Renate Wagner-Redding soll Ehrenbürgerin werden

© Renate Wagner-Redding

Vorstands- und Gründungsmitglied des IJN, Renate Wagner-Redding, soll aufgrund ihrer besonderen Verdienste um die Stadt Braunschweig das Ehrenbürgerrecht erhalten. Das schlägt Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum dem Rat zur Beschlussfassung in seiner Sitzung am 27. September vor.

Wagner-Redding ist seit 1993 ehrenamtliche Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde. Darüber hinaus ist sie im Vorstand der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, als Delegierte des Landesverbandes im Zentralrat der Juden in Deutschland, im Kuratorium der Max-Jüdel-Stiftung sowie im Ecclesia und Synagoga/Arbeitskreis Juden und Christen tätig. Bereits 2012 erhielt sie für ihr langjähriges Engagement um die jüdische Gemeinschaft und die christlich-jüdische Verständigung das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Renate Wagner-Redding wäre neben den jetzigen Ehrenbürgern Gerhard Glogowski, Richard Borek und Sally Perel nach Martha Fuchs, der 1964 die Ehrenbürgerwürde verliehen wurde, die zweite Ehrenbürgerin der Stadt Braunschweig.