Öffnung des Jüdischen Friedhofes Aschersleben

Der jüdische Friedhof in Aschersleben ist während der Ferien in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen sonntags regelmäßig für Besucherinnen und Besucher geöffnet.
Durch das Projekt „Neugestaltung des Standorts der zerstörten Aussegnungshalle“ des Vereins Niemand wird vergessen e.V. konnte die verwilderte Teilfläche wieder in einen gepflegten Zustand versetzt und mit Rasen begrünt werden. Hier soll unter Beratung der Bet Tfila-Forschungsstelle an der TU Braunschweig ein Gedenk- und Erinnerungsort entstehen. Seit 2025 werden die Grabstätten in drei Bauabschnitten saniert. Das Projekt „Sanierung und Wiederherstellung der Grabstätten des jüdischen Friedhofes in Aschersleben“ wird gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.
Anlage des Friedhofs 1867/68 – Belegungsspanne von 1869 bis 1970 – etwa 2.300 m² großer, mit einer Buchenallee bewachsener Friedhof, umgeben von einer Ziegelmauer – 1867/68 errichtetes Leichen-, Tahara– und Wächterhaus ist bis heute als Wohnhaus erhalten – Grabsteine entlang der östlichen Mauer vom 1927 eingeebneten alten jüdischen Friedhof Geschwister-Scholl-Straße – Zerstörung der von Hans Heckner erbauten Aussegnungshalle im Jahr 1938
Veranstalter: Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt im Rahmen des Projektes „Jüdische Kultur Sachsen-Anhalt“
Männliche Besucher werden gebeten, auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen.
Führungen sind kostenlos. Spenden sind willkommen.
Termine:
12.07.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
19.07.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
26.07.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
02.08.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
09.08.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
16.08.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
11.10.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
18.10.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
25.10.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
01.11.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr
Foto: Maria Bedgood