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„Der Verteidiger hat das Wort“: NS-Justiz im Spielfilm

26. März 2026, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr
Abbildung: Plakat zum Spielfilm „Der Verteidiger hat das Wort“, Illustrierte Film-Bühne Nr. 655

Neben den Reden Adolf Hitlers war es während der NS-Zeit auch der Spielfilm, der zum Zwecke der Propaganda mit an erster Stelle eingesetzt wurde. Die Nationalsozialisten verknüpften dabei ihre politischen Vorstellungen und Wünsche mit Unterhaltung. Damals bekannte und beliebte Schauspielerinnen und Schauspieler standen hierbei vor der Kamera. Thematisch wurden alle Lebensbereiche vom Spielfilm ‚angesprochen‘, sodass dem Publikum ein leichter Zugang ermöglicht wurde.

So verwundert es auch nicht, dass der mit Härte vorgehenden deutschen Justiz im
Unterhaltungsfilm ein sehr menschliches Gesicht gegeben wurde.
Besonders anschaulich wird dies in dem Spielfilm „Der Verteidiger hat das Wort“, D 1943/44; Regie Paul Klingler, verdeutlicht, welchen die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel am Donnerstag, den 26. März 2026 um 18:00 Uhr zeigt. Der Filmwissenschaftler Dr. Eyke Isensee bespricht den Film und ordnet ihn in seinen historischen Kontext ein.

Abbildung: Plakat zum Spielfilm „Der Verteidiger hat das Wort“, Illustrierte Film-Bühne Nr. 655

Die Teilnahme ist kostenlos

Ort: Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Dokumentationszentrum, Am Herzogtore 13, 38300
Wolfenbüttel (Zugang über den Parkplatz der Volksbank)

Details

  • Datum: 26. März 2026
  • Zeit:
    18:00 Uhr - 20:00 Uhr
  • Veranstaltungskategorie:

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