- Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
Bildung gegen Israelbezogenen Antisemitismus nach dem 7. Oktober

Eine Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Julia Bernstein (Frankfurt UAS), Dr. Ingo Elbe (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg), Katarzyna Miszkiel-Deppe (RIAS Niedersachsen), Dr. Carina Branković und Friederike Henjes (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg/ZABIN) mit einleitenden Worten von Prof. Dr. Gerhard Wegner (Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens) und Esther Belgorodski (Präsidentin des VJSNord und Beraterin im Beraterkreis Antisemitismusbeauftragter Niedersachsen).
Das Israel Jacobson Netzwerk e.V. sowie die Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Oldenburg laden Sie herzlich zu der Podiumsdiskussion zum Thema Bildung gegen Israelbezogenen Antisemitismus nach dem 7. Oktober ein:
Datum: Montag, 24. November 2025
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: BIS-Saal der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Ammerländer Heerstraße 114-118, 26129 Oldenburg
Trotz des 7. Oktobers 2023, dem größten antisemitischen Massaker nach der Shoah, haben antisemitische Ressentiments in Schule und Hochschule stark zugenommen. Die Frage nach dem Verhältnis von Antisemitismus und Bildung wird aber auch dadurch aufgeworfen, dass entgegen der Erkenntnis, dass Antisemitismus auf Vernichtung der Jüd*innen weltweit zielt, dieser weiter als bloßes „Vorurteil“, das durch Informationen behoben werden kann, verharmlost wird. Auch wenn sie einfach widerlegt werden können, halten sich die tradierten antisemitischen Argumente hartnäckig – von Social Media bis zu den sogenannten Nahostexpert*innen, die die militärische Verteidigung Israels antisemitisch anklagen. Der israelbezogene Antisemitismus, der in der Pädagogik nahezu unbeantwortet blieb und in fast allen „humanen Geisteswissenschaften“ wie den ‚postkolonialen Studien‘ als eine ‚linke‘ Welterklärungsdoktrin Eingang gefunden hat, stellt dabei besondere Herausforderungen für die Aufklärung dar. Da niemand als Antisemit*in zur Welt kommt, ist zu fragen, welche „Bildung“ die Verbreitung des Antisemitismus erst ermöglicht. Warum fällt es dieser Gesellschaft so schwer dem Antisemitismus konsequent entgegenzutreten?
Im Rahmen der Veranstaltung wird durch das Israel Jacobson Netzwerk auch die neue Themenseite Israelbezogener Antisemitismus auf dem Portal Jüdisches Niedersachsen online (www.juedisches-niedersachsen.de) vorgestellt. Das Projekt wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R.
Anmeldung:
Aus Planungs- und Sicherheitsgründen ist eine verbindliche Voranmeldung bis zum 23. November 2025 per E-Mail notwendig: veranstaltungen@ij-n.de
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen anregenden Abend mit Ihnen!
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die Veranstaltungen stören oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten oder zuvor getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.