstaltungskategorie:

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