Erkennen Sie Antisemitismus im Alltag? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Website www.stopantisemitismus.de, die seit Mitte diesen Jahres verfügbar ist. Auf der Seite werden 35 antisemitische Zitate wiedergegeben, die aus Alltagsgesprächen stammen. Das Ziel dieser Homepage ist es, ein Bewusstsein für Antisemitismus im Alltag zu schaffen und zu verstehen, was an diesen Aussagen problematisch ist. Gleichzeitig werden Möglichkeiten zur Reaktion vorgeschlagen und verschiedene Anlaufstellen genannt, die zur Unterstützung und Beratung zur Verfügung stehen.
Kategorie: Archiv
Kranzniederlegung zum 81. Jahrestags der Reichspogromnacht
Das Israel Jacobson Netzwerk nahm an der Gedenkveranstaltung der jüdischen Gemeinde Braunschweig zum 81. Jahrestag der Reichspogromnacht vom 09. November 1938 teil und legte vor der ehemaligen Synagoge an der Alten Knochenhauerstraße einen Kranz nieder.

Das IJN in der Presse
Im Oktober sind gleich zwei Artikel im Zusammenhang mit dem IJN in der Zeitung Wolfenbütteler Schaufenster erschienen.
Zum einen besuchte unsere Mitarbeiterin Rebekka Denz das Gärtnermuseum in Wolfenbüttel. In dem Artikel wird für die laufende Ausstellung im Wolfenbütteler Landesarchiv „Gekommen um zu bleiben? Jüdische Migranten aus Osteuropa im Braunschweiger Land“ geworben. Hierfür stellt das Gärtnermuseum einige Abbildungen aus der eigenen Ausstellung zur Verfügung.
Zum anderen wurde über die internationale Zunz-Tagung in Wolfenbüttel am 23. und 24. Oktober 2019 berichtet. Es werden Inhalte und Ziele der Tagung beschrieben.
Beide Artikel finden Sie hier:
Israel Jacobson Netzwerk zu Gast im Gärtnermuseum (Ausgabe vom 13.10.2019)
Internationale Tagung zum 225. Geburtstag von Leopold Zunz (Ausgabe vom 23.10.2019)
Antisemitismus-Beauftragter für Niedersachsen

Franz Rainer Enste wird ab dem 1. November 2019 der erste Landesbeauftragte gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens in Niedersachsen. Die Berufung eines Antisemitismus-Beauftragten sei bereits seit dem Frühjahr diesen Jahres geplant gewesen. Enste soll in Zukunft als zentraler Ansprechpartner für jüdische Verbände und Menschen jüdischen Glaubens in Niedersachsen zur Verfügung stehen. Zusätzlich wird er einen jährlichen Bericht über Antisemitismus in Niedersachsen erstellen, Maßnahmen zu dessen Bekämpfung entwickeln und möglichst viele Bürger dafür sensibilisieren. Der ehrenamtliche Beauftragte ist formal dem Justizministerium zugeordnet, wird jedoch unabhängig arbeiten und nicht an Weisungen gebunden sein. Franz Rainer Enste beschreibt sein künftige Tätigkeit so: „Ich soll unabhängiger Ansprechpartner für die jüdischen Gemeinden in Niedersachsen sein, soll deren Wünsche in Richtung Landesregierung transportieren und soll Vorschläge machen, wie man Antisemitismus stärker bekämpfen kann. Und vor allen Dingen, das ist auch ganz wichtig von der positiven Seite her: wie man jüdisches Leben in Niedersachsen noch besser fördern kann.“
Zweigmuseum Hinter Aegidien wegen Sanierung geschlossen

Das Zweigmuseum Hinter Aegidien wird bis Herbst 2021 wegen Sanierung geschlossen bleiben, somit ist auch die Jüdische Abteilung des Braunschweigischen Landesmuseums betroffen und kann bis auf weiteres nicht besucht werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.



